NGOs mit Eigeninteressen?

Die hier als Kritiker der aktuellen Regierungsbeschlüsse der Abschiebepolitik genannten NGOs gehören zu denen, die von Rechtsnationalen als Sozialmafia diffamiert werden.

Jeder dürfte zwar verstehen, dass ein so breit angelegtes Engagement hohe Finanzmittel erfordert. Aber wer kann auf der anderen Seite schon ausschließen, dass die Verantwortlichen nicht ebenso darauf achten, dass die einmal geschaffenen Strukturen auch in Zukunft durch mehr Finanzmittel erhalten werden? Es scheint deshalb nicht ausgeschlossen zu sein, dass hohes Engagement durchaus auch dem Eigeninteresse dienen könnte.

Gibt es keine Möglichkeit, solche immer wiederkehrenden Vorwürfe zu entkräften? Arbeiten diese NGOs transparent genug oder gibt es Vorbilder hierfür, die wir nutzen könnten?

Argumente

Ich finde es übel, dass diejenigen, die möglichst gar keine Flüchtlinge im Land haben wollen, ständig mit solchen Unterstellungen arbeiten und diese nicht ohne weiteres zu entkräftet sind.

Das eigentliche Problem ist aber, dass sich die NGOs gegen die neue miese Flüchtlingspolitik dieser Bundesregierung wehren müssen und das nicht aus der Gesellschaft heraus kommt. Dazu hier ein positives Beispiel, das ich gern verlinke.

Die NGOs sollten ihre Arbeit machen und nicht für eine menschenwürdige Politik Opposition machen müssen!

Armut in Deutschland

Es kommt dazu, dass diese Verbände diejenigen sind, die naturgemäß am lautesten schreien, wenn der Armutbericht erscheint. Das ist auch Wasser auf die Mühlen, weil »all das schöne Geld«, das die NGOs für die Flüchtlingsarbeit kassieren, für die Bekämpfung der Armut nicht zur Verfügung steht.

Reiche leben 10 Jahre länger als Arme. Bericht der Tagesschau zum Armutsbericht.

Die Chance, solche Zusammenhänge herzustellen, nehmen die Rechten immer sofort auf und münzen sie in die ihr dienlich scheinende Agitation gegen Flüchtlinge und ihre politischen Gegner um. Dagegen sollte man etwas tun.


1 Gedanke zu „NGOs mit Eigeninteressen?“

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