Wollen „die“ Deutschen Tatsächlich Die Zwangsgebühr Loswerden?

Ich möchte wetten, dass in Deutschland ein ähnliches Ergebnis herauskäme wie in der Schweiz. Auch hier will, wenn es drauf ankommt und das Bla Bla mal beiseite gelassen würde, noch! keiner auf den ÖRR verzichten. Doof, dass sich der Beweis dafür leider nicht antreten lässt. Keine Abstimmungen von solcher Tragweite in Deutschland. Immerhin durften ca. 500k SPD – Mitglieder jetzt die Regierung in Amt und Würden bringen.

Ich glaube, der ÖRR wird noch eine Weile funktionieren. Überflüssig zu erwähnen, dass das selbstverständlich auch Tom Buhrow, der übel in die Mangel genommen wurde, sehr genau weiß. Er wird in seiner 2. Amtszeit als WDR – Intendant vielleicht schon die notwendigen Schritte einleiten. Dass er das nicht öffentlich vollziehen oder darüber berichten wird, sollte gerade den besonders abgefeimten Gegnern des ÖRR klar sein.

Er (der ÖRR) wird allein aufgrund der Veränderungen am Markt nach und nach verschwinden. Bis dahin stehen uns noch allerlei harte politische Kämpfe bevor. Dass insbesondere die politische Rechte aus Gründen für die Abschaffung des ÖRR ist, überrascht hoffentlich keinen.

Leider! oder dankenswerterweise hat Frau Storch (AfD) bei ihrem Auftritt bei „Maischberger“ gezeigt, dass es auch außerhalb jeden politischen Kalküls gute Gründe für alternative Lösungen gibt, die den BürgerInnen die Zwangsgebühren künftig ersparen würden.

Es wird dauern bis eine echte Mehrheit (nicht nach irgendwelchen Umfragen) erkennt, dass der ÖRR obsolet ist. Wie gesagt, das ist in meinen Augen einzig eine Frage der Zeit.

s. Statista – Daten

 

Horst Schulte

Irgendwann Anfang der 2000er Jahre habe ich mit dem Bloggen angefangen. Es ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo.

horstschulte.com · bedburgisches.de · blogmemo.de

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Ich teile diesen Pessimismus nicht, den du nicht einmal umfassend begründest. Mittlerweile konsumiere ich ÖRR hauptsächlich über die Mediatheken, die mit TV-on-demand doch durchaus den „geänderten Nutzungsgewohnheiten“ entsprechen. Zudem geht es nicht ALLEIN um Nutzungsergonomie, sondern eben auch um Inhalte. Und da sehe ich wenig, was bei den Privaten mit den anspruchsvolleren Inhalten des ÖRR mithalten könnte!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.