Geld ? für Veröffentlichung in «totem» Blog


   9 Kommentare 2 Min. Lesezeit

Ich freue mich wirk­lich rie­sig über man­che E‑Mails von Lese­rIn­nen und noch viel mehr über wie­der zuneh­men­de Kom­men­ta­re in mei­nen Blogs. Gera­de erle­be ich dadurch einen regel­rech­ten Motivationsschub.

Seit Mona­ten wur­de hier nur noch ganz wenig kom­men­tiert. Ich will gar nicht danach fra­gen, wor­an das gele­gen hat – ich kann es mir denken.

Im Moment ist es zum Glück viel schö­ner, und ich freue mich dar­über. Hof­fent­lich hält die­ses «Hoch» ein biss­chen an. Wenn das Wet­ter schon so wenig weiß, was es will…


Bei die­ser Gele­gen­heit, und weil es so schön dazu passt: Ich bekom­me, wie ande­re Blog­ger auch, regel­mä­ßi­ge Anfra­gen zu mög­li­chen Zusam­men­ar­bei­ten. Irgend­wel­che Agen­tu­ren wol­len in mei­nen Blogs Arti­kel plat­zie­ren und mir sogar Geld dafür bezah­len. Ich wer­de sol­che Ange­bot höchst­wahr­schein­lich auch in Zukunft nicht anneh­men, weil mei­ne Blogs pri­vat blei­ben sol­len. Den Anfra­gern tei­le ich das manch­mal mit, nicht immer. Oft ant­wor­te ich nicht (mehr).

Ich weiß von ande­ren Bloggern/innen, dass sol­che Anfra­gen ver­brei­tet wird. Wenn ich mich umse­he, schei­nen vie­le sol­che Ange­bo­te zu nut­zen. Das soll jeder so hal­ten, wie er oder sie mögen.

Wit­zig fand ich eine Anfra­ge, die ich die­ser Tage für mei­nen alten Blog Netzexil.de erhielt. Wit­zig des­halb, weil ich dort schon seit Febru­ar 2016 kei­nen ein­zi­gen Arti­kel mehr geschrie­ben habe. Die Media­da­ten ermitt­le ich für den Blog längst nicht mehr.

Der Blog­post muss dann unbe­grenzt online sein, auf Wunsch auch nur für einen bestimm­ten Zeit­raum mind 1 Jahr. Wir ver­fas­sen einen „Gast­ar­ti­kel“, wel­cher kom­plett auf den Stil Ihres Blogs zuge­schnit­ten sein wird. Die Bezah­lung erfolgt inner­halb 24 Stun­den nach der Ver­öf­fent­li­chung via PayPal.
 
Was ist Ihr Preis für die­se Art von Werbung?

Wäre es nicht wit­zig, wenn ich im Netz­ex­il einen Arti­kel des «Inter­es­sen» der Agen­tur ver­öf­fent­li­chen und dafür Geld kas­sie­ren wür­de? Der kann dann auch län­ger als 1 Jahr da ste­hen… Schon komisch, was es alles gibt.

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Horst Schulte
Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 67 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo.

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9 Gedanken zu „Geld ? für Veröffentlichung in «totem» Blog“

  1. Hal­lo Horst,

    Nee, das wäre doch nicht wit­zig. Ich erhal­te auch immer wie­der sol­che Ange­bo­te. Ich habe dazu kein gutes Ver­hält­nis. Dadurch wird gern mal der Blog beschmutzt. Ich hielt das mal anders. Aber ich reagie­re dar­auf gar nicht.
    Naja, wit­zig wäre es aber, weil das Netz­ex­il eigent­lich ver­waist ist. Rich­tig gut wäre das, wenn nur die­ser eine Arti­kel dort noch les­bar wäre. Nur so ein Gedanke.

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  2. Ich habs ja nicht vor, das zu machen. Ich ken­ne auch so ziem­lich die Vor­be­hal­te, die dazu bei vie­len Blog­gern vor­han­den sind. Viel­leicht zu Recht. Ande­rer­seits gibt es ja vie­le Blog­ger, die sich dar­um auch über­haupt nicht sche­ren. Netz­ex­il nun zu lee­ren und nur die­sen Bei­trag zu ver­öf­fent­li­chen wärs mir auch wie­der nicht wert.

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  3. Gott­sei­dank bin ich bis­her von so etwas ver­schont worden.
    Die Mühe des Blog­un­ter­hal­tens bedarf kei­ner Bezah­lung. Ich mache das frei­wil­lig und Geld kann kein Motor sein 🙂

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  4. Hal­lo Horst, 

    sol­che Anfra­gen habe ich mit mei­nem Coa­ching Blog noch nie bekom­men. Ein­mal bekam ich eine Anfra­ge, mich finan­zi­ell an einer Coa­ching Soft­ware oder App zu betei­li­gen. Von sowas hal­te ich aber garnix.
    Den größ­ten Blöd­sinn blei­ben lassen.
    Manch­mal wer­de ich ange­schrie­ben und zu mei­ner Mei­nung zu neu­en Dienst­leis­tun­gen befragt. Da mache ich gern mit und erin­nert mich an Inter­views aus dem Design Thinking.
    Vie­le Grü­ße Ralf

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    • @Ralf : Sol­che Anfra­gen kom­men ziem­lich regel­mä­ßig. Aller­dings nicht in die­ser skur­ri­len Aus­prä­gung. 🙂 Meis­tens sind es ganz nor­ma­le Ange­bo­te die­ser Art. Dass sich die Anfra­gen auf den seit über einem Jahr nicht mehr aktua­li­sier­ten Blog befin­den, war schon einzigartig. 

      Ich hal­te es so, dass ich mei­ne Blogs nicht für kom­mer­zi­el­le Zwe­cke nut­ze. Aber wie gesagt, das ist mei­ne Mei­nung. Jede Blog­ge­rin, jeder Blog­ger hat dar­auf sei­ne eige­ne Sicht. Und das ist auch gut so.

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