Man schlägt keine Frauen

Schweiz/Genf:  Was ist eigentlich mit all denen, die sich an so einfache Regeln einfach nicht halten? Weil sie – aus welchen Gründen auch immer – gewalttätig sind. Gewalttätig egal gegen wen, sogar gegen Frauen.

Ich muss vorsichtig sein. Am Ende stellt schon allein meine Rückfrage bereits eine Provokation dar. Wer wollte denn heute noch in Zweifel ziehen, dass Männer manchmal tumb, mitunter auch gefährlich übergriffige und triebgesteuerte Idioten sind. Zu hart?

Interessant ist übrigens, dass über die besonders brutale Tat in Genf bisher in deutschen Medien nichts zu finden ist [sic?].

Der Verdacht steht für viele, wie nicht anders zu erwarten war, wie ein weißer Elefant im Raum. Die Täter haben zwar, wie inzwischen feststeht, die französische Nationalität. Aber wir wissen ja, wie viele Muslime dort beheimatet sind… Da sind wir pronto sofort bei der legendären frauenfeindlichen Einstellung (Ehrenmorde, Nikab- und Burkazwang, Gewalt gegen Frauen etc. pp.).

Roger Köppel, SVP-Abgeordneter und Herausgeber der schweizerischen „Weltwoche“ konnte sich einen vagen Hinweis auf die auf der Hand liegenden Zusammenhänge jedenfalls in einer seiner Daily Soups nicht verkneifen.

Es mag sich herausstellen, dass die inzwischen identifizierten mutmaßlichen Täter wirklich Migranten waren.

Aber eine Frage sollte uns doch beschäftigen. Glauben wir tatsächlich, dass es in irgendeiner Kultur auf dieser Welt „normal“ sein könnte, dass die Väter und Mütter solcher Täter, egal woher sie auch kommen mögen, ihren Söhnen nachsehen würden, Frauen und Mädchen in dieser abscheulichen, feigen und erbärmlichen Art und Weise zu attackieren? Wenn man genau das nicht glauben kann darf man nicht zu dem Schluss kommen, dass Menschen aus anderen Kultur- und Religionskreisen in der längst üblichen Art und Weise über einen Kamm geschoren werden können. 

Die allermeisten Menschen wissen nämlich, was falsch und was richtig ist. 

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About the Author

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

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