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Wie, was, wann gucken? – bei diesem Riesenangebot

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Am 8.05. hatte ich kurz was Statistisches über die generelle Nutzung von Onlinevideos in Deutschland gebloggt. Sie scheint sich hier weniger stark durchzusetzen als in manchen anderen Ländern. Über die Gründe habe ich spekuliert. 🙂 Caschy schrieb am gleichen Tag zu diesem Thema darüber, wie wir Deutschen Onlinevideos … weiterlesen



Am 8.05. hatte ich kurz was Statistisches über die generelle Nutzung von Onlinevideos in Deutschland gebloggt. Sie scheint sich hier weniger stark durchzusetzen als in manchen anderen Ländern. Über die Gründe habe ich spekuliert. 🙂

Caschy schrieb am gleichen Tag zu diesem Thema darüber, wie wir Deutschen Onlinevideos konsumieren. Immerhin – wenn wir ein Onlinevideo anschauen, tun Deutsche das ziemlich konzentriert. In dieser Hinsicht nehmen wir die Spitzenposition in Europa ein. Danach schauen andere Europäer Onlinevideos eher so nebenbei.

73 Prozent der befragten Bundesbürger schauten die Videos direkt auf Seiten des Anbieters, 14 Prozent auf dem TV, 28 Prozent in Social Networks, 9 Prozent auf Newsseiten und auf “andere” entfielen 3 Prozent.
Quelle: LINK

Nach einer mir etwas merkwürdig erscheinenden Aussage sehen wir uns Onlinevideos zur Inspiration an. Jedenfalls sagt das die Hälfte der Befragten. Ich finde das deshalb merkwürdig, weil ich erwartet hätte, das man solche Angebote hauptsächlich zur Unterhaltung benutzt und nicht um sich inspirieren zu lassen. Oder sind das etwa alles Pornogucker? Aber da kann Inspiration auch keine große Rolle spielen. Ist doch immer das Gleiche.

Ehrlich gesagt, inspirieren lasse ich mich durch andere Sachen. Inspirationsquellen verorte ich eher draußen in der Natur oder in Gesprächen mit Leuten. Schön, dass es diese Vielfalt der Möglichkeiten gibt. Jedem das Seine.

Jürgen hat mich mit seinem Blogbeitrag zum eigenen Konsumverhalten jedenfalls zu diesem Artikel inspiriert.

Unter unserem Fernsehgerät (wir haben nur eins und das steht im Wohnzimmer) befinden sich neben einem Videorecorder (funktioniert der noch?), ein DVD-Player und ein Satellitenrecorder. Apple-TV ist vorhanden und der Amazon Fire-TV-Stick. Dazu nutze ich für manche Anwendungen die wunderbar komfortable Airplay-Funktion meines iPad 4 (z.B. für Bong TV). Und das alles klappt – ziemlich problemlos – mit meinem „Breitbandvolumen“ von max. 3Mbits.

Amazon Fire TV Stick am TV-Gerät
Amazon Fire TV Stick am TV-Gerät

Anynet+

Unser Samsung-TV-Gerät ist mit Anynet+ ausgestattet (Markenname für HDMI-CEC – hat auch Google Chromecast! -). Ist diese Funktion eingeschaltet, wird der Stick abgeschaltet, sobald man auf TV oder einen anderen Eingang wechselt. Ansonsten
wird sie nur beim Abschalten des TV-Geräts ausgeschaltet. Ich glaube, dass die WLAN-Leistung nicht nur während des Streams ordentlich herabgesetzt ist, sondern auch dann, wenn der Stick gar nicht gebraucht wird, das TV-Gerät jedoch läuft.

Ohne HDMI-CEC bzw. Anynet+ würde es, wenn ich Recht hätte, auch beim TV schauen, die WLAN-Leistung deutlich herabsetzen. Aber das Probleme habe ich eben deshalb nicht, weil der Stick abgeschaltet wird. Vielleicht kann mir jemand sagen, ob ich mit meiner Vermutung überhaupt richtig liege?

