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Entwarnung (vom Fachmann)?


   | Update: 8. Oktober 2019   0 Kommentare 2 Min. Lesezeit

Jan Philipp Albrecht behandelt den Punkt, nach dem ich als »kleiner privater Blogger« schon lang gesucht habe. Wie weit reichen die neuen Vorschriften für mich als einem Blogger, der in keinem Projekt irgendwelche Anzeigen platziert oder Statistikdaten erhoben hat?

Kann ich mich darauf verlassen, dass ein paar neue Knöppe fürs Sharen und die in vorauseilender Vorsicht vorgenommen Änderungen in meinen Blogs ausreichend waren? Ich glaube, eher nicht! Oder dürfen wir uns im Ernstfall vielleicht an Herrn Albrecht wenden oder auf seine diesbezüglichen Aussagen verweisen? Ich glaub an gar nix. Es hört auf, Spaß zu machen.

Als kleiner Blogger musste ich mich doch bisher um Datenschutz gar nicht kümmern. Was soll jetzt der ganze Aufwand mit der DSGVO?Wenn es kein rein privates Blog war, sondern z.B. Anzeigen geschaltet wurden oder es die berufliche Tätigkeit beworben hat, galt das auch schon bisherige Datenschutzrecht, sofern persönliche Daten erhoben wurden. Wer hier z.B. Google Analytics einbindet oder die Besuche des Blogs mitprotokolliert, hat sich auch bisher schon mindestens im Graubereich des Datenschutzrechts bewegt. Es ist daher sinnvoll, die DSGVO zum Anlass zu nehmen und die Einstellungen, WordPress-Plugins und ähnliches mal durchzusehen, ob wirklich alle Daten, die erhoben werden, notwendig sind. Anstatt Like-Buttons von Facebook direkt zu laden und so jeden Besucher und jede Besucherin des Blogs automatisch an Facebook zu verpetzen, empfehlen wir die datenschutzfreundliche zwei-Klick-Lösung z.B. von heise.de. Als kleiner Blogger muss man aber auch nicht befürchten, dass einem sofort die Datenschutzbehörde den Server beschlagnahmt und hohe Bussgelder verhängt. Falls man überhaupt ins Visier der Behörden geraten sollte, müssen deren Maßnahmen immer verhältnismäßig sein, und in der Regel machen sie bei „kleinen Fischen“, die einfach aus Unkenntnis gehandelt haben, Beratung statt Bestrafung.
Quelle: DSGVO – häufig gestellte Fragen, häufig verbreitete Mythen › Jan Philipp Albrecht



Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 67 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Dass mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo.

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