„Müller…Müller…Müller…Tor!“ – Das reicht doch!

Bei 11 Freunde wurde gestern die Hofberichterstattung des „deutschen Ranschmeißjournalistmus“ beanstandet und dabei ausgerechnet darauf verwiesen, dass es Ähnliches in der Politik nicht gäbe. Hahaha.

Zum Spocht:

Zunächst einmal ist es für alle Kommentatoren der WM sehr komfortabel, sich kritisch mit den An- und Abmoderationen der Sportjournalisten nebst Anhang auseinanderzusetzen und reflexhaft ordentlich darüber abzulästern. Insofern hat solche Kollegenschelte für mich oft auch etwas Abstoßendes.

Andererseits muss ich sagen: Das Gequatsche geht mir auch auf die Nerven. Allerdings hat das schon begonnen, nachdem diese ausufernde „Berichterstattung“ irgendwann vor Jahren startete. ARD und ZDF sind wohl der Ansicht, dass ihre hohen Ausgaben für die Übertragungen mit dem entsprechenden Rahmenprogramm für das Publikum etwas verdaulicher würden. Ein klassischer Fall von Denkste.

War das nicht schön, als an­no da­zumal Ernst Huberty nach dem Ertönen der Eurovisionsfanfare ein Spiel in vergleichsweise wortkarger Art begleitete, etwa mit „Müller…Müller…Müller…Tor!“ und uns trotzdem die wesentlichen Erkenntnisse des Spiels nicht verborgen blieben?

Foto von: tonyCC BY-NC-SA 2.0

 

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About the Author

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

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