Bong TV – von überall aus TV-Programme speichern und abrufen

Bong TV ist ein sehr gelungener Service, von dem ich in der Testphase der Meinung war, dass ich diesen eigentlich gar nicht brauchen würde – bei dem Programm…

Inzwischen bin ich aber Kunde und mit der Leistung des Dienstes äußerst zufrieden. Die Funktionen dieses Dienstes sind genial einfach und arbeiten sehr zuverlässig.

Ich habe mir angewöhnt, die aufgenommenen TV-Filme mittels Download-Manager auf den PC herunterzuladen und die MP4-Version via Airplay (iTunes) auf unser TV-Gerät zu streamen.

Aufgenommene Fil
via Bong-TV aufgenommene Filme über iTunes streamen

Alternativ lässt sich die App von Bong TV auf meinem iPad komfortabel nutzen. Ein Wermutstropfen ist, dass viele Filme nicht mit der App abspielbar sind (vielleicht, weil Apple die Konkurrenz im eigenen Haus nicht unterstützen will?).

Natürlich kann man nicht nur über die Website von Bong-TV, sondern auch über die apps via iPad oder iPhone und Android die Aufnahmen programmieren. Die Übersichten auf der Website eigenen  sich durchaus auch als Ersatz für TV-Programmzeitschriften 🙂

Programmhinweise
Programmhinweise

Es gibt für die Sendungen ausführliche Programmhinweise.

Bong TV
Bong TV

Filme, die nicht über die Apps abgespielt werden, lassen sich dafür allerdings problemlos über „Safari“ (iPad/iPhone) über die Bong-TV-Website abspielen. Diese Vorgehensweise ist, wie ich finde, etwas seltsam. Aber wer weiß, welche rechtlichen Bestimmungen Apple dazu veranlasst hat.

Amazon Fire TV Stick

Mit dem Amazon Fire TV Stick ist die Nutzung vieler Dienste noch etwas einfacher geworden. Mich begeistert, im Vergleich mit Diensten wie Watchever, der über apple TV verfügbar ist, wie schnell z.B. der Filmstart erfolgt. Vielen mag es egal sein, ob es eine halbe Minute dauert, bis der Film startet oder ob es fast ohne Wartezeit sofort nach dem Drücken des Startknopfes losgeht. Die Film-Bibliothek von Amazone Instant Video ist in meinen Augen attraktiver als die von Watchever. Deshalb habe ich dort inzwischen mein Abo gekündigt.

Übrigens wähle ich die Inhalte für meine Watchlist grundsätzlich über die Website des jeweiligen Anbieters aus. Das ist bei Amazon, Watchever und sicher auch bei Maxdome die wesentlich bessere Methode, als die Suche über die verfügbaren Apps vorzunehmen.

Apple TV

Apple TV hat gewissermaßen Pionierarbeit geleistet. Vor ein paar Jahren lag der Preis für das Paket noch bei 100 Euro. Heute ist es ab 79 Euro zu bekommen. Der Amazon – Stick mit Fernbedienung liegt hingegen bei 39 Euro.

Die sehr praktische Airplay-Funktion von apple TV bleibt ein Vorteil, den ich zu schätzen weiß. Die Möglichkeiten von iPad / iPhone und apple TV bieten ihre Vorteile.

Persönliche Sehgewohnheiten

Zu unseren Sehgewohnheiten möchte ich noch etwas sagen: Wir haben – wie gesagt – nur ein TV-Gerät. Spielfilme sehe ich mir am liebsten auf der Couch bzw. am TV-Gerät im Wohnzimmer an. Und wenn ich mich mal für einen Film entschieden haben, konzentriere ich mich auch darauf. Ich lasse mich dabei nur ungern ablenken. Insofern scheine ich in dieser Hinsicht also typisch deutsches Verhalten an den Tag zu legen. 😆

Wenn meine Schwiegermutter einen speziellen Programmwunsch hat (Volksmusik und Helene Fischer) und er nicht ganz kompatibel mit unseren Vorstellungen ist, weichen wir (meine Frau und ich) in mein Arbeitszimmer aus und schauen -ausnahmsweise – einen Film am 26″ PC-Monitor an. Das geht und der Sound ist auch nicht so verkehrt. 🙂

Aber trotz der vorhandenen Couch ist das irgendwie nicht dasselbe 😉










Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!