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Wenn die Einordnung fehlt und die Überschrift nur eines zum Ziel hat

Dass die Redaktion, die hinter diesem Teaser (siehe Screenshot) steckt, ihre Zeit mit „Einordnungen“ verplempern würde, könnte sie diese wertvolle Aufklärungsarbeit ja überhaupt nicht leisten. Und irgendwas muss den Blutdruck in diesen trüben Tagen ja schließlich auf Trab bringen.

Also, wir sind dran!

Blöd an dieser Meldung ist: die Umfrageergebnisse existieren (sogar bei „der“ Jugend – siehe Shell-Report)

Screenshot Bild-Zeitung

Es ist (übrigens trotz Internet) aber auch wirklich schwer zu begreifen, warum man sowas nicht sagen kann, ohne, dass irgendeiner darauf mit der exakt anderen Meinung daherkommt:

„Ich will keine Flüchtlinge in unserem Land!“

Anders herum gehts natürlich auch. Wir lassen uns gegenseitig in unseren Kontroversen wahrhaftig nicht mehr viel Luft.

Das passiert nicht nur im Internet, sondern in der Familie, unter Freunden oder Kollegen. Vielleicht gibt es zu viele Themen (sic?) über die man unterschiedlicher Meinung sein kann? Bei „richtiger Konditionierung“ verlieren wir einfach zu schnell die Fassung. Wir müssten erlernen, etwas mehr auszuhalten. Aber Toleranz (erdulden) ist ja auch nicht unser Ding.

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Von Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

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