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WordPress – Theme: Twenty Twenty mit Sidebar

Ganz bestimmt mögen manche BloggerInnen keine Themes ohne Sidebar? Es scheint jedenfalls so, dass viele von uns einfach nicht von ihr lassen möchten.

Dementsprechend käme das neue Standard-Theme „twenty twenty“, das mit WordPress in der Version 5.3 herausgekommen ist, gar nicht erst infrage.

Doch das neue Theme ist sehr wohl in der Lage, Sidebar-Inhalte, also Widgets anzuzeigen und zwar nicht nur über oder unter dem Beitragstext, sondern auch rechts und links. Die Weißräume dafür sind vorhanden.

Die verfügbaren Standard-Widgets können, falls gewünscht, auch links und rechts angezeigt werden, was übrigens eine Eigenschaft ist, die durchaus nicht von jedem Theme angeboten wird. Ich glaube, bei den meisten Themes gibts nur eine Sidebar, die wahlweise entweder links oder rechts angezeigt wird.

Das neue Standardtheme „twenty twenty“ bietet mehr. Es hat also Vorteile, das Ihre Texte bei Verwendung dieses Themes „nur“ in der Standardbreite von 580px angezeigt werden. Manche Nutzer mögen die schmale Ausführung nicht besonders, deshalb möchte ich gern noch einmal auf Experten früherer Tage verweisen, die Spaltenbreiten von 580, 640 oder maximal 720px wegen der besseren Lesbarkeit empfohlen haben. Daran hat auch der Responsive – Boom in meinen Augen nicht viel geändert.

Passend zum Beitrag:
Wie gut ist Wordpress?

Aber mit Gutenberg

Die Nutzung des Gutenberg – Editors ist für das, was jetzt folgt obligatorisch.

Bedburg WordPress Demokratie Bloggen Deutschland Merkel spd Schreiben AfD EU Gutenberg

In einigen meiner neueren Beiträge sehen Sie, dass ich die großen Weißräume rechts und links des Textes gerne mal mit Bildern oder Blockquotes auflockere.

Also – dachte ich mir -, diese Räume sollten doch vielleicht auch für Widgets nutzbar sein. Die Möglichkeit Bilder oder Blockquotes links- und rechtsbündig auszugeben, war ja schließlich gegeben. Ja!, stellte ich fest, auch Widgets kann man wahlweise links- und rechtsbündig ausgeben.

Hier sehen Sie, wie die letzten Kommentar im Blog, ein Symbol, ein Auswahlfeld für die im Blog verfügbaren Kategorien und schließlich noch eine Auswahl der häufigsten Tags. Bis auf das Symbol basieren diese Inhalte auf Standardwidgets von WordPress.

Widgets ohne Überschriften

Ich konnte mir nicht erklären, weshalb die Überschriften der Widgets (z.B. „Letzte Kommentare“) bei deren Verwendung im Beitrag nicht angezeigt wurden.

Bei der Verwendung im Widgetbereich ist das nämlich anders. Dort werden, falls man keine eigenen Widgettitel vergeben hat, die Standardtitel (also beispielsweise „Letzte Kommentare“) angezeigt.

Leider fand ich keine bessere Lösung, so dass ich dieses Manko mit Eintrag in die style.css (Child-Theme) gelöst habe:

.wp-block-tag-cloud:before {content: "Tags"!important; display: block!important;}
.wp-block-latest-comments:before {content: "Neue Kommentare"!important; display: block!important; text-align: left!important;}
.wp-block-latest-posts.wp-block-latest-posts__list:before {content: "Neue Beiträge"!important; display: block!important; text-align: left!important;}

Das ist nicht die eleganteste Lösung, aber für diese Zwecke funktioniert es.

Passend zum Beitrag:
50 schöne und freie WordPress Themes für das neue Jahr

Falls Ihnen diese Lösung gefällt, denken Sie bitte auch an die so genannten „wiederverwendbaren Blöcke„. Falls Sie schon ein bisschen mit Gutenberg gearbeitet haben, werden Sie sich erinnern. 🎅🏻

Viel Spaß.

