Medien   ·  1 Min.

Wenn die Börse doch so empfindlich ist, warum geben wir ihr nicht etwas Baldrian?

0 Views   ·  5 Kommentare

Ich mag diese Börsennachrichten vor der Tagesschau ja überhaupt nicht. Ich bin eher etwas allergisch gegen diese Binsen, die da vor Millionen von Menschen ausgebreitet werden, obwohl sich vermutlich nur ganz wenige dafür interessieren. Wer hat schon Aktien? Es tröstet mich etwas, dass das – … weiterlesen



Ich mag diese Börsennachrichten vor der Tagesschau ja überhaupt nicht. Ich bin eher etwas allergisch gegen diese Binsen, die da vor Millionen von Menschen ausgebreitet werden, obwohl sich vermutlich nur ganz wenige dafür interessieren. Wer hat schon Aktien? Es tröstet mich etwas, dass das – wie ich ahne- auch anderen nicht viel anders geht.

Die Damen und Herren von den Börsennachrichten erzählen uns doch immer, was die Börse beflügelt hat oder in welches Furzkissen gepupst wurde und welcher Furz gerade quer sitzt. Was auch immer: So was führt immer zu ganz dollen Verlusten. Ohhh. Als ob ich mein Mitgefühl nicht für die folgenden wirklich wichtigen Ereignisse brauchen würde.

Ich wage mal eine Theorie: Wenn es wirklich so ist, dass das Börsen-auf-und-ab mindestens zur Hälfte aus Psychologie besteht, weshalb reißt sich unsere Presse nicht mal etwas am Riemen? Ich meine Meldungen wie die hier: (gelöscht)

Nun – wir kennen die Antwort. Es ist die vornehmste Pflicht der Presse, uns mit möglichst vielen schrecklichen und düsteren Nachrichten in die Depression zu stürzen. Quatsch, ich meine natürlich, die Presse hat uns gegenüber eine Informationspflicht zu erfüllen. Nur darum geht es. Nicht um Auflage, nicht um Sensationsmache. Immer steht die Nachricht und – wie auch im obigen Beispiel schön demonstriert wird – deren Qualität im Vordergrund. Schaut euch den Beitrag über Ebola mal genauer an. Ihr braucht keine 2 Minuten und wisst …. nix.

Die Börsenkurse geben nach, weil wir uns über die Dinge, die auf der Welt geschehen, einen Kopf machen? All die Krisen, Enthauptungen, Krankheiten und unfähigen Politiker machen aber auch alles kaputt. Und dazu auch noch die ganze schöne Stimmung an den Börsen.









Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

5 Gedanken zu „Wenn die Börse doch so empfindlich ist, warum geben wir ihr nicht etwas Baldrian?“

  1. Hallo Horst!

    Geht es Dir wie der Presse, die darüber berichten muss, welcher

    Furz gerade quer sitzt

    ?

    Oder warum machst Du Dir nicht einmal im Ansatz die Mühe, für Deine Artikel zu recherchieren? Oder nennst Du 4,5 Mio. Menschen nichts? Denn so viele ‚direkte‘ Aktionäre hat es 2013 in Deutschland gegeben.

    Natürlich ist Ebola im Moment DAS Thema. Und nur wer ordentlich auf die Kacke haut, wird in Zeiten von Web 2.0 noch wahr genommen. Andererseits beeinflussen solche Seuchen durchaus den Wirtschaftskreislauf – und damit die Aktienkurse. Schließlich sind die Unternehmen im DAX – nur für den Fall das Du das auch nicht weiß, das ist der Deutsche Aktienindex – nicht irgendwelche Tante Emma-Läden, sondern die 50 stärksten Deutschlands.

    Und somit sind das sämtlichst Global-Player.

    Genauso verhält es sich mit den Wachstumsprognosen der Bundesregierung. Wenn die ihre Prognose senkt rauscht im Normalfall auch der DAX in den Keller. Schließlich beeinträchtigt eine sich abflachende Wirtschaftskraft auch die Gewinnaussichten der DAX-Unternehmen.

    /*Ironie ON Aber da das ja nur ‚ein paar‘ Menschen betrifft, die damit evtl. viel Geld verlieren könnten, könnte man wohl in der Tat auf solche Nachrichten verzichten Ironie OFF*/

    Ganz abgesehen davon: Wenn dich solche Überschriften schon aufregen – mein Beileid

  2. Erstens erhebe ich nicht den Anspruch irgendwem die Welt erklären zu müssen oder zu wollen.

    Zweitens ist das, was da gestern passiert ist, für alle die ein bisschen mitdenken und sich auch nur im Ansatz für die politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge interessieren, nur eine logische Folge der Sanktionspolitik unserer Regierung bzw. der EU gegen Russland – und mit Sicherheit noch längst nicht die letzte Korrektur nach unten.

    Und allein deshalb schon ist das gar keiner Aufregung würdig. Es sei denn, man möchte sich bewusst künstlich aufregen.

  3. Für die großen Zusammenhänge fehlte mir immer schon das Verständnis.

    Das ist ganz schön blöd für mich als Blogger. Aber noch blöder ist das für meine zwei bis drei LeserInnen. Denn es ist doch ziemlich fatal, dass ich hier Dinge behaupten und verbreiten kann, die entweder falsch sind oder die eigentlich gar keiner lesen will. Hier existiert sozusagen eine Mischung aus beidem.

    Zum Glück für die Blogosphäre gibt es Leute wie dich, lieber Marcus, die zwar etwas trollig, dafür aber mit großer Akribie, weithin sichtbarer intellektueller Überlegenheit und nicht zuletzt excellenten Kenntnissen der deutschen Orthografie und Grammatik prekären Bloggerexistenzen wie mir die Welt erklären.

    Herzlichen Dank dafür. Immer dein Horst

    http://youtu.be/nF70NY4maYs

  4. Sarkasmus und Ironie sind durchaus ein tolles Mittel, sich auszudrücken. Doch nur, wenn man sie in einem sachlichen Zusammenhang benutzt.

    Das Du sie hier verwendest, um persönlich beleidigend zu werden – ohne das etwas entsprechendes von mir behauptet wurde (oder kannst Du mir eine Stelle in meinen Kommentaren zeigen, wo ich behauptet habe, meine Grammatik und Orthografie wären auch nur ansatzweise perfekt?), unterbietet sogar noch das Ramschniveau vieler Deiner Artikel.

    Es lässt tief blicken, das von Dir in keinem Deiner beiden Kommentare irgendein Argument zur Sache kommt. Und es zeigt, das Du in Sachen Kritikfähigkeit nichts – aber auch nicht einen Millimeter dazugelernt hast, seit dem Du Deine(n) Blog(s) aus Frust über die Kritik anderer an Deinen Artikeln / Blogs vom Netz genommen hast.

    Schade, ich hab Dich eigentlich mal gerne gelesen. Aber sowohl dieses persönliche noch das Unter-Bild-Zeitungs-Niveau Deiner Artiel muss mich mir nicht (mehr) antun

Kommentare sind geschlossen.