Du befindest dich hier: HauptthemenMedien

Wenn die Börse doch so empfindlich ist, warum geben wir ihr nicht etwas Baldrian?


 •   1 Min. 11 Views

Ich mag diese Börsennachrichten vor der Tagesschau ja überhaupt nicht. Ich bin eher etwas allergisch gegen diese Binsen, die da vor Millionen von Menschen ausgebreitet werden, obwohl sich vermutlich nur ganz wenige dafür interessieren. Wer hat schon Aktien? Es tröstet mich etwas, dass das – wie ich ahne- auch anderen nicht viel anders geht.

Die Damen und Herren von den Börsennachrichten erzählen uns doch immer, was die Börse beflügelt hat oder in welches Furzkissen gepupst wurde und welcher Furz gerade quer sitzt. Was auch immer: So was führt immer zu ganz dollen Verlusten. Ohhh. Als ob ich mein Mitgefühl nicht für die folgenden wirklich wichtigen Ereignisse brauchen würde.

Ich wage mal eine Theorie: Wenn es wirklich so ist, dass das Börsen-auf-und-ab mindestens zur Hälfte aus Psychologie besteht, weshalb reißt sich unsere Presse nicht mal etwas am Riemen? Ich meine Meldungen wie die hier: (gelöscht)

Nun – wir kennen die Antwort. Es ist die vornehmste Pflicht der Presse, uns mit möglichst vielen schrecklichen und düsteren Nachrichten in die Depression zu stürzen. Quatsch, ich meine natürlich, die Presse hat uns gegenüber eine Informationspflicht zu erfüllen. Nur darum geht es. Nicht um Auflage, nicht um Sensationsmache. Immer steht die Nachricht und – wie auch im obigen Beispiel schön demonstriert wird – deren Qualität im Vordergrund. Schaut euch den Beitrag über Ebola mal genauer an. Ihr braucht keine 2 Minuten und wisst …. nix.

Die Börsenkurse geben nach, weil wir uns über die Dinge, die auf der Welt geschehen, einen Kopf machen? All die Krisen, Enthauptungen, Krankheiten und unfähigen Politiker machen aber auch alles kaputt. Und dazu auch noch die ganze schöne Stimmung an den Börsen.

Möchtest du mir zu diesem Artikel eine Mail schreiben? Nur zu.