Meine Erfahrungen mit Premium-Themes für WordPress sind eigentlich positiv. Ich glaube, ich kann mir ein Urteil erlauben. Die, die mich kennen, wissen, wovon ich spreche. 🙂 Bisher habe ich trotz meiner fehlenden Englischkenntnisse noch jedes Theme zum Laufen gebracht. Und das waren… nicht wenige. 🙂 Das ist heutzutage ja wirklich auch keine Kunst mehr. Oder sagen wir so: Es sollte keine sein. Wenn ein Theme allerdings so sperrig ist, dass man dafür auf liebgewonnene Gewohnheiten, zum Beispiel gewisse Plugins verzichten müsste, hört auch für mich der Spaß auf. Von einem Premium – Theme erwarte ich, dass es läuft und zwar mit Plugins. Zum Glück ist das nach meinen Erfahrungen bei den allermeisten Produkten auch der Fall.

Gestern sah ich bei Themeforest ein noch relativ frisches Theme, das auf den Namen „Official Retina“ hört. Es kostet 45 $ und liegt, was den Preis angeht, noch in einem vertretbaren Rahmen. Ehrlich gesagt, ich war gleich total begeistert, weil ich schon lange ein WordPress-Theme gesucht habe, das dem ähnlich ist, das das Smashingmagzine einsetzt. Kürzlich habe ich ein anderes tolles Theme von Automattic gesehen, das sage und schreibe bei 150 $ lag. So viel Geld würde selbst ich nicht investieren – auch wenn das betreffende Theme wirklich sehr gut aussah und technisch wohl auf aktuellstem Stand war.

Toolbox

„Official“ hatte ich nach Stunden so eingerichtet, dass ich einigermaßen zufrieden war. Einigermaßen! Dafür musste ich auf folgende Plugins verzichten, weil diese mit dem Theme einfach nicht mehr funktionierten. Es war sogar noch schlimmer. Toolbox (eines meiner liebsten Plugins) bzw. das eine oder andere dort eingesetzte Snippet machte mit diesem Theme derart Zicken, das ich das Plugin via FTP umbenennen musste, um überhaupt wieder an meinen Blog heranzukommen. Front- und Backend waren nicht mehr aufrufbar.

Solche Dinge passieren wahrscheinlich, weil Shortcodes oder Snippets im Theme ähnlich oder genauso, wie im einen oder anderen Snippet zum Einsatz kommend, eingesetzt werden. Ein Snippet habe ich identifiziert, dass wirklich zu 100% identisch war. Das hätte man in den Griff bekommen. Aber selbst als ich alle Toolbox – Module abgeschaltet hatte, ändert das am Effekt leider nichts. Also habe ich „Toolbox“ erst einmal ganz deaktiviert.

Google+ Comments for WordPress

An das nächste Plugin habe ich ebenfalls rasch gewöhnt und mag es nicht mehr missen. Damit kann man wenigstens halbwegs die Besucher der sozialen Netzwerke in die eine oder andere Diskussion integrieren. Das könnt ihr beispielhaft in den beiden hier verlinkten Beiträgen [1], [2] sehen. Zum zweiten Beitrag gab es über 40 Kommentare (allerdings ausschließlich bei Google+). Das Plugin setze ich bei Netzexil und hier ein.

Ultimate TinyMCE

Auf diesen vorzüglichen WordPress – Editor hätte ich ungern verzichtet. Ich benutze die kostenlose Version und bin seit langer Zeit sehr zufrieden. Es gibt Alternativen. Eine davon habe ich ausprobiert, bin aber letztlich bei diesem geblieben.

Drei Plugins liefen also nicht. Bzw. sie störten die Harmonie des Themes entscheidend.  Am Ende war ich dann erstmals überhaupt (seit 2003/2004?) soweit, dass ich das eben neu installierte Theme wieder deaktiviert habe. Bei Netzexil setz(t)e ich für meine Verhältnisse nun schon ziemlich lange das kostenlose Theme „Pinboard“ ein. Damit bin ich insbesondere, was die Zuverlässig- und Anpassungsfähigkeit anlangt, hoch zufrieden. Es scheint bei WordPressern insgesamt beliebt zu sein, wenn man sich die Votings einmal anschaut und diese mit anderen Themes vergleicht. Wolfgang hat es kürzlich für seinen neuen Blog auch ausgewählt.

 

About the Author

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

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