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Gute und schlechte Kritiken zum letzten „Tatort“ mit Tessa Mittelstaedt als „Franziska“

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Nur selten lese ich vor einem „Tatort“ die Kritiken. Aber um „Franziska“ wurde ja nun ausreichend viel Wirbel gemacht. Folgerichtig landete ich also doch auf einer Seite, die sich ausführlich mit diesem letzten Kölner „Tatort“ mit Tessa Mittelstaedt als Franziska befasste. Christian Richter von Quotenmeter.de. … weiterlesen



Nur selten lese ich vor einem „Tatort“ die Kritiken. Aber um „Franziska“ wurde ja nun ausreichend viel Wirbel gemacht. Folgerichtig landete ich also doch auf einer Seite, die sich ausführlich mit diesem letzten Kölner „Tatort“ mit Tessa Mittelstaedt als Franziska befasste. Christian Richter von Quotenmeter.de. Danach hätte ich mir diese Folge nicht ansehen brauchen.

Aber wer hört denn schon auf Kritiker? Nun ich habe in meinem Leben gelernt, dass es meistens so ist, dass die Filme, die gute Kritiken haben, mir überhaupt nicht gefallen haben. Anders herum klappt das deutlich besser. Ich meine rein quotentechnisch gesehen.

Witzig fand ich an Christian Richters Kritik die Tatsache, dass er einen Sachverhalt herausgriff, den er besonders negativ bewertete. Eben dieser wurde in der Kritik von Spiegel-Autor Christian Buß hingegen eher positiv gesehen.

In dem Knast-Thriller ist die Polizistin nun noch einmal radikal auf sich selbst zurückgeworfen. Wer ist mein Gegenüber wirklich? Warum denke ich, dass ich ihm helfen könnte? Kann ich die Welt tatsächlich besser machen? Der Sexualverbrecher fungiert hier nicht als eindeutige Figur, an der sich Pro-und-Contra-Therapiestrategien durchspielen lassen; die zwischen Helfersyndrom und Überlebensinstinkt hin- und hergerissene Polizistin wird radikal mit der eigenen Gesellschaftsvorstellung konfrontiert. Ein großer Auftritt für die vermeintlich kleine Darstellerin.
Quelle: „Tatort“: Abschied von Franziska in Köln, Król ermittelt in Frankfurt – SPIEGEL ONLINE

 

Der Anfang ist sogar so stark, dass selbst eine darin deplazierte und allzu erzwungene Debatte über die ethische Frage, ob Mörder, Vergewaltiger und andere Straftäter eine zweite Chance verdient haben, verzeihlich ist. Offenbar sollte dadurch die beinahe schon obligatorische gesellschaftliche Brisanz des «Tatorts» abgehandelt werden. Wie gesagt, selbst dies tut dem gelungenen Auftakt keinen Abbruch, denn er ist nicht nur äußerst sehenswert, sondern hebt sich zudem erfrischend vom typischen Krimi-Muster ab. Aber dann treten erstmals die Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk in Erscheinung…
Quelle: Die Kritiker: «Tatort: Franziska» – Quotenmeter.de

Quotenmeter lobt und verreißt diesen Krimi praktisch im gleichen Atemzug. Der Autor empfiehlt nach der 25. Minute abzuschalten und erst ab der 80. wieder einzuschalten.

Letztlich bleibt also ein sehr zweigespaltener Eindruck zurück. Wer die Minuten 25 bis 80 überspringt, kann einen packenden, optisch reizvollen Kurzfilm genießen.
Quelle: Die Kritiker: «Tatort: Franziska» – Quotenmeter.de

Die Kritik von DWDL.de ist dann wieder ziemlich positiv und auch die meisten anderen, in die ich (sicherheitshalber) noch einen Blick geworfen habe.

Wie auch immer: Ich mache mir selbst ein Bild und bin morgen ab 22:00 Uhr dabei.









Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!