Plugin oder nicht Plugin

Heute habe ich mal wieder eine ganz Reihe von Plugins aus dem Blog verbannt. Nein, nicht verbannt. Ich habe sie deaktiviert. Da sind sie schon – noch.

Mir war, als sei das Blog plötzlich arg lahm geworden. Immer das Gleiche. Einmal bin ich begeistert von irgendwelchen neuen Features, dann wieder läuft mir alles einfach nicht schnell genug. Vielleicht kann diese Ambivalenz die oder der eine oder andere nachvollziehen. (Geiler Satz)

Da es alles in allem im Wesentlichen wohl um die Inhalte und ums Lesen dieser Inhalte geht werden meine Tuning-Maßnahmen wohl auch kaum jemandem auffallen. Das ist dann eben Schicksal. Auch der Plugin-Autoren, die da durchs Rost fallen. Aber die juckt das wohl auch eher weniger, nicht wahr?





Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

8 Gedanken zu „Plugin oder nicht Plugin“

  1. Ja, da hast Du recht! Es geht um die Inhalte und sonst eigentlich nichts. Außerdem musst Du bedenken, dass sehr viele deiner Leser (inklusive mir) den Feed lesen und deshalb deine Features sowieso nicht sehen.

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  2. Ich bin bei mir auch schon vor einiger Zeit dazu übergegangen, zumindest einfache Funktionen direkt ins Theme einzubauen, statt dafür Plugins einzusetzen. Das betrifft z.B. das Kontakt-Formular, oder die Statistik in der Sidebar. Die Anzeige der Feedleseer funzt nur seit der Umstellung auf Google nicht mehr 😡

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  3. @Horst: Im Wesentlichen geht es um die Feedleser. Das sehe ich absolut ein. Wenn nur das Herumbasteln am Template (inkl. Plugins und so) nicht so furchtbar anregend wäre. Was würdest du übrigens machen, um mehr Feedleser zu bekommen? Die Abo-Zahl für den Querblog bewegt sich fast nicht. 😥

    @Markus: Ich probiere gern was Neues aus. Deshalb kommen natürlich immer wieder neue Plugins zum Einsatz. Allerdings sehe ich dann auch verhältnismäßig schnell, dass dies außer meiner ersten Euphorie eigentlich nix bringt. Dann werden sie wieder deaktiviert.

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  4. Genau da liegt das Problem. Ich habe eben ein Plugin heruntergeladen, welches es dem Kommentator erlaubt, dich direkt bei gravatar.com zu registrieren. Ich bin mal gespannt, wie es wirkt. Noch ist es nicht eingebunden.

    Wenn das einigermaßen ankommt, schau ich mir den Aufwand an, das direkt ins Theme einzubinden. Denn mein Theme kennt schließlich keiner besser als ich 😉

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  5. Wollen wir unsere Abenteuerlust denn wirklich als Problem betrachten, Markus? Solange es Spaß macht, sich mit den technischen Schwierigkeiten herumzuschlagen, die manche Installation mit sich bringt, muss man diese Frage ja unbedingt mit NEIN beantworten. Ich möchte gar nicht zählen, wie häufig ich schon Windows neu installieren musste, nur weil ich meine Finger nicht von diesem Sch…-System lassen konnte. Wie ist gleich dieser Spruch: “Never touch a running system”. Das schaffe ich einfach nicht. 👿 Vermutlich deshalb, weil es einfach zu viel Spaß macht. Vom Ärger abgesehen, den die Folgen dieser Abenteuerlust zu häufig bringen. 😯

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  6. Natürlich möchte ich da auch die ein oder andere Verbesserung einbauen. Man muss ja die Feedleser irgendwie dazu animieren, auch mal das Blog zu besuchen. Und da ich gekürzte Feeds und fehlende Multimedia-Inhalte im Feed gar nicht mag, muss halt irgend ein Mehrwert ins Blog.

    Das Problem ist, dass es gerade bei WordPress so leicht gemacht wird, dass nicht wenige Anwender ihre Blogs mehr oder weniger mit Funktionen überfrachten. Für Dich ist es sicher ebenso wenig wie für mich ein Problem, den Plugins auf den Grund zu gehen (wenn die noch einfach gehalten sind 😕 ), und Fehler ausfindig zu machen.

    Ich habe nach dem Stress, den ich letztens in meinem Blog hatte, viele Plugins nicht mehr aktiviert. Die wurden schlicht nicht genutzt, also warum damit das Blog belasten. Wenn man aber Inkompatibilitäten zwischen den Plugins hat, sucht man sich manchmal nen Wolf. Deshalb will ich einfache Funktionen direkt im Theme integrieren.

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  7. Markus: Das Problem ist, dass es gerade bei WordPress so leicht gemacht wird, dass nicht wenige Anwender ihre Blogs mehr oder weniger mit Funktionen überfrachten.

    Das ist leider absolut zutreffend. Spüre ich ja auch hier bei mir. Die Integration von Plugin-Funktionen ins Thema sind mir persönlich eigentlich auch die Liebsten. Nur — wenn ein grundlegendes Upgrade kommt, werden eine Reihe von Anpassungen kritisch. Du kennst das. Ich habe sogar schon Änderungen am Core schlicht und ergreifend vergessen. Da wundert man sich dann ….

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  8. Klar, wenn man an den Core Files rumschraubt, kann das schnell nen Eigentor werden. Daher beschränke ich meine Anpassungen auf die Theme-Dateien.

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