Warum tun jetzt eigentlich so viele Leute überrascht? Sie sind so  „außerordentlich empört“ darüber, dass Frau Petry (AfD) das ausgesprochen hat, was immer schon mit der von vielen geforderten anderen Gangart in der Flüchtlingskrise verbunden war?

Das wurde nicht thematisiert, weil das unschöne Bild solcher tödlichen Konsequenz der Installation neuer Grenzzäune im öffentlichen Raum nicht gut angekommen wäre.

Nicht wahr, Herr Söder, Herr Stoiber und Herr Seehofer?! Sie alle (auch nicht die AfD-Führer) haben bis heute nicht den Mumm gehabt, alle Konsequenzen ihrer fixen Ideen dem Publikum zu erklären. Feiglinge eben, die vermeintliche einfache Lösungen komplizierten vorziehen. Aus populistischen Gründen. Nicht, weil sie ernsthaft ein Interesse an guten Lösungen hätten. Hauptsache, der Mob ist hinter uns. Und das klappt ja auch, wenn man die Umfrageergebnisse anschaut.

Frau Petry hat im Grunde nur das offenbart, was in den sozialen Netzwerken längst als integraler und logischer Bestandteil der menschenverachtenden neuen Politik akzeptiert würde. Die würden auch Menschen totschießen!

Hauptsache, es kehrt Ruhe ein in dieses Land, das zur Zeit noch von idealistischen Spinnern regiert wird.  Und es ist keineswegs ausgemacht, dass nur auf Flüchtlinge geschossen wird. Man muss nur lesen, was manche in den asozialen Netzwerken von sich geben.

2016-01-30_18h11_55

Frau von Storch hat sich zwischenzeitlich ebenfalls zu Wort gemeldet. Sie legt noch ein Schüppchen drauf:

[symple_box color=“white“ fade_in=“false“ float=“center“ text_align=“left“ width=““]Auf ihrem Facebook-Account verwies von Storch auf Paragraph 11 des Gesetzes zur Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes (UZwG), das auch den Einsatz von Schusswaffen regelt. „Wer das HALT an unserer Grenze nicht akzeptiert, der ist ein Angreifer“, schreibt von Storch. „Und gegen Angriffe müssen wir uns verteidigen.“ Auf die Nachfrage eines Users, ob sie „Frauen mit Kindern an der grünen Wiese den Zutritt mit Waffengewalt verhindern“ wolle, antwortet die AfD-Politikerin knapp mit „Ja“. Quelle[/symple_box]

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About the Author

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

2 Kommentare

  1. Zum Glück sieht es heute rechtlich so aus, wie Udo Vetter und andere es beschrieben haben. Aber ich wollte auf etwas anderes hinaus. Wenn wir soweit gehen, die Grenzen zu schließen und Zäune hochzuziehen, ist die Konsequenz vom Schutz der Grenzen auch durch Waffengewalt doch nicht mehr weit. Daran verhindern die aktuellen gesetzlichen Voraussetzungen genauso wenig wie die ständigen Verschärfungen des Asylrechts. Immerhin ist das Bestandteil unseres Grundgesetzes. Und der „öffentliche Druck“ hat es seit Beginn der 90er Jahre mehrfach geschafft, es massiv bzw. eigentlich zur Unkenntlichkeit zu verändern.

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