Angrillen auf „Vatertag“ ? hinausgezögert

Zugunsten meines Diätplanes habe ich den Grill erst gestern aus dem Keller geholt. Das müssen Sie sich mal vorstellen: Ich habe noch nicht einmal in diesem Jahr gegrillt! Wo gibt’s denn sowas?

Mein imaginärer, nichtsdestoweniger strikter Diätplan hat einen beträchtlichen Einfluss auf mein Leben. Letztes Jahr hätte ich das noch für unmöglich gehalten.

Seit Februar esse ich keine Süßigkeiten, trinke ( mit zwei Ausnahmen 😆 ) keinen Alkohol, reduziere (zur Verwunderung meiner Frau) vollkommen eigenständig die Größe der Portionen meiner Mahlzeiten und bewege mich täglich in einem Umfang, der – nun ja – deutlich größer ist als vor dem Februar 2017.

Ok, also gestern war es soweit, dass der Grill in Betrieb genommen wurde. Ich hatte nämlich mein Etappenziel von 10 kg, das ich mir gesetzt hatte, erreicht und das sollte »gefeiert« werden.

Mein Mahl: 1 Kotelett, 1 Spieß mit 6 nicht zu kleinen Garnelen, etwas Salat und … Brot dazu. Dazu habe ich mir – über den Vatertag verteilt – 3 Flaschen »Jever« erlaubt. Dass ich heute morgen prompt ein Kilo drauf hatte, muss ich eigentlich gar nicht erwähnen. Diese Strafe muss sein und sie kennt vermutlich jeder, der sich irgendwann schon mal mit einer Diät herumgeplagt hat.

Heute gab’s Spareribs, eine klitzekleine Portion mit etwas Salat. Das wars. Morgen werde ich zusammen mit meiner Frau etwas Radfahren und abends gibt wieder was vom Grill. Ist fest verabredet.

Ich hoffe mal, dass ich morgen keinen Schock kriege, wenn ich die Personenwaage betrete. In diesem Fall müsste ich meinen Plan für morgen noch einmal überdenken.

Die Fotos habe ich übrigens dieser Tage in unserem Park gemacht und wollte meinen Diätbeitrag damit ein wenig auflockern. 🙂

Beitragsfoto von (sofern nicht von mir oder nicht Public Domain):