Endlich Gewissheit! Es War Keine Hetzjagd. 2 Afghanen Provozierten Einen Trauerzug In Chemnitz

Dank investigativer Recherchen von „Tichys Einblick“ wissen wir seit heute, dass das bundesweit bekannte neunzehnsekündige Video aus Chemnitz keine Hetzjagd zeigt, sondern das die kurze Szene das Ergebnis einer „bösen Provokation“ durch zwei afghanische Flüchtlinge gegen die Teilnehmer eines Trauerzuges gewesen ist.

Ha, Merkel, ihr Regierungssprecher und all die linksgrünen Medienvertreter haben in ihrer bräsigen Fahrlässigkeit (#Neuland) die mahnenden Rufe nicht hören wollen. Sogar Verfassungsschutzpräsident a.D., Hans-Georg Maaßen hatte gewarnt.

Die Essenz von Tichys Geschichte klingt ganz danach, als seien die Menschen in der modernen Mediengeschichte nie Opfer gefälschter Bilder und Videos geworden.

Dabei ist das Internet voll von solchem Kram und darauf basierend leider auch von voreiligen und falschen Schlussfolgerungen. Alle Seiten bedienen sich mitunter Quellen, die fragwürdig oder zumindest unsicher sind. Wir wissen, dass Manipulation mit Bildern und Videos leicht fällt? Trotzdem fallen wir immer wieder drauf rein. Das Internet hat die Möglichkeiten auch im Negativen verstärkt.

Wurde Maaßen Unrecht getan?

Die Medien bezogen sich nicht nur auf dieses Video. Aber andere Augenzeugen und Berichte (Ergebnisse von staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen oder Polizeiberichte) über die Vorgänge in Dresden spielen seit heute keine Rolle mehr, schon gar nicht bei Tichys skandalöser Enthüllung. Die würden nicht ins Konzept passen. Schließlich wissen diese Leute, für wen sie schreiben.

„Tichys Einblick“ hat endlich aufgedeckt, worauf die dortige Fan-Gemeinde lange warten musste.

Blamabel

Das Video, auf das sich Kanzlerin Merkel, ihr Regierungssprecher und viele Medienleute bei ihren Aussagen über angebliche Hetzjagden in Chemnitz bezogen hatten, stellt gemäß investigativ ermittelter „Wahrheit“ einen anderen Sachverhalt. Um nicht zu sagen, das komplette Gegenteil dessen, was uns die Mainstream-Medien vermittelt hatten.

Die Zweifel an Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, dem neuen Schutzheiligen der Rechtsnationalen im Land Maaßen, waren demnach völlig unberechtigt. Das schreit geradezu nach Satisfaktion. Seehofer kann also ruhig CSU-Chef und Innenminister bleiben, weil er den nötigen Weitblick hatte und Maaßen vertraut hatte. Als Dorn im Fleisch dieser Regierung taugt er schließlich sowieso.

Die Urheber des Videos bestehen auf Anonymität. Kein Wunder, so „Tichys Einblick“. Die Antifa ist schließlich in Reichweite und die Bedrohung für Leib und Leben der Zeugen wäre geradezu zwangsläufig.

Sie fürchten sich vor existenzbedrohenden Racheakten des militanten „Antifa-Zeckenbiss“-Umfelds.

„Tichys Einblick“

Auslegungssache / Anonyme Zeugen

Wie gut rechtsnationale und rechtsradikale Kräfte im Land solche Ergebnisse investigativer Recherche für sich zu nutzen wissen, können Sie den „Meinungen“ im Kommentarbereich bei Tichy entnehmen. Da ist überhaupt nichts Überraschendes darunter:

Chapeau! Eine journalistische Glanzleistung und eine Wohltat gegenüber der gesteuerten Berichterstattung der MSM. Faktenbasierte Wahrheit gegenüber absichtsvoller AgitProp, könnte man auch sagen. 

