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Statistiken – immer für Überraschungen gut

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Im Kölner Stadt-Anzeiger las ich heute morgen, dass die durchschnittlichen Renten in westdeutschen Haushalten monatlich bei netto 2.800 Euro lägen, im Osten hingegen nur bei ca. 1.900 netto. Es gibt also Menschen, die weniger und welche, die mehr Rente bekommen. Wer die Diskussionen verfolgt wird … weiterlesen



Im Kölner Stadt-Anzeiger las ich heute morgen, dass die durchschnittlichen Renten in westdeutschen Haushalten monatlich bei netto 2.800 Euro lägen, im Osten hingegen nur bei ca. 1.900 netto. Es gibt also Menschen, die weniger und welche, die mehr Rente bekommen. Wer die Diskussionen verfolgt wird sich nach Kenntnis dieser Zahlen auch sagen, dass die Menschen, die 2.800 Euro monatlich zum Leben haben (Krankenkasse ist ja runter) nach Abzug der Miete wahrlich kein schlechtes Leben führen werden. Ja, sogar die Kollegen im Osten werden mit 1.900 Euro monatlich damit gut zurechtkommen. Allerdings ist dieser Unterschied schon wirklich heftig.

Die Frage, die mit dieser Durchschnittswertbetrachtung aber überhaupt nicht beantwortet ist, ist, wie viele Menschen mit Minirenten auskommen müssen und was man dagegen tun kann. Die Leute, die je Haushalt über 2.800 Euro im Monat an Rente bekommen, werden mit weniger noch gut leben können. Aber angesichts der Diskussionen über die Rentenhöhe werden sie kaum bereit sein, nach ihrem Ausstieg aus dem Berufsleben noch mal – diesmal auf anderer Basis – mit einem Umverteilungsprogramm konfrontiert zu werden. Der Staat hat an dieser Stelle nur noch wenig Eingriffsmöglichkeiten.









Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!