Kurz   ·  1 Min.

Die No-Hate-Speech-Kampagne gehört sofort beendet!

Ich muss zugeben, dass ich an den Internet-Sperren gewisser Leute habe. Die freuen sich so laut über die Maßnahmen ihrer Liebslingsfeinde, dass man den Geifer sogar virtuell triefen sieht. Ich jedenfalls.

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Ich muss zugeben, dass ich Spaß an temporären Internet-Sperren gewisser Leute habe. Die schimpfen so laut über die Maßnahmen ihrer Liebslingsfeinde, dass man ihre Betroffenheit mit Händen greifen kann, nicht nur die Wut. 

Aber ehrlich, mir wird das langsam echt zu viel. Ich fände es gut, wenn jemand unter den Verantwortlichen die Größe besäße, diese Aktion möglichst zügig abzustellen, denn sie führt zu nichts, außer zu noch mehr Verdruss bei noch mehr Leuten.

Ich finde, die No-Hate-Speech-Kampagne ist so ein typisches Beispiel für gut gedacht, schlecht gemacht. Keine Ahnung. Jedenfalls ist sie längst in eine Phase eingetreten, in der zumindest eine klare reflektierte Stellungnahme der «Ideengeber» gefragt wäre. Aber auch eine, die eine Chance böte, unsere zerstrittene Gesellschaft zumindest in dieser strittigen Frage aussöhnen zu können.

[symple_box color=»blue» fade_in=»false» float=»center» text_align=»center» width=»80%»]Warum sollen wir in Deutschland nicht das aushalten können, was in anderen Ländern funktioniert?[/symple_box]

Wäre doch eine echte Überraschung für uns alle, wenn sich mal eine/r etwas trauen würde, also so etwas altmodisches wie Haltung zu zeigen. Fehler einzugestehen wäre ein Anfang.

 

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Horst Schulte
Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

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