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Instagram und Pinterest bin ich auch los

Heute habe ich noch zwei Fotos gepostet, die ich flott mit dem Smartphone auf unserem Spaziergang gemacht habe.

Danach, keine zwei Stunden später, habe ich meine Accounts bei Instagram und Pinterest gelöscht. In den letzten Jahren habe ich dort einiges an Fotos, die ich bei meinen Spaziergängen gemacht habe, dort gepostet. Seit ich meinen Blog Bedburgisches und die regionale Facebook-Seite aufgegeben habe, lohnte sich das immer weniger.

Damit habe ich mich also von allen gängigen sozialen Netzwerken getrennt. Warum sollte ich bei Instagram bleiben, wenn ich Facebook (und Twitter) schon seit dem Sommer den Rücken gekehrt habe?

Arsch und Titten – das ist dort das gängige „Geschäftsmodell“. Und eigentlich gehts bei Instagram im Wesentlichen auch nur darum. Oder?

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Von Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

9 Antworten auf „Instagram und Pinterest bin ich auch los“

Und jetzt? Nichts mehr mit Social! Nur noch Blog, oder? Mal eine wirklich ernst gemeinte Frage: Warum hat du noch Teilen-Links für Twitter und Facebook drin? Bringen die etwas?

Nur noch Blog. Die Teilen-Links (kein Plugin, ganz einfache Linklösung) verstehe ich als Service für die Leser. Ich wurde nämlich schon mal danach gefragt, weil ich keine mehr angeboten habe. Es gibt wohl ab und an LeserInnen, die einen Beitrag teilen möchten. Nun, die beiden Button dürften nicht stören. Ich habe früher (ist nicht lange her) darauf geachtet, wie oft ein Beitrag geteilt wurde. Jetzt könnte ich diese Frage nicht einmal mehr beantworten, weil dafür keine Zähler mehr installiert sind. :-/

@Gerhard, zufrieden bin ich noch nie gewesen. 🙂 🎭Es ist halt wie es ist. Offensichtlich interessieren die Themen viele Leute nicht oder nur am Rande. Oder ihnen passt meine Meinung nicht. Das ist ja alles möglich. Jedenfalls bin ich natürlich nicht zufrieden, weil die Resonanz gering ist. Aber das ist schon seit 2004 so.

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Hallo Horst,
bei mir kommt bei Pinterest ein bisschen, bei Instagram bisher nichts rüber. Ich poste bei Insta aber nur nicht bearbeitete Reisebilder, gaaaaanz selten ein Bild von mir. Die wurden alle nicht vom Smartphone gemacht. Ich bin lieber mit einer richtigen Kamera unterwegs. Ob es die Mühe wert ist, keine Ahnung. Es ist meist mehr Kommunikation mit einigen wenigen Bloggerfreunden.

Deine Themen sind interessant. Die Frage ist, ob Leser diese Themen direkt suchen oder wie sie Deinen Blog finden.

Liebe Grüße
Renate

Hallo Renate, mit den sozialen Netzwerken hadere ich eigentlich aus anderen Gründen, weniger, weil sie mir und meinem Blog wenig bringen 🙂 Ich habe hier mehrfach darüber geschrieben. Ich habe mich deshalb schon mehrmals abgemeldet, was mir (verständlicherweise) den Spott einiger Blogfreunde eingetragen hat. „Der kommt schon wieder“ war der Tenor. Es war auch so, dass ich wiederkam. Mich erinnerte das an eine schlechte Angewohnheit, das Rauchen. Auch sie habe ich mehrmals aufgegeben und bin rückfällig geworden. Nur, man lernt eben doch dazu. Und das heißt: Ich rauche seit fast 20 Jahren nicht mehr und meine Abmeldungen von Facebook, Twitter und Co. werden diesmal wohl die letzten gewesen sein. 🙂

Allerdings muss ich dir zustimmen, was das Finden meines Blogs anlangt. Die Chancen haben sich mit der Aufgabe der sozialen Medien nicht vergrößert. Aber – wie gesagt – meiner Meinung nach, hat sich die Präsenz nicht ausgezahlt. Wahrscheinlich habe ich dabei allerdings auch nicht die Professionalität an den Tag gelegt mit der andere das tun. Hauptsache, du hast mich gefunden. 🙂

Ich habe bei Instagram im Wesentlichen Smartphone-Fotos veröffentlicht, allerdings in letzter Zeit auch mit einer System-Kamera gemachte Fotos.

LG Horst

Dieses „Zurück zu den Wurzeln“ kenne ich von mir selbst! Wir alten Hasen der deutschen Blogosphäre mögen keine Netzwerke, die wir nicht selbst kontrollieren können. Ich bin gerade daran, mich beim letzten Sozialem Netzwerk zu verabschieden und dann wieder, einzig als Blogger zu leben. Sind wir ehrlich, in sozialen Netzwerken (ich nenne jetzt keinen Namen) gibt es Momente, da bekommst nur noch das „Weglaufen“ ohne du selbst darauf Einfluss hast, was dort angezeigt wird und im „Main“ fließt. Kurzum, ab November gibt es mich nur noch als Blogger, wie zu alten Zeiten 🙂

Bloggen ist ok. Die sozialen Netzwerke, dachte ich mal, würden gebraucht, um die Menschen zueinander zu bringen. Ein demokratisches Instrumentarium, das unsere Gesellschaften nach vorn bringt. Es ist aber genau anders herum. Wir entwickeln uns zurück. Der zivilisatorische Fortschritt wird, wie es mir manchmal vorkommt, aufgehoben durch diese Hasszentralen. Nee, auch wenn das weniger LeserInnen zur Folge hat, mich dünkt, ich bin ohne auch besser dran. Schalt deine Kommentare im Blog doch wieder ein 🙂 Ich hatte das hier auch mal probiert. Aber das war mir dann doch zu viel. 👮‍♀️

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