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Anspruch und Wirklichkeit


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Was waren das überhaupt noch für Zeiten, als Journalismus noch eine Berufung war und nicht Klickhurerei. Damals, als Zeitungen noch den Anspruch hatten ihre Leser zu informieren, zu bilden und zu mündigen Bürgern zu machen. Als Journalismus sich selbst noch genug war, sozusagen eine Mission verfolgte, die dazu beitragen wollte eine offene Gesellschaft zu bilden. Anspruch – auch so ein antiquiert klingendes Wort.
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Quelle: http://www.intellektuellesweichei.de/?p=10593

Ich glaube, Thomas Matternes  passionierte Beschreibung von journalistischer Arbeit hätte heute noch eine Mehrheit, wenn sie nicht an jeder Ecke – vor allem natürlich im Internet – in maßloserweise diffamiert würde.

Qualitätsjournalismus und Lügenpresse

Das geschieht vor allem durch diejenigen, die mehr noch im Internet aber auch im Reallife wahlweise den leider negativ konnotierten Begriff des Qualitätsjournalismus verwenden oder in die Vollen gehen, in dem sie nur noch von »Lügenpresse« reden und schreiben.

Augenscheinlich ist der Zug abgefahren – daran lässt sich leider nichts mehr ändern.

Wie wird diese Arbeit bezahlt?

Ich sehe für die Zukunft des Journalismus keine Vision, die so konkret darauf Antworten gibt, wie die Arbeit von Journalisten in der Zukunft (angemessen!) honoriert werden könnte. Wir befinden uns, obwohl die Aufgabe lange auf dem Tisch liegt, bestenfalls in einer trial and error – Phase.

Wahrscheinlich fällt vielen jetzt auf, wie sehr Leute vom Schlage eines Frank Schirrmacher fehlen.

Gute Gedanken von Felix Schwenzel zu Michael Hanfelds larmoyanten Artikel. Skeptisch bleibe ich trotzdem.

Posted by Horst Schulte on Montag, 18. Mai 2015

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