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Der CO2-Preis sollte laut Greenpeace 80 Euro / Tonne betragen, nicht 25 Euro / TonneđŸ€¶đŸ»

Wer glaubt noch ernsthaft, dass der Kampf gegen den Klimawandel nichts oder wenig kostet?

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Umverteilung at the best. Wir machen jetzt 25 Euro pro Tonne CO2. Dank der GrĂŒnen, sagen Hofreiter und Habeck. Damit wird sich der Liter Benzin von etwa 3-4 Cent auf 7-8 Center verteuern.

Lindner (FDP) stĂ€nkert gegen den Kompromiss und von der Abstandsregel fĂŒr WindrĂ€der, die Altmaier ins Gesetz geschrieben hat, war keine Rede mehr.

Positiv bleibt der Start in die CO2 – Bepreisung, von der ich glaube, dass der Kampf gegen den Klimawandel bzw. das emittierte CO2 dieses Tool braucht, damit internationale Anstrengungen ĂŒberhaupt eine Chance haben, in Gang gesetzt zu werden. Auch wenn Madrid diesbezĂŒgliche Vorstellungen an den FĂŒĂŸen nach unten gezogen hat.

Wenn wir so weitermachen wie bisher, könnte der nervtötende Kampf gegen den Klimawandel Formen annehmen. Aber nicht in dem Sinne, wie manche Aktivisten es sich vorstellen.

«Als nĂ€chster Schritt muss jetzt dringend auch der Ausbau der Windenergie durch Wegnahme der Abstandsregel kommen», schrieb er weiter. «Sonst kĂ€me kein Ausbau der erneuerbaren Energie trotz höherer Benzin- und Ölpreise.» (Lauterbach, SPD)

Klimapaket: GrĂŒne sehen in Einigung «Schritt in die richtige Richtung» – SPIEGEL ONLINE

ZunĂ€chst einmal mĂŒssen wir hinsichtlich der Windenergie unsere Hausaufgaben machen. Ich habe hier schon hĂ€ufig zum Thema geschrieben. Es bewegt sich aber nichts. Wir dĂŒrfen gespannt sein, ob Lauterbachs Statement bald zu Handlungen fĂŒhrt. Aber zunĂ€chst einmal stehen die Abstandsregeln im Gesetz. UnabhĂ€ngig davon haben die LĂ€nder zusĂ€tzlich eigene Bestimmungen, die durch das Bundesgesetz wohl auch nicht außer Kraft gesetzt werden.

Die eigentliche Aufgabe besteht darin, eine breite Akzeptanz fĂŒr WindrĂ€der zurĂŒck zu kriegen. Die Streichung der Abstandsregeln wĂŒrde diese nicht positiv beeinflussen. Altmaier hat sie demokratietechnisch einwandfrei ins Gesetz geschrieben, damit die vielen Verfahren, die von Windkraftgegnern bundesweit angestrengt werden, möglichst erst gar nicht entstehen. Stattdessen, so hört man, sollen nun die Genehmigungsverfahren und die Einspruchsmöglichkeiten fĂŒr kritische BĂŒrger stark beschnitten werden. Mal sehen, wohin uns das fĂŒhrt.

Mehr Akzeptanz fĂŒr Windkraft wird wohl auf diese Weise nicht erreicht. Der Sinn fĂŒr RechtmĂ€ĂŸigkeit bzw. demokratische Regeln scheint in diesen hysterischen Zeiten eine abnehmende Rolle zu spielen.





Artikelautor Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurĂŒck. Damals habe ich dieses schöne Hobby fĂŒr mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verĂ€ndert - nicht zum Guten!

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