HORST SCHULTE

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Wie ich in der Kirche meine Stimme erhob

HorstHorst

Ein regel­mä­ßi­ger Kirch­gän­ger bin ich nicht gera­de. Aber es gibt immer wie­der Anläs­se, bei denen ich mich nicht drü­cken kann oder will. Schö­ne aber lei­der in letz­ter Zeit immer mehr trau­ri­ge.

Ges­tern gab es einen schö­nen, fröh­li­chen Anlass. Die Hoch­zeit eines Freun­des. Mit dabei waren auch mei­ne Nich­te, ihr Mann und mein Groß­nef­fe Fynn. Wir bei­de sind so 😛 mit­ein­an­der. Es kam, wie es zu erwar­ten war, näm­lich, dass Fynn, nach­dem wäh­rend der wirk­lich sehr schön gestal­te­ten Fei­er sein Inter­es­se für den Vor­gang nach und nach ver­lor, auf mei­nen Arm woll­te.

Auf dem Weg zur Kirche

Auf dem Weg zur Kir­che

Horst, mein­te er, sin­gen wir jetzt ein Lied? Das tun wir oft und aus vol­len Keh­len. Aller­dings eher kei­ne Kir­chen­lie­der. Außer­dem zie­he ich es vor, mei­ne Stim­me mög­lichst ohne Zeu­gen (Fynn und die Fami­lie aus­ge­nom­men) zu erhe­ben. Ich ver­such­te ihm zu erklä­ren, dass wir mit unse­rem Gesang noch bis zum nächs­ten Lied war­ten müs­sen. Er äußer­te Ver­ständ­nis.

Fynn hört zu

Fynn hört zu

Dann begann die Orgel und ich schau­te, eher aus for­ma­len Grün­den auf das Blatt und sah mit einem Blick: das Lied kann­te ich. Fynn sah mir auf den Mund, er erwar­te­te, dass ich los­leg­te. Es hat­te ein biss­chen was von Nöti­gung.

Fynn macht Ansage

Fynn macht Ansa­ge

Nach Jahr­zehn­ten habe ich mal wie­der ein paar Kir­chen­lie­der mit­ge­sun­gen. Es war gar nicht schlimm. Und Fynn war es zufrie­den. Manch­mal brau­che ich halt etwas Ansporn.

Das Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Da habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin 63 Jahre alt und lebe zusammen mit meiner Frau und meiner Schwiegermutter in einem kleinen Ort, nicht weit von Köln entfernt.

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