Kommentarauszug: Tichys Einblick fand die Herkunft des Chemnitz-Videos heraus

Abgesehen davon, dass „Tichys Einblick“ sich voll auf dieses eine Video konzentriert hat aber mit keiner Silbe auf andere Zeugenaussagen oder Polizeiberichte zum strittigen Sachverhalt eingeht, ist die Erklärung zur Geschichte des Videos auch nicht glaubwürdig. Es passt aber ins Bild, das Tichy-Leser von Flüchtlingen haben. Die beiden afghanischen Flüchtlinge waren so unverschämt furchtlos, dass sie die Teilnehmer des „Trauerzuges“ provoziert haben sollen. Die Trauer war übrigens denen, die so ausfallend und wütend auf die bösen Provokationen reagiert haben, auch kaum anzumerken.

Damals sagte einer der beiden (furchtlosen) afghanischen Flüchtlinge in einem Interview dazu:


Ein Mann im blauen Shirt hält eine Bierflasche umgedreht in der Hand, schlägt in Richtung Aziz, erwischt sein Smartphone. Ein Tumult bricht los. Eine Freundin von Aziz möchte den Mann zur Rede stellen. Ein anderer Mann, schwarz gekleidet, mischt sich ein, schlägt ihr drei Mal mit der Faust ins Gesicht. Sie wird später ins Krankenhaus eingeliefert. Das alles dauert nicht einmal eine Minute. Kurz darauf folgt die Szene, die im Video zu sehen ist: Der Mann in Schwarz geht auf Aziz los, tritt nach ihm. Er rennt davon, über die mehrspurige befahrene Straße, bis der Mann von ihm ablässt. Der Mann in Blau ist am Anfang des Videos ebenfalls kurz zu sehen. Quelle

Tichys Recherchen ergaben einen anderen Sachverhalt. Einmal mehr dürfen wir uns aussuchen, wem man glauben möchte. Klar ist nur, wie die Leserschaft von „Tichys Einblick“ es damit hält.

Denn vorausgegangen war der Videoaufzeichnung eine böse Provokation gegenüber uns Trauernden. Durch zwei junge Migranten, die zunächst an der Bushaltestelle gestanden hatten und eigentlich aussahen wie wir.« 

Tichys Einblick fand die Herkunft des Chemnitz-Videos heraus

Hier ein paar Beiträge über die Vorkommnisse in Chemnitz. Dass Tichys Leute sich die Arbeit gemacht haben, etwas Licht in den Hintergrund zu bringen, ist prinzipiell zu begrüßen. Auch wenn ich dieser Darstellung persönlich nicht glaube. Es ging allerdings nicht nur um ein Video, dessen Aussagekraft infrage gestellt wurde. Es geht auch um viele Augenzeugenberichte und polizeiliche Lageeinschätzungen, die im Artikel von „Tichys Einblick“ ganz unterschlagen werden.

Andere Berichte über die
Vorgänge in Chemnitz


Johannes Grunert, freier Mitarbeiter von „Zeit Online“, war vor Ort. Er sagt, „ich habe gesehen, wie es zu Jagdszenen auf vermeintliche Migranten gekommen ist“. Die Opferberatungsstelle Sachsen teilt mit, nach ihren Kenntnissen seien allein am 26. August fünf Menschen wegen ihres Aussehens körperlich angegriffen worden.

Link: Die „Hetzjagd“ in Chemnitz – Wer sagt die Wahrheit? | wr.de | Politik




„Wenn Menschen über die Straße gescheucht werden und vor Angst über die Straße rennen, dann kann man die Sache nur beim Namen nennen.“ Sie habe sich bei den Hassparolen auch eingemischt, „Rassisten“ habe sie geschipft, doch „dann  hat ein Polizist zu mir gesagt, dass wenn ich diese Menschen filme und beleidige, dass sie für meine Sicherheit nicht sorgen können.“ Link: Hetzjagden in Chemnitz-Videos: Das sagen Augenzeugen | STERN.de





