Die von BILD-Chefredakteur Julian Reichelt via Twitter geäußerte Kritik an der manipulierten Lautstärke der Buhrufe gegen Präsident Trump wird allen Zweiflern an der Neutralität und Integrität der Tagesschau-Redaktion und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks generell als willkommenes Futter dienen.

Trumps Kritik an der Presse in Davos

Trumps erneuter Angriff auf die Presse wurde zwar auch international erwähnt und kritisiert. Aber die Buhrufe und die so genannten Zischlaute sind in unbearbeiteten Videos kaum zu hören. Insofern ist das »Tagesschau«-Video schon besonders…

3 Youtube-Videos habe ich auf Anhieb gefunden, für deren Urheber die Sache wieder einmal ganz klar ist. Die Tagesschau als großer Nachrichten-Manipulator. Es gibt halt immer noch genug Leute, die Trump vor allen Angriffen in Schutz nehmen. Ob sie nun – wie meistens – absolut berechtigt sind oder nicht.

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Service für uns Zuschauer*Innen?

Die Tagesschau machte es ihren Zuschauer*Innen schön einfach, in dem sie die Lautstärke der Buhrufe und Zischlaute nach oben gedreht hat.

Genau darüber empört sich die üblichen Verdächtigen.

Statt Trump, wie die amerikanischen Medien es zum Teil taten, dafür zu kritisieren, dass er seine undifferenzierte Medienkritik diesmal sogar auf internationalem Boden wiederholte, kriegt Dr. Giffkes Tagesschau nun Ärger.

Giffke nahm im Tagesschau-Blog zu den Vorwürfen Stellung.  Er tat dies nicht wirklich überzeugend. Der Vorwurf der Manipulation bleibt deshalb im Raum und gibt den Kritikern der ARD und ZDF-Nachrichtensendungen weitere Nahrung.

Bitte lasst die Zuschauer*Innen selbst denken und versucht auch nicht, ihnen dieses Denken zu erleichtern!

Keine Ahnung, ob internationale Fernsehsender ihren Zuschauern einen derartigen »Service« ebenfalls gegönnt haben. Ich finde dieses Verfahren unangebracht und manipulativ. Dass Gniffke sich nicht einfach dafür entschuldigt und den Fehler einräumt, liegt vielleicht auch daran, dass er dies bei ähnlichen Gelegenheiten schon zu häufig machen musste.

Irgendwann Anfang der 2000er Jahre habe ich mit dem Bloggen angefangen. Es ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo.

horstschulte.com · bedburgisches.de · blogmemo.de

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Ich bin zwiegespalten, was die Bewertung dieses Vorkommnisses angeht. Denn: Vor Ort hat man die Buhrufe offenbar vernehmen können, nicht aber auf der Tonspur des Videos. WAS also ist die Manipulation? Was ist »die Wahrheit«? Ist es nicht gerade ein »Dienst an der Wahrheit«, dass man die Buhrufe auch für die Mediengucker hörbar macht?
    Erzeugt die offensichtlich unzulängliche Aufnahmetechnik denn ein »Original«, das als Wahrheit sakrosankt ist? Ich zweifle!
    Verfälscht zum Beispiel ein Foto die Realität einer Sehenswürdigkeit, wenn ein Ausschnitt gewählt wird, der die Massen Touristen davor nicht zeigt?
    Vrefälscht eine Tonaufnahme die Realität, wenn durch Standort und Aussteuerung der Mikrophone ein wesentlicher Teil des Sounds nicht mitgenommen wird?

    Fragen über Fragen, die m.E. die einfache Verurteilung als »Fake News« verbieten.

  2. Mir kam es so vor, als seien die Buhrufe / Zischlaute eher gering und kurz gewesen. In der internationalen Presse wurde trotzdem darüber berichtet. Ich habe – außer bei der Tagesschau – keinen Bericht gefunden, in dem die Tonspur zur »Verdeutlichung« des Vorganges »bearbeitet« wurde. Ich habe danach gesucht aber nichts gefunden (auch nicht auf us-amerikansichen Seiten). Dass die Tagesschau es so gehalten hat, wirkt auf mich befremdlich. Es ist wahr, dass die Tonaufnahme deshalb zwar nicht gefälscht aber eben doch verfälscht wurde.

    Das Thema habe ich nur aus dem Grund behandelt, weil es mir wieder mal grundsätzlich gestört hat, dass durch so etwas den Rechten und auch den grundsätzlichen Kritikern des ör Rundfunks aus meiner Sicht Vorschub geleistet wurde. Als Fake News würde ich diese Sache auch nicht bezeichnen.

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