Kristallnaach aka Kristallnacht aka Reichsprogromnacht

Für die, die mit dem Begriff „Kristallnacht“ nichts mehr anfangen können, weil sie nach der political correctness nun „Reichsprogromnacht“ heißen muss, hier eine ausreichende Beschreibung des Inhaltes auf Hochdeutsch.

Kristallnacht auf Hochdeutsch

[symple_column size=“two-third“ position=“first“ fade_in=“false“]Es kommt vor, dass ich meine, da klirrt was, dass sich irgendwas in mich verirrt hat. Ein Geräusch, nicht mal laut, manchmal klirrt es vertraut, selten so, dass man`s direkt durchschaut. Man wird wach, reibt die Augen und sieht in`nem Bild zwischen Breughel und Bosch keinen Menschen der noch was auf Sirenen gibt, weil Entwarnung nur halb soviel kostet. Es riecht nach Kristallnacht. In der Ruhe vor`m Sturm, was ist das? Klammheimlich verlässt wer die Stadt Hon`ratioren incognito hasten vorbei, offiziell sind die nicht gern dabei, wenn die Volksseele – allzeit bereit- Richtung Siedepunkt wütet und schreit, „Heil, Halali“ und grenzenlos geil nach Vergeltung brüllt, zitternd vor Neid, in der Kristallnacht. Doch die alles, was anders ist stört, die mit dem Strom schwimmen, wie`s sich gehört, für die Schwule Verbrecher sind, Ausländer Aussatz sind, brauchen wen, der sie verführt. Und dann rettet keine Kavallerie und kein Zorro kümmert sich drum, der pisst höchstens sein „Z“ in den Schnee und fällt lallend vor Lässigkeit um. Na und? Kristallnacht! In `ner Kirche mit Franz Kafka-Uhr, ohne Zeiger mit Strichen drauf nur, liest ein Blinder `nem Tauben Struwelpeter vor, hinter dreifach verriegelter Tür. [/symple_column]

[symple_column size=“two-third“ position=“first“ fade_in=“false“]Es kommt vor, dass ich meine, da klirrt was, dass sich irgendwas in mich verirrt hat. Ein Geräusch, nicht mal laut, manchmal klirrt es vertraut, selten so, dass man`s direkt durchschaut. Man wird wach, reibt die Augen und sieht in`nem Bild zwischen Breughel und Bosch keinen Menschen der noch was auf Sirenen gibt, weil Entwarnung nur halb soviel kostet. Es riecht nach Kristallnacht. In der Ruhe vor`m Sturm, was ist das? Klammheimlich verlässt wer die Stadt Hon`ratioren incognito hasten vorbei, offiziell sind die nicht gern dabei, wenn die Volksseele – allzeit bereit- Richtung Siedepunkt wütet und schreit, „Heil, Halali“ und grenzenlos geil nach Vergeltung brüllt, zitternd vor Neid, in der Kristallnacht. Doch die alles, was anders ist stört, die mit dem Strom schwimmen, wie`s sich gehört, für die Schwule Verbrecher sind, Ausländer Aussatz sind, brauchen wen, der sie verführt. Und dann rettet keine Kavallerie und kein Zorro kümmert sich drum, der pisst höchstens sein „Z“ in den Schnee und fällt lallend vor Lässigkeit um. Na und? Kristallnacht! In `ner Kirche mit Franz Kafka-Uhr, ohne Zeiger mit Strichen drauf nur, liest ein Blinder `nem Tauben Struwelpeter vor, hinter dreifach verriegelter Tür. Und der Wächter mit Schlüsselbund hält sich tatsächlich selbst für ein Genie, weil er Auswege pulverisiert und verkauft gegen Klaustrophobie, in der Kristallnacht. Auf dem Markt tagt das jüngste Gericht, unmaskiert, heut`mit wahrem Gesicht, werden Steine gesammelt und Messer gewetzt auf die, die der Lynch-Mob gehetzt. Zum Beladen, nur flüchtig vertäut, die Galeeren stehn längst unter Dampf wird im Hafen auf Sklaven gewartet, auf den Schrott aus dem ungleichen Kampf aus der Kristallnacht. Da, wo Darwin für alles herhält, ob man Menschen vertreibt oder quält, da, wo hinter Macht Geld ist, wo „stark sein“ die Welt ist, von Kuschen und Strammsteh`n entstellt, wo man Hymnen sogar auf dem Kamm bläst, in barbarischer Gier nach Profit „Hosianna“ und „kreuzigt ihn!“ ruft, wenn man irgend`nen Vorteil drin sieht ist täglich Kristallnacht.[/symple_column]

0




Schreibe einen Kommentar

shares