Greta, lass dich nicht blöd anmachen

Der Titel seines Artikels „Die Welt, wie sie ihr gefällt“ hat Matthias Wyssuwa“ vielleicht nicht aus Boshaftigkeit ausgewählt. Auch wenn er natürlich an die andere Schwedin erinnern soll. Nun – vielleicht auch an Andrea Nahles?

Ist es nicht klar, dass eine professionelle PR hinter dem Greta – „Hype“ stehen muss?

Wollen wir wirklich glauben, dass ein Mädchen bloß wegen ihrer festen Überzeugungen nach Polen oder Davos eingeladen wird? Und dass sich keine PR-Profis darüber Gedanken gemacht hätten, wie sie einem populären Anliegen optimale Wirkung verschaffen können? Hat es Ariana Grande und einige andere nicht via Youtube vorexerziert, dass Popularität heutzutage auch anders erreichbar ist?

Dabei muss es nicht, wie gemeinerweise insinuiert wird, um Geld gehen oder fremde, unredliche Absichten. Es geht darum, die Klaviatur innerhalb unserer Medienwelt so zu spielen, dass „diese“ Botschaft gut herüberkommt.

Allerdings auch im Zeitalter von Youtube und Social Media sind solche Erfolge, wie die Popularität von Greta, keine Selbstläufer. Es geht auch hier um den Inhalt; um das, welche Wahrheiten und Anliegen von Menschen vertreten werden. Dass sich andererseits viele darüber so aufregen, dass sie nicht einmal vor den widerlichen Beschuldigungen zurückschrecken, ist in unserer Welt ebenso normal geworden.

Greta, mach weiter!

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