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Neutralität fällt immer schwerer


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Ich meine nicht, dass Georg Restle die Sachlage richtig beschreibt. Die Vermischung von Information und Meinung ist längst ein Problem, dem man etwas mehr Offenheit entgegenbringen sollte.

In politischen Magazinen werden Information und Meinung leicht vermischt. Allerdings geht Beeinflussung durch unsere Medien – und um diesen Vorwurf geht es eigentlich – weit darüber hinaus – bis hin zu Krimis wie »Soko Leipzig«.

Die klaren Zuweisungen von rechts und links für Magazine wie »Monitor« auf der einen Seite oder dem »ZDF Magazin« – (Gerhard Löwenthal) auf der anderen, gibt es andererseits schon seit Jahren. Für die Zuschauer war immer schon vor der Sendung klar, welche »Botschaft« im einen wie im anderen Format tendenziell verbreitet würden.

https://www.facebook.com/monitor.wdr/posts/1552486681456933

Es ist in meinen Augen aber ein Unterschied, ob man Nachrichtensendungen wie »Heute« oder »Tagesschau« für die Kritik heranzieht oder das »Heute Journal« und »Tagesthemen« die Ziele sind.

Ob Interviews oder Hintergrundberichte, oft sind es solche etwas tiefergehenden Details, deren Tenor manche Leute falsch finden. Bei manchen ist schon die Auswahl von Themen für einen Nachweis der Parteilichkeit.

Hätte es keine Veränderung (vornehmlich in den öffentlich-rechtlichen Medien) gegeben, müssten wir uns heute nicht mit einer »Gegenbewegung« auseinandersetzen.

Dass die Gegner der aktuellen Medienberichterstattung dabei teilweise sehr destruktive und in Teilen demokratiefeindliche Agenden verfolgen, darf allerdings auch nicht übersehen werden.

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