Schwache politische Botschaft mit Interpunktionsfehler

Ich kann nicht behaupten, dass mir Gemeinheiten nicht lägen. Aber Roger Köppel, Chefredakteur der schweizerischen »Weltwoche«, hat da so eine besonders spitzfindige Art mit der ich nicht mithalten kann.

Wenn solche Gemeinheiten verbreitet werden, setzt bei mir flott ein Solidarisierungseffekt mit den Opfern ein. Es kommt aber immer auf die Sache und die Person an, die von derlei Gemeinheiten betroffen sind.

Heute ist es Christian Lindner. Und, Leser*innen, wissen das, die FDP war über die Jahre ein steter Lieblingsfeind. Eigentlich schon seit 1982 als die FDP Helmut Schmidt gestürzt hat.

Seit ich blogge, gab es unter Finger.zeig.net, Querblog und  Netzexil über viele Jahre liebgewonnene Scharmützel mit liberalen Bloggern. Seitdem hat sich die FDP sehr verändert. Ich kann es zwar nicht belegen. Aber ich habe den Eindruck, dass diese Blogger in der aktuellen FDP nicht mehr ihre politische Heimat sehen. Dagegen spricht vielleicht das gute Abschneiden bei den letzten Bundestagswahlen.

https://www.facebook.com/heuteshow/photos/a.302789020985.156311.264820405985/10154992263810986/?type=3&theater

Die aktuelle Diskussion über die angebliche Schuld der FDP, inbesondere ihres Chefs, Christian Lindner, am Scheitern der Jamaika-Sondierungen bietet natürlich Anlass genug, auch viele Gemeinheiten in die Welt zu setzen. Ich denke, dass die morgige »Heute Show« im ZDF diesbezüglich einiges anzubieten hat. Auch das NDR Satire-Magazin »Extra3», das heute Abend um 22.45 Uhr gezeigt wird, hat das Thema zwischen.

https://www.facebook.com/extra3/photos/a.126985678917.103880.37621248917/10155357604983918/?type=3&theater

Die AfD ist voll des Lobes für die FDP. Dass allein reicht natürlich, um die links-grün-versifften Medien zur Hochform zu animieren. Die FDP kriegt es ab.

Hier also Roger Köppel, die unabhängige schweizerische Sicht schadet nie:

Bei der Vorstellung des neuen »Weltwoche«-Heftes befasst sich Roger Köppel natürlich auch mit dem Scheitern der Sondierungsgespräche und mit der Rolle, die die FDP in dieser deutschen Tragödie spielte.

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Als Höhepunkt von Köppels süffisanter Kritik an der aus seiner Sicht oberflächlichen Parteiprogrammatik der Liberalen, stand die Beschäftigung des unmittelbar nach dem Scheitern der Gespräche aufgetauchten Claims »Besser nicht regieren als falsch«. Den entsprechenden Ausschnitt zeige ich hier.

Köppel vertritt im Beitrag die Auffassung, die FDP mache den Fehler, zu viele verschiedene Forderungen formuliert aber keinen Fokus gesetzt zu haben.

Nun jetzt auch das noch:

https://www.facebook.com/DerPostillon/posts/10155071081676526

Und ja, man hätte es kommen sehen können. Aber wer schaut heute schon noch Youtube?

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