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Bedburg

Oktoberfest, Alkohol und Autofahren

Oktoberfeste finden inzwischen überall in der Republik statt. Man könnte schließlich was verpassen. In Königshoven gab es gestern eines.

Wir haben davon gar nichts mitgekriegt. Bis kurz nach 3 Uhr in der letzten Nacht.

Da wurden wir abrupt durch einen lauten Knall auf der Straße aufgeweckt. Unmittelbar vor unserem Haus hatte sich ein Verkehrsunfall ereignet. Ein Auto stand maximal noch 1 1/2 Meter entfernt von meinem Auto. Ich hatte es in einer Parkbucht direkt vor unserem Haus abgestellt. Wäre die letzte Parktasche am Nachmittag belegt gewesen, hätte ich genau dort geparkt, wo sich später dieser Unfall ereignet hätte. Und das alles, weil ich noch schnell einen Kasten Wasser geholt habe und aus Transportgründen zu faul war, danach mein Auto noch in die Garage zu fahren. 1:0 für meine Frau, die das eigentlich grundsätzlich so macht.

Auf der Brunnenstraße existiert eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 Stundenkilometern. Daran wird sich der Unfallfahrer kaum gehalten haben. Abgesehen davon war er betrunken. Die Polizei stellte 1,48 Promille im Blut des Fahrers fest.

Die Tatsache, dass mein Auto in unmittelbarer Nähe des Unfalls geparkt war, verriet meiner Frau und mir, es wäre wohl besser, einmal persönlich nach dem Rechten (sprich unserem Auto) zu sehen.

Zunächst stellten wir fest, dass sich einer der Beteiligten verletzt hatte. Er lag auf dem gegenüberliegenden Rasen flach auf dem Boden und rührte sich kaum. Die jungen Männer klärten uns höflich und nett darüber auf, dass schon alles geregelt sei. Dem Unfallopfer ginge es schon besser. Er sei hart im Nehmen. Später stellte sich heraus, dass er eine Kopfverletzung erlitten hatte, die ambulant im Krankenhaus behandelt wurde. Zum Glück gab es darüber hinaus „nur“ Sachschaden. Unser Auto war nicht in Mitleidenschaft gezogen – auch nicht die beiden anderen, die direkt neben unserem standen.

Für die PKW-Halterin einer anderen Nachbarin war das kein schöner Morgen. Sie musste feststellen, dass ihr Auto beim Aufprall durch den Wagen des Unfallverursachers stark beschädigt worden ist. Außerdem hatten sowohl die Beteiligten als auch die Polizei die Trümmer der Fahrzeuge so liegen gelassen, wie sie durch den Unfall umhergeflogen sind.

Um Ordnung kümmerte sich heute morgen die Halterin des stark beschädigten PKW. Ein weiteres Fahrzeug war ebenfalls betroffen. Auch dieses gehört einem Nachbarn. Die Polizei schätzte den Schaden auf ca. 7000 Euro. Mir scheint der Wert deutlich zu gering angesetzt. Aber ich bin kein Fachmann.

Der Polizeibericht über den Unfallhergang kann man hier nachlesen. Ach ja: das Alkohol im Spiel wahr, hatte ich noch nicht erwähnt. Oktoberfest eben. Im Fahrzeug saßen 6-7 männliche Personen.

POL-REK: Verkehrsunfall mit einer verletzten Person unter Alkoholeinfluss in Bedburg | Pressemitteilung Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis | Quelle

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Von Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

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