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Komprimieren in Lightroom, Export Google Fotos

Mein kleines Workaround zeigt eine Möglichkeit für Lightroom – Nutzer mit dem Tool „Riot“ Fotos aus Lightroom heraus zu komprimieren. Anschließend werden die Fotos automatisch auf Google Fotos hochgeladen.

Für das kostenlose Bildbetrachtungsprogramm „IrfanView“ existiert ein Plugin, das viele Nutzer dieses lange etablierten „kleinen Helfers“ sicher einsetzen.

  1. RIOT – (version 0.3.3.0): allows IrfanView to save optimized JPG/GIF/PNG files (RIOT – Radical Image Optimization Tool) 
    The basic PlugIn version will be installed with IrfanView PlugIns. An advanced (or newer) version can be downloaded here: http://luci.criosweb.ro/riot/download/

Komprimieren aus Lightroom

Riot gibt es auch als eigenständiges kleines Programm (Link). Als ich davon erfuhr, kam mir die Idee, das Programm mit „Lightroom“ zu kombinieren. Mit der Leistung des IrfanView – Plugins war ich seit Jahren hochzufrieden. Die Komprimierung zeigte sehr gute Ergebnisse, die sich im Vergleich mit diversen anderen Webtools nicht verstecken mussten. Als Blogger weiß man hohe Kompressionsraten mit geringem Qualitätsverlust zu schätzen.

Natürlich haben sich andere schon mit der Frage beschäftigt, Riot und Photoshop (auch „Lightroom“) zu kombinieren. Ich habe die Lösung genutzt, die auf „Nachbelichtet“ vorgestellt wird. Am besten, ihr testet Riot einmal anhand von einigen eurer Fotos, bevor ihr euch mit meinem Workaround weiter befasst. Ihr solltet das Ergebnis der Komprimierung selbst einschätzen.

Nach der Einrichtung (s. „Nachbelichtet“) sieht das in „Lightroom“ so aus:

Lightroom

Exportieren nach Google Fotos

Wenn ich meine Fotos bloggen möchte, benutze ich die Exportfunktion im Menü „Datei“ von Lightroom. Ich nutze „Google Drive“ und lege meine zu JPG-konvertierten Dateien dort ab. Praktischerweise im Verzeichnis „Fotos“.

Sobald die Fotos ausgegeben wurden, wird Riot gestartet (siehe ganz unten — > Nach Export… InRiot.exe öffnen). Praktisch finde ich, dass eine Serie von exportierten Bildern automatisch im Batch-Modus von Riot geöffnet wird. So kann die Komprimierung aller exportierten Bilder in einem Rutsch erfolgen. Ich lasse die Fotos von Riot ins gleiche Verzeichnis schreiben, so dass ich durch die Einstellung jedes Bild nur einmal (nämlich der komprimierten) Version vorhalte. Meine RAW-Files bleiben auf der Festplatte für etwaige anderweitige Verwendungen.

Google Fotos
Einstellung Google Fotos

Wenn ich in den Einstellungen von Google Drive die Option Google FotosNeu hinzugefügte Fotos und Videos in Google Fotos hochladen“ aktiviert habe, sind meine komprimierten Fotos wenige Zeit später online verfügbar. Bei Google Fotos habe ich eingestellt, wer meine Fotos sehen kann. Ich gebe sie gemäß meinen Einstellungen nur für meine Frau frei und (selektiv) für Familienangehörige und Freunde. Passieren kann also nichts (sag ich mal). 🙂

Vielleicht ist die Idee auch etwas für euch. Viel Spaß damit.

Von Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!