Medien   ·  2 Min.

Blendle: Artikel aus über 100 Print-Zeitschriften und -Zeitungen selektiv auswählen, zahlen und lesen

Eine Tageszeitung will sich nicht mehr jeder leisten. Schließlich können wir uns längst recht gut im Internet und wenn gewollt auch mit Beihilfe des Fernsehens und des …

Lesen Sie mehrBlendle: Artikel aus über 100 Print-Zeitschriften und -Zeitungen selektiv auswählen, zahlen und lesen

Lesen Sie mehr



Eine Tageszeitung will sich nicht mehr jeder leisten. Schließlich können wir uns längst recht gut im Internet und wenn gewollt auch mit Beihilfe des Fernsehens und des Radios informieren.

Mir persönlich würde die Tageszeitung deshalb fehlen, weil ich a) an alten Gewohnheiten hänge und b) weil sie mir die themenbezogenen Hintergrundinformationen vermittelt.

Erst vor kurzem bin ich (aktiv) auf Blendle.com gestoßen. Ich kannte den Service aus Blogartikeln, hatte aber noch keine eigenen Erfahrungen damit gemacht. Dieser Dienst ist schon einige Monate (in Deutschland seit September 2015) verfügbar und wurde seither insgesamt positiv mit wenigen negativen Punkten bewertet. Bei mir überwiegen bisher die positiven Erfahrungen. Ich habe mein erstes Guthaben von 2,50 und danach 10 Euro bald aufgebraucht. Dafür habe ich ungefähr einen Monat benötigt. Bisher habe ich 23 Artikel gelesen.

Die Preise für die von mir gelesenen Artikel lagen so zwischen 0,29 und 0,89 Euro. Die meisten so ziemlich in der Mitte.

Wir können Artikel aus über 100 Print-Erzeugnissen auswählen. Die Auswahl kann themenbezogen (s. Abb) erfolgen oder über eine Suchfunktion, die nach Produkten, Autoren, Sprachen und Zeiträumen gefiltert werden kann.

Es werden Top-Artikel für Zeiträume ausgewertet, die von Meedia.com veröffentlicht werden. Daten über die Zahl der bisherigen Leser veröffentlicht Blendle zwar nicht, aber die Artikelempfehlungen passen. 🙂 Ich habe mir angewöhnt, die roten Herzchen zur Bewertung von Artikeln grundsätzlich zu nutzen, wenn mir ein Artikel gefallen hat. Das mit dem Teilen funktioniert auch, obwohl ich ja nur noch zwei Twitter-Accounts besitze. Retweets erfolgen aus meiner Sicht spärlich, was darauf hindeutet, dass der Zusatz «Blendle» vielleicht für viele noch zu wenig aussagefähig ist. Oder die Themen, die mir interessant scheinen, sind es für andere nicht. Dagegen spricht allerdings mein privates «Auswahlverfahren».

2016-03-12_19h07_48-1024x256Wie kommt man zu den Artikeln, die einen interessieren? In meinem Fall ist das recht einfach. Ich folge in erster Linie den Empfehlungen, die mir täglich per Newsletter zugehen. Damit fahre ich nicht schlecht. Darüber hinaus schaue ich mich selten auf der Hauptseite von Blendle.com um, ob dort weitere Artikel zu sehen sind, die mich interessieren. Bei den 100 verschiedenen Print-Produkten, die dort mittlerweile gemakelt werden, ist sicher immer etwas darunter, das einen interessiert.

2016-03-12_18h57_12-1024x542Mir ist aufgefallen (hört, hört), dass die Qualität der Artikel sehr gut ist. Ich glaube, ich vertrete da auch keine Sondermeinung, wenn ich behaupte, dass beim Vergleich mit Online-Ausgaben vieler Anbieter einen wahrnehmbaren und positiven Unterschied zu bemerken ist. Das würde für die Tageszeitung sprechen. Aber das will vermutlich keiner hören.

0




Horst Schulte
Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

Schreibe einen Kommentar


Es werden keine IP-Adressen gespeichert! Sie können, falls Sie dies möchten, auch anonym kommentieren.