Von Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

Über mich

11 Antworten auf „WordPress – Theme: Twenty Twenty mit Sidebar“

Leider sehen deine Veränderungen auf dem iPad gruselig aus 😉 Aber wenn es DIR gefällt.

Das kann ich in etwa für Android-Smartphones bestätigen. Die Seitenwidgets nehmen im Hochformat etwa die Hälfte oder mehr der Seitenbreite ein, was den Textfluss regelrecht zerschlägt.

Jetzt wäre also die Frage, ob und wenn ja, wie man die Anordnung der Widgets auf der Seite bei hochformatigem Mobil-Style verhindern kann.

Denn die Tag-Cloud hätte ich bei meinem Blog auch ganz gerne irgendwo am Seitenrand eingebunden…

Stimmt. Das habe ich in meiner Euphorie gestern nicht bedacht. Nun lassen sich die Dinger ja leicht via CSS ausschalten. Normalerweise werden Sidebar-Widgets in anderen Themes nach unten geschoben oder ganz ausgeblendet. Also Ausblenden ist die Wahl der Mittel. Das mach ich dann mal 🙂

Ich habe diese beiden Abschnitte in meine style.css (Child) eingefügt. Das funktioniert eigentlich ganz gut. Ich suche mal danach, wie man bestimmte Widgets nach unten verschieben kann. 🙂


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.wp-block-latest-comments {display: none!important;}
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}


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and (device-height: 640px)
and (-webkit-device-pixel-ratio: 2)
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.wp-block-latest-comments {display: none!important;}
.wp-block-latest-posts.wp-block-latest-posts__list {display: none!important;}
.wp-block-categories.wp-block-categories-dropdown {display: none!important;}
}

Die Darstellung auf dem Ipad (vor allem in der Portrait-Ansicht) ist wirklich mies. :-/ Ich habe die Kommentare dafür deshalb jetzt ausgeblendet. Die Ansicht der Tagcloud finde ich ganz ok. ?
Die Darstellung der spezifischen Sidebar – Inhalte habe ich nun auf größere Monitore beschränkt.

Es ging ja auch nur darum, die Möglichkeiten aufzuzeigen. 👩🏻‍🚀

Das kann man übrigens in Firefox mit Hilfe der Web-Entwickler Werkzeuge kontrollieren. Dort kann man die Webseite in diesen Formaten anschauen. Nennt sich „Bildschirmgrößen testen“.

Ich bin gar nicht so sicher, wie häufig Tag-Clouds überhaupt genutzt werden. Ich jedenfalls nutze sie kaum – am ehesten noch bei thematisch enger gefassten Websites wie z.B. aus dem Finanzblogger-Umfeld. Da ist dann über die Tag-Cloud einfach eine gute thematische Feinsortierung erreichbar.

Und ich fürchte, auf einem Smartphone wird die Nutzung eher noch seltener sein, weswegen das Fehlen derselben auch nicht weiter stören wird. Denke ich jedenfalls.

Ich habe heute Nachmittag mal kurz die Wolke bei meinem Blögchen links auf die Seite gestellt. Gefallen hat’s mir irgendwie nicht. Das liegt vermutlich daran, dass ich mit dem twentytwenty endlich mal ein einspaltiges Blog habe. Das will ich mir doch nicht kaputt machen, indem ich durch die Widget-Hintertür wieder eine Zweispaltigkeit einbaue.

Ich nutze eine separate Seite zum Anzeigen meiner Schlagwörter. Die Wurde in den letzten 7 Tagen von 0,17% aller Nutzer aufgerufen. Braucht also kein Mensch!!!!

Nö, der Beitrag war gut. Immerhin hast du jede Menge Resonanz!! Und das ist heute sehr selten. Nur ich steh auf dem Standpunkt dass vieles rund um den eigentlichen Artikel gar nicht war genommen wird. Ich glaube man kann auf vieles verzichten ohne dabei Leser zu verlieren.

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