Instagram und Pinterest bin ich auch los


| Aktualisiert: 14. Juli 2020    9 Kommentare    1 Min. Lesezeit

Heu­te habe ich noch zwei Fotos gepos­tet, die ich flott mit dem Smart­pho­ne auf unse­rem Spa­zier­gang gemacht habe. 

Danach, kei­ne zwei Stun­den spä­ter, habe ich mei­ne Accounts bei Insta­gram und Pin­te­rest gelöscht. In den letz­ten Jah­ren habe ich dort eini­ges an Fotos, die ich bei mei­nen Spa­zier­gän­gen gemacht habe, dort gepos­tet. Seit ich mei­nen Blog Bed­bur­gi­sches und die regio­na­le Face­book-Sei­te auf­ge­ge­ben habe, lohn­te sich das immer weniger.

Damit habe ich mich also von allen gän­gi­gen sozia­len Netz­wer­ken getrennt. War­um soll­te ich bei Insta­gram blei­ben, wenn ich Face­book (und Twit­ter) schon seit dem Som­mer den Rücken gekehrt habe? 

Arsch und Tit­ten – das ist dort das gän­gi­ge «Geschäfts­mo­dell». Und eigent­lich gehts bei Insta­gram im Wesent­li­chen auch nur dar­um. Oder? 

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Horst Schulte
Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 67 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo.

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9 Gedanken zu „Instagram und Pinterest bin ich auch los“

  1. Und jetzt? Nichts mehr mit Social! Nur noch Blog, oder? Mal eine wirk­lich ernst gemein­te Fra­ge: War­um hat du noch Tei­len-Links für Twit­ter und Face­book drin? Brin­gen die etwas?

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  2. Nur noch Blog. Die Tei­len-Links (kein Plugin, ganz ein­fa­che Lin­k­lö­sung) ver­ste­he ich als Ser­vice für die Leser. Ich wur­de näm­lich schon mal danach gefragt, weil ich kei­ne mehr ange­bo­ten habe. Es gibt wohl ab und an Lese­rIn­nen, die einen Bei­trag tei­len möch­ten. Nun, die bei­den But­ton dürf­ten nicht stö­ren. Ich habe frü­her (ist nicht lan­ge her) dar­auf geach­tet, wie oft ein Bei­trag geteilt wur­de. Jetzt könn­te ich die­se Fra­ge nicht ein­mal mehr beant­wor­ten, weil dafür kei­ne Zäh­ler mehr instal­liert sind. :-/

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  3. @Gerhard, zufrie­den bin ich noch nie gewe­sen. 🙂 ?Es ist halt wie es ist. Offen­sicht­lich inter­es­sie­ren die The­men vie­le Leu­te nicht oder nur am Ran­de. Oder ihnen passt mei­ne Mei­nung nicht. Das ist ja alles mög­lich. Jeden­falls bin ich natür­lich nicht zufrie­den, weil die Reso­nanz gering ist. Aber das ist schon seit 2004 so. 

    ?

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  4. Hal­lo Horst,
    bei mir kommt bei Pin­te­rest ein biss­chen, bei Insta­gram bis­her nichts rüber. Ich pos­te bei Ins­ta aber nur nicht bear­bei­te­te Rei­se­bil­der, gaaaa­anz sel­ten ein Bild von mir. Die wur­den alle nicht vom Smart­pho­ne gemacht. Ich bin lie­ber mit einer rich­ti­gen Kame­ra unter­wegs. Ob es die Mühe wert ist, kei­ne Ahnung. Es ist meist mehr Kom­mu­ni­ka­ti­on mit eini­gen weni­gen Bloggerfreunden.

    Dei­ne The­men sind inter­es­sant. Die Fra­ge ist, ob Leser die­se The­men direkt suchen oder wie sie Dei­nen Blog finden.

    Lie­be Grüße
    Renate

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  5. Hal­lo Rena­te, mit den sozia­len Netz­wer­ken hade­re ich eigent­lich aus ande­ren Grün­den, weni­ger, weil sie mir und mei­nem Blog wenig brin­gen 🙂 Ich habe hier mehr­fach dar­über geschrie­ben. Ich habe mich des­halb schon mehr­mals abge­mel­det, was mir (ver­ständ­li­cher­wei­se) den Spott eini­ger Blog­freun­de ein­ge­tra­gen hat. «Der kommt schon wie­der» war der Tenor. Es war auch so, dass ich wie­der­kam. Mich erin­ner­te das an eine schlech­te Ange­wohn­heit, das Rau­chen. Auch sie habe ich mehr­mals auf­ge­ge­ben und bin rück­fäl­lig gewor­den. Nur, man lernt eben doch dazu. Und das heißt: Ich rau­che seit fast 20 Jah­ren nicht mehr und mei­ne Abmel­dun­gen von Face­book, Twit­ter und Co. wer­den dies­mal wohl die letz­ten gewe­sen sein. 🙂 

    Aller­dings muss ich dir zustim­men, was das Fin­den mei­nes Blogs anlangt. Die Chan­cen haben sich mit der Auf­ga­be der sozia­len Medi­en nicht ver­grö­ßert. Aber – wie gesagt – mei­ner Mei­nung nach, hat sich die Prä­senz nicht aus­ge­zahlt. Wahr­schein­lich habe ich dabei aller­dings auch nicht die Pro­fes­sio­na­li­tät an den Tag gelegt mit der ande­re das tun. Haupt­sa­che, du hast mich gefunden. 🙂 

    Ich habe bei Insta­gram im Wesent­li­chen Smart­pho­ne-Fotos ver­öf­fent­licht, aller­dings in letz­ter Zeit auch mit einer Sys­tem-Kame­ra gemach­te Fotos. 

    LG Horst

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  6. Die­ses «Zurück zu den Wur­zeln» ken­ne ich von mir selbst! Wir alten Hasen der deut­schen Blo­go­sphä­re mögen kei­ne Netz­wer­ke, die wir nicht selbst kon­trol­lie­ren kön­nen. Ich bin gera­de dar­an, mich beim letz­ten Sozia­lem Netz­werk zu ver­ab­schie­den und dann wie­der, ein­zig als Blog­ger zu leben. Sind wir ehr­lich, in sozia­len Netz­wer­ken (ich nen­ne jetzt kei­nen Namen) gibt es Momen­te, da bekommst nur noch das «Weg­lau­fen» ohne du selbst dar­auf Ein­fluss hast, was dort ange­zeigt wird und im «Main» fließt. Kurz­um, ab Novem­ber gibt es mich nur noch als Blog­ger, wie zu alten Zeiten 🙂

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  7. Blog­gen ist ok. Die sozia­len Netz­wer­ke, dach­te ich mal, wür­den gebraucht, um die Men­schen zuein­an­der zu brin­gen. Ein demo­kra­ti­sches Instru­men­ta­ri­um, das unse­re Gesell­schaf­ten nach vorn bringt. Es ist aber genau anders her­um. Wir ent­wi­ckeln uns zurück. Der zivi­li­sa­to­ri­sche Fort­schritt wird, wie es mir manch­mal vor­kommt, auf­ge­ho­ben durch die­se Hass­zen­tra­len. Nee, auch wenn das weni­ger Lese­rIn­nen zur Fol­ge hat, mich dünkt, ich bin ohne auch bes­ser dran. Schalt dei­ne Kom­men­ta­re im Blog doch wie­der ein 🙂 Ich hat­te das hier auch mal pro­biert. Aber das war mir dann doch zu viel. ?‍♀️

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