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Wenn ein ehemaliger deutscher 3-Sterne-General so etwas sagt, muss das nachdenklich machen (aus einem Interview mit der NZZ):

Herr Wundrak, Sie waren sechs Jahre lang Mitglied der CDU. 2014 sind Sie ausgetreten, warum?

Ich habe schon damals gesehen, dass die Migrationspolitik der Bundesregierung völlig aus dem Ruder läuft und dass die Bundespolizei sogar daran gehindert wird, Ordnung zu schaffen.

Was dachten Sie, als ein Jahr später die Flüchtlingskrise ausgebrochen ist?

Ich war entsetzt, dass die deutsche Politik der offenen Grenzen so stumpf weiter betrieben wurde. Aber ich ging damals noch nicht in die AfD. Ich hatte gehofft, dass die Auflösung der Grenzen kein politisches Kalkül war.

NZZ – EX-GENERAL KANDIDIERT ALS AFD-KANDIDAT

Der Mann ging letztes Jahr in Pension. Jetzt will er für die AfD Oberbürgermeister von Hannover werden.

Wie nachdenklich dürfen diese Entwicklungen einen einfachen Bürger machen, der ohnehin das Gefühl hat, dass unsere Staatsdiener von der AfD langsam aber sicher infiltriert werden? Welche Wirkungen hat die Denke eines hohen Offiziers auf seine Untergebenen und wie weit sind wir von einem Putsch noch entfernt? Ich möchte daran erinnern, dass es in der AfD schon einige ehemalige hohe Offiziere der Bundeswehr gibt und das auch in Polizeikreisen große Sympathie für diese rechtsextreme Partei gezeigt wird.

Der CDU-Politiker Friedrich Merz sagte unlängst in einem Interview in der «Bild»-Zeitung, seine Partei laufe Gefahr, den Rückhalt bei der Polizei und im Militär zu verlieren. Hat er recht?

Für die Union ist das definitiv ein Problem. Die AfD ist die einzige Partei, die die Bundeswehr uneingeschränkt unterstützt. Die Unterstützung der AfD dürfte in Polizeikreisen aber noch grösser sein als unter den Soldaten.

Deutschland: Ex-General kandidiert als AfD-Kandidat
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Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

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