HORST SCHULTE

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Wenn die Augen größer sind als der Magen hagelt es Strafgelder

HorstHorst

Ich esse ger­ne und lei­der oft auch nicht zu wenig. Des­halb schät­ze ich Flat­rates in Restau­rants. Die­ser «all you can eat»-Kultur kann ich aber so rich­tig viel doch nicht abge­win­nen. Ehr­lich, mei­ne Frau und ich waren noch nie in einem Hotel, in dem wir stän­dig mit die­sen Bänd­chen rum­ge­lau­fen sind. Wir bevor­zu­gen es, aus­gie­big zu früh­stü­cken und abends zu dinie­ren, das aller­dings sehr gern ange­sichts eines gut gefüll­ten Buf­fets.

Wer kennt die Bil­der nicht? Die Leu­te packen sich die Tel­ler bis oben hin voll und glaubt nicht, dass die nur ein­mal ans Buf­fet gehen wür­den. Ich beob­ach­te das sehr gern und habe anschlie­ßend meis­tens ein gutes Gewis­sen, weil ich ja nur zwei, maxi­mal 3 mal ans Buf­fet gehe. Aber die ande­ren…

Wofür ich kein Ver­ständ­nis habe sind die Leu­te, die ihre Tel­ler nicht auf­es­sen (wie das frü­her bei uns hieß). Solan­ge, bis mich mal jemand auf­ge­klärt hat, dass man doch kei­nen Tel­ler auf­es­sen kön­ne, son­dern die­sen bes­ten­falls (?) leer esse. Ich lern­te das.

Ein Restau­rant hat jetzt einen Malus beim Flat­ratta­rif, sprich Buf­fet, ein­ge­führt. Mit ande­ren Wor­ten, wenn jemand sein Tel­ler­chen nicht leer isst, muss er Straf­geld berap­pen. Der übrig gelas­se­ne Rest wird gewo­gen und sofern er mehr als 100 Gramm pro Tel­ler beträgt, muss der Buf­fet-Gast 2 Euro drauf­zah­len. Ich fin­de das gerecht und in Ord­nung. Damit kehrt auch in die Buf­fet-Restau­rants wie­der so etwas wie Kul­tur ein. Die­se schreck­lich über­füll­ten Tel­ler waren oft wirk­lich nicht schön anzu­se­hen.

Das Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Da habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin 63 Jahre alt und lebe zusammen mit meiner Frau und meiner Schwiegermutter in einem kleinen Ort, nicht weit von Köln entfernt.

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