#Unteilbar: Ein „paar“ Antidemokraten machen „BILD“ Sorgen

BILD spielt das Spiel der AfD und ihrer Gesinnungsgenossen.

Haben die Journalisten von „Bild“ damals, nach den Nazi – Aufmärschen in Chemnitz, eigentlich auch die Teilnehmer auch dazu aufgefordert, sich von den Nazis zu distanzieren, als ganz viele normale Bürger gemeinsam mit Nazis, AfD und Pegida-Leuten mitgelaufen sind und dumpfe Parolen gegrölt haben? Bestimmt, denn sonst wäre dieser Artikel ja sowas von pharisäerhaft.

„BILD“ macht sich nämlich heute Sorgen darüber, dass die „paar“ (wie sie selbst schreiben) Antidemokraten die gestrige Großdemo durch ihre Anwesenheit diskreditieren könnten. „Haltet eure Reihen geschlossen und marschiert nicht mit Islamisten, PKK-Terroristen und Linksextremisten in einer Demo“. So lautet sinngemäß der besorgte Aufruf im besagten Artikel.

Ist das nicht geradezu rührend? Genau auf solche Stichwortgeber (im links-grün-versifften Mainstream) setzt die AfD. Reichelts Verdummungsorgan macht sich pflichtschuldigst zum Büttel der Rechtsradikalen, in dem es etwas aufbläst, worauf die Rechten bloß gewartet haben.

Es sollten 240.000 Leute gewesen sein, manche nennen auch viel kleinere Teilnehmerzahlen. Schon solche Relativierungsversuche sind natürlich dazu angetan, den Erfolg des gestrigen Tages, den die Aktion #Unteilbar verbuchen konnte, herunterzuspielen. 

Vielleicht findet sich ein Artikel, in dem BILD auch nach Chemnitz einen Appell an die dortigen BürgerInnen sandte, sich doch nicht mit Nazis gemein zu machen. Ich habe keinen gefunden. Er wird sich wohl hinter dem Pay-Wall versteckt haben.

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Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

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