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Wenn die Einordnung fehlt und die Überschrift nur eines zum Ziel hat


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Dass die Redaktion, die hinter diesem Teaser (siehe Screenshot) steckt, ihre Zeit mit »Einordnungen« verplempern würde, könnte sie diese wertvolle Aufklärungsarbeit ja überhaupt nicht leisten. Und irgendwas muss den Blutdruck in diesen trüben Tagen ja schließlich auf Trab bringen.

Also, wir sind dran!

Blöd an dieser Meldung ist: die Umfrageergebnisse existieren (sogar bei »der« Jugend – siehe Shell-Report)

Screenshot Bild-Zeitung

Es ist (übrigens trotz Internet) aber auch wirklich schwer zu begreifen, warum man sowas nicht sagen kann, ohne, dass irgendeiner darauf mit der exakt anderen Meinung daherkommt:

»Ich will keine Flüchtlinge in unserem Land!«

Anders herum gehts natürlich auch. Wir lassen uns gegenseitig in unseren Kontroversen wahrhaftig nicht mehr viel Luft.

Das passiert nicht nur im Internet, sondern in der Familie, unter Freunden oder Kollegen. Vielleicht gibt es zu viele Themen (sic?) über die man unterschiedlicher Meinung sein kann? Bei »richtiger Konditionierung« verlieren wir einfach zu schnell die Fassung. Wir müssten erlernen, etwas mehr auszuhalten. Aber Toleranz (erdulden) ist ja auch nicht unser Ding.

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