Mit dem Plugin gegen das performancefressende Plugin?

Ein Paradoxon, nicht wahr? Aber, wie würde Else Kling sinngemäß jetzt gesagt haben? Wenns schnell macht. Und wirklich: Ich habe den Eindruck, der Einsatz des WordPress Plugins WP-Minify bringt was. Trotz meiner insgesamt knapp über 30 Plugins, die ich hier einsetze (man gönnt sich ja bekanntlich sonst nichts).
In seinem ersten Gastbeitrag für T3N schreibt Guido Mühlwitz, einen interessanten Artikel über die Beschleunigung von WordPress-Blogs. Er informiert darüber, dass die Performance von Blogs durch den Einsatz mannigfaltiger Plugins zum Teil stark beeinträchtigt werden kann, und er empfiehlt zunächst einen Blick in den HTML-Header des Blogs.

Als DAU habe ich da gleichmal gestutzt, weil ich nämlich nicht weiß, ob die in den WordPress-Themes enthaltene Datei “Header.php” genau jene ist, die Guido meint. Das Ding ist schließlich eine PHP-Datei, jedenfalls sagt das die Endung aus. Nehmen wir es also einmal an. Bei “Thesis” ist die Datei verhältnismäßig übersichtlich. Ich sehe da keinen Optimierungsbedarf. Soweit, so unsicher.

Wenn ich Experten glauben darf, die mir ab und an gern und nicht ohne süffisanten Augenaufschlag (den ich förmlich erspüren kann) erklären, wie schlecht und unübersichtlich der Code meines Blogs ist (schönen Dank auch noch einmal an dieser Stelle für die allfälligen und wohl immer wohlmeinenden Hinweise), mache ich stets zu viel des Schlechten. Aber … das Blog läuft (immer noch). Und dank der Tuning-Maßnahme von Gudio, zumindest nach Messungen mit YSlow und Firebug (Sammlung AddOns rund um Firebug), jetzt eine ganz Ecke schneller als vor der Installation des Plugins “WP-Minify”.

Ganz unkritisch ist der Einsatz des Plugins wohl nicht. Darauf weist Guido ausdrücklich in seinem Beitrag hin. Und die Hinweise, auf die Frank Bültje in seinem Kommentar verlinkt, sind in diesem Zusammenhang von Interesse. In einem meiner anderen Blogs läuft die Geschichte allerdings auch auf Anhieb ohne Probleme. Den Hinweis zur Perfomance-Steigerung aus dem Installationsabschnitt des Plugins habe ich in beiden Blogs auch umgesetzt:

   1:  # (optional) For better performance, modify "$min_cachePath" in "wp-content/plugins/wp-minify/min/config.php" to point to "wp-content/plugins/wp-minify/cache".

Bestimmt gibt’s eine Reihe anderer, skrupelloser Blogger, die für jeden technischen Schickschnack zu haben sind und denen die Experimentierfreude durch keinen Experten vergällt werden kann. Also auf ins Abenteuerland. Mehr als kaputtgehen kann das Blog ja nicht.

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