„Ich war am Sonntag genau hier, an dem Tag des Stadtfestes, was abgebrochen worden ist. Ich wollte zur Tiefgarage gehen mit meiner Frau und einer anderen Oma und habe gesehen, wie drei, es können auch vier gewesen sein, junge Männer ausländischen Typs hier langgejagt worden sind – angefangen am Borssenanger. Und dahinter sind Leute gerannt, die ich am Montag dann auf der anderen Seite im rechten Block – ich sage mal – ähnlich gesehen habe. Natürlich nicht die gleichen Leute, sondern vom Typ her. Und dann die Polizei und Gebrüll und die zweite Gruppe hat die erste Gruppe wirklich gejagt.“ Das sagte der Linken-Stadtrat Dietmar Berger im Gespräch mit MDR SACHSEN. Link: Hetzjagd in Chemnitz: Ja oder nein? Ein Augenzeuge berichtet | MDR.DE





Drei Zeugen berichten von Neonazi-Überfall Drei Zeugen berichteten am Wochenende der Zeitung „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS), sie seien am 1. September nach einer friedlichen Demonstration unter dem Motto „Herz statt Hetze“ von 15 bis 20 Männern im Laufschritt bestürmt, angegriffen und geschlagen worden. Einige Mitglieder ihrer Gruppe seien geflohen. Die Angreifer hätten ihnen mit dem Ruf Deutschland-Verräter!“ nachgesetzt. Zu den Fliehenden habe auch ein Mitglied der Reisegruppe gehört, das den Angreifern „nicht deutsch genug“ ausgesehen haben soll. Diesem Mann seien die Angreifer mit den Worten „den schnappen wir uns“ hinterhergerannt. Link: Augenzeugen berichten von weiterem Neonazi-Überfall in Chemnitz | MDR.DE




Es ist schon eine ziemlich absurde Debatte, die hier um diesen Begriff #Hetzjagd geführt wird“, so @ZDFsachsen-Studioleiter Michael Bewerunge, der die aufgeheizte Stimmung in #Chemnitz erlebt hat. Bei den Demonstrationen habe es Jagdszenen und Aufrufe zum Mord gegeben. Link: Chemnitz: ZDF-Reporter findet die Hetzjagd-Debatte absurd – war viel schlimmer | Politik





Aus dem Zug hätten sich einzelne Gruppen gelöst und seien mit dem Ruf „Kanakenklatschen!“ durch den Stadthallenpark gerannt. Eine Gruppe Migranten habe daraufhin die Flucht ergriffen. Dem Zeugen zufolge kam dabei mindestens ein Migrant zu Fall und wurde, am Boden liegend, von den Angreifern geschlagen und getreten. Die Polizei habe weitere Ausschreitungen verhindert. Link: Die verdorbene Debatte über „Hetzjagden“ in Chemnitz | Übermedien





Nein. Dies wird in rechten Medien behauptet. Aber es gibt viele unterschiedliche Augenzeugenberichte und Videoaufnahmen, auch wenn die juristische Aufarbeitung noch am Anfang steht. Auch Sachsens stellvertretender Ministerpräsident Martin Dulig sagte „stern tv“, Geflüchtete seien durch die Stadt getrieben worden. „Das ist passiert, das ist real.“ Es existieren zum Beispiel Videos des Aufmarschs vom Sonntag, die nicht nur die bedrohliche Stimmung einfangen, sondern auch zeigen, wie immer wieder Gruppen von Männern lossprinten und offenkundig anderen Personen hinterherjagen, wem, ist meist nicht zu sehen. Link: Nach den Krawallen: Hetzjagd, Mob und Pogrom – Zur Deutungsschlacht von Chemnitz – Politik – Stuttgarter Nachrichten




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Horst Schulte

Irgendwann Anfang der 2000er Jahre habe ich mit dem Bloggen angefangen. Es ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo.

horstschulte.com · bedburgisches.de · blogmemo.de

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