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Die „ZEIT“ hat in einem Hetz-Artikel von Udo Ulfkotte die Wörter „Ausländer” und „Deutsche” ausgetauscht

Einer der Stichwortgeber der rechten Szene ist – vor allem, wenn es um Islam-Hetze geht – Udo Ulfkotte.

Zu meinem Leidwesen erzählte mir erst kürzlich eine gute Freundin, wo sie sich über gewisse Themen besser informiert fühle als bei den Alt-Medien. Sie liest Bücher aus dem Kopp-Verlag und kann nur noch darüber staunen, was in Deutschland so alles nicht (mehr) in Ordnung ist.

Ich kenne einige, die glauben, früher™ sei alles besser gewesen. Manchmal bin ich mit an Bord.

Über einen Text von Ulfkotte, der mir ziemlich genau so „lieb“ ist wie die Autoren der PI-News, hat die „Zeit“ einen interessanten Artikel veröffentlicht. „Zeit“-Autorin Elisabeth Raether hat in einem seiner Bestseller (diesen Status führen zu meinem Leidwesen einige seiner „Produkte“) zwei Begrifflichkeiten vertauscht und demonstriert damit, wie vereinfachend und hämisch Ulfkottes Argumente sind.

Im Folgenden haben wir in einem Text von Udo Ulfkotte – dem Autor des Bestsellers »Gekaufte Journalisten« – nur ein paar Wörter und Sätze ausgetauscht, und schon merkt man, wie vereinfachend und hämisch seine Argumente sind.

Wenn es nicht ein so ernstes Thema wäre, könnte man fast darüber schmunzeln, wie leicht Ulfkottes Tiraden zu demontieren sind. Es sind eben keine Argumente, sondern fast durchweg Behauptungen und Verleumdungen. Und die können demnach auch ganz wunderbar in ihre Einzelteile zerlegt und dann mit völlig neuem Sinn wieder zusammengesetzt werden:

Im deutschen Kulturkreis hätten junge und eher unintelligente Männer wenig Zukunftsaussichten, es bleibe ihnen häufig nichts anderes übrig, als Ausländer zu verprügeln. Die erschreckende Zahl der rechtsextremen Gewalttaten, bei denen die Täter junge Deutsche sind, liege demnach an dem großen Frust. Wenn Sie sich jetzt anschauen, wie viele Mitbürger aus dem deutschen Kulturkreis schon frustriert sind, dann wird Ihnen einiges klar werden. Aber sprechen Sie besser nicht darüber, das wäre politisch nicht korrekt. Denn es sind ja alles nur »Einzelfälle«.Quelle: Das darf nicht wahr sein – DIE ZEIT – Blendle | LINK

(Der Text ist in der Printausgabe der „ZEIT“ erschienen. Online steht er nicht zur Verfügung.)

Von Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!