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Wie „toxische Männlichkeit“ zur Gefahr für unsere Zivilisation wird?

Wenn ich die Statements mancher Frauenrechtlerinnen lese, krieg ich Angst um unsere Zukunft. Nicht die der Männer, sondern unserer Spezies insgesamt.

Es scheint nur so, als schauten wir genau hin. Bei all dem Lärm, wenn neue Zahlen skandalträchtig veröffentlicht werden, kann es ja fast nicht anders sein. Ob es dabei um zunehmendem Antisemitismus geht oder um verbale und körperliche Gewalt gegen Frauen und Männer.

Tweet von Lena Richter / Screenshot

Die Statistiken hinken oft hinterher. Ein genaues Bild lässt sich anhand fehlender Daten nicht immer vermitteln.

Was die häusliche Gewalt anlangt, wird diese erst seit dem Jahr 2015 statistisch erfasst. Die Zahlen steigen seither und Frauenrechterinnen schlagen Alarm. Männer werden pauschal bezichtigt. Das passt schon irgendwie ins Klima. Auch in der Klimadebatte sind es alte Leute, die alles verbockt haben und die deshalb mit pauschalen Vorwürfe klarzukommen haben. Das Bild vom alten, weißen Mann passt also und das von »toxischer Männlichkeit« natürlich sowieso.

Aus den offiziellen BKA Zahlen habe ich dieses Diagramm erstellt. Es sieht so aus, als wären die deutlichen Sprünge interpretationswürdig.

So genannte Frauenrechtlerinnen begnügen sich mit pauschalen, dafür umso provokanteren Vorhaltungen gegen uns Männer.

Mir fällt auf, dass die Frage danach, weshalb häusliche Angriffe auf Frauen seit 2015 stark zugenommen haben, nicht gestellt wird. Wohl, weil die Antwort ohnehin jedem klar ist. Deshalb braucht man darüber auch nicht zu sprechen.

Link: Beschimpft, bedroht, vergewaltigt: Gewalt gegen Frauen nimmt zu | hessenschau.de | Gesellschaft

Lieber wird auf die Tatsache verwiesen, dass es solche Phänomene in jeder Altersklasse und alle sozialen Gruppen verteilt gibt.

Ich glaube, es war Necla Kelek, die sich darüber gewundert hat, weshalb ausgerechnet der Islam in diesem Zusammenhang nicht erwähnt wird. Dabei weist sie ständig darauf hin, wie die kulturellen Voraussetzungen auch in diesem Kontext wirken.

Opferzahlen partnerschaftlicher Gewalt
BKA – Zahlen – Berichte Häusliche Gewalt / Partnerschaftsgewalt: Quelle

Die- oder derjenige, der solche Sätze in Deutschland sagt, muss halt mit Ärger rechnen. Angeblich ist es ja so, dass nur derjenige sich über Mängel unserer Meinungsfreiheit aufregt, der keinen Widerspruch erduldet. Man kann es sich halt auch sehr einfach machen. Aber die Narrative wirken zuverlässig.

Mein Eindruck ist: In Deutschland wird, was diese Zustände vor allem in traditionell muslimisch-orientalischen Familien betrifft, Wegschauen als Toleranz definiert. […] Die Hälfte der Frauen, die in Deutschland wegen häuslicher Gewalt Zuflucht in Frauenhäusern suchen, kommen haben vorwiegend muslimischen Migrationshintergrund.

Gastkommentar von Necla Kelek: Wenn die Familie ein Gefängnis ist

Dabei nützt es herzlich wenig, die Augen davor zu verschließen. Wir leben mit vielen Menschen aus anderen Kulturkreisen zusammen und daran will niemand etwas ändern.

Allerdings sollte doch selbst den Gutmütigsten mit ihrer abwiegelnden Haltung gegen alles, was nicht ins eigene Konzept passt, erkennen, wohin es führt, wenn wir dagegen nichts tun.

Dazu zähle ich auch den Anstieg des Antisemitismus in Deutschland. Jeder weiß, welch schweres Gepäck an antisemitischen Ressentiments viele der Flüchtlinge aus dem arabischen Raum dabei gehabt haben. Den Ärger über den Anstieg antisemitischer Parolen und Angriffe kriegen aber ausschließlich die Rechtsextremisten zu spüren.

Nicht etwa, dass die mir deshalb leid tun würden. Aber das Herunterspielen der Beteiligung von muslimischen Geflüchteten bei körperlichen und verbalen Attacken auf Juden dient niemandem.

Solche Aussagen wie diese habe ich auch aus anderen Bundesländern gehört. Ich glaube solchen Aufteilungen antisemitischer Straftaten nicht! Dieser Bericht (Seite 21) wirft ein anderes Licht auf die Lage in unserem Land. Aber das passt halt nicht so gut zum proklamierten Kampf gegen Rechts.

Von 2014 bis 2018 gab es in Baden-Württemberg jährlich zwischen 95 und 166 antisemitische Straftaten. 90 Prozent davon wurden »rechts« eingeordnet, 8,2 Prozent wurden einer »ausländischen« oder »religiösen Ideologie« zugeordnet, 1,8 Prozent waren »nicht zuzuordnen«. Antisemitische Straftaten aus dem Bereich »links« gab es nicht.

Kriminalität – Stuttgart – Strobl: Antisemitische Straftaten nicht automatisch »rechts« – Panorama – SZ.de

Von Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

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