Kurz   ·  1 Min.

Falsche Argumention rechter Agitatoren

2 Views   ·  Kommentare deaktiviert für Falsche Argumention rechter Agitatoren

Die Spiegel – Kolumnen von Augstein und Diez werden von Rechten immer häufiger als einseitige, linke Propaganda verteufelt.  Es ist lächerlich, einem Kolumnisten vorzuhalten, nicht objektiv zu sein. Die Leute, die vermutlich voll und ganz auf der Linie der Lügenpresse-Schreier liegen, schieben in diesen Fällen gern den Journalisten … weiterlesen



Die Spiegel – Kolumnen von Augstein und Diez werden von Rechten immer häufiger als einseitige, linke Propaganda verteufelt.  Es ist lächerlich, einem Kolumnisten vorzuhalten, nicht objektiv zu sein.

Die Leute, die vermutlich voll und ganz auf der Linie der Lügenpresse-Schreier liegen, schieben in diesen Fällen gern den Journalisten Hajo Friedrichs vor, der Journalisten einmal folgendes geraten hat:

Das hab’ ich in meinen fünf Jahren bei der BBC in London gelernt: Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, dass die Zuschauer dir vertrauen, dich zu einem Familienmitglied machen, dich jeden Abend einschalten und dir zuhören.

Ich denke schon, dass dies im Allgemeinen eine gute Empfehlung ist, zumal wir in diesen Zeiten oft genug den Eindruck haben werden, dass viele Journalisten die von Friedrichs empfohlene Distanz nicht mehr an den Tag legen.

Allerdings argumentieren die Kritiker der Kolumnisten Augstein und Diez voll und ganz ins Leere. Vielleicht schlagen sie mal nach, was eine Kolumne eigentlich genau ist. Die Beiträge, um die es den rechten Kritikern geht, sind allesamt mit dem Wort „Kolumne“ überschrieben.









Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!