„Deutsche Männer können sich nicht mehr prügeln“, sagt Gewaltforscher Jörg Baberowski. Als Beleg für diese steile These führt er an, dass bei dem Silvester-Terror arabischer Migranten deutsche Männer »ihre Frauen« nicht verteidigt hätten.

Starker Tobak

Ich weiß nicht, ob ich darüber weinen oder lachen soll. Aber wenn ein Experte das sagt, muss es wohl so sein.

Die Verantwortlichen wären auch schnell gefunden, denn in den Augen rechter reaktionärer Kräfte können daran nur die 68er Generation oder – was fast aufs Gleiche herauskommt – die Emanzipationsbewegung schuld sein. Das ist meine Schlussfolgerung, nicht die von Herrn Baberorwski.

Prügeln nur Ausländer?

Die Quintessenz wäre demnach, dass für alle Prügel-Gewalt in diesem Land Migranten verantwortlich wären?

Ich sehe viele nicken.

Da frage ich mich, wo sind die (deutschen?) Antifa-Schläger, wenn sie wirklich mal gebraucht werden? Oder – wo sich die rechten Nazi-Schläger an Silvester gewesen, die ein paar Tage später in Köln Ausländer verprügelt haben? Geht doch!

About the Author

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

5 Kommentare

  1. „Deut­sche Män­ner kön­nen sich nicht mehr prü­geln“, sagt Gewalt­for­scher Jörg Babe­row­ski.
    Punkt. Diesen Satz gelesen. Eine (vorgebliche) Erkenntnis, die die Welt nicht braucht.
    Jeglichen weiteren Gedanken zu diesem – in meinen Augen – Bockmist des Tages würde ich mir ersparen. Warum sich über derart Überflüssiges Gedanken machen oder gar aufregen?

  2. Ich habe mich auch noch nie geprügelt. Ich bin – zum Glück – auch noch nie verprügelt worden. Ich erinnere mich jedenfalls nicht. 🙂

  3. Also ich bin keinem Streit aus dem Wege gegangen. Und die oberste Direktive war das man zuerst schlagen muss. Da reichte meist ein kräftiger Schlag und der Gegner hatte ein blaues Auge lag am Boden und der Kampf war zu Ende.

    Allerdings wussten wir früher auch wo die Grenzen sind bei einer ordentlichen Keilerrei. Wenn der Gegner auf dem Boden lag dann war es auch vorbei.

    Und nach der Klopperrei war man auch gerne bereit das eine oder andere Versöhnungsbier zu zischen.

    Ich möchte somit behaupten zu wissen wie man sich prügeln muss.

    Aus Politischen Gründen hab ich mich aber nie geprügelt.
    Heute bin ich zu alt und zu schwach um mich noch rumzukloppen. Da hätte ich wohl keine Chance mehr.

    Grüße
    Lothar

  4. Ach, du warst das. 😆 Aus politischen Gründen würde ich mich vielleicht (heute) schon prügeln. Aber ich wäre dafür zu feige. Und zu alt.

    Schöne Grüße
    H 🙂 rst

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