Bedburg   ·  1 Min.

Als würden die Schädlinge nicht reichen

Wir wissen aus Kalifornien, dass Mammutbäume wie ihre Leidensgenossen sehr unter der großen Trockenheit leiden. Diese Riesen brauchen naturgemäß viel Wasser. Und das gilt auch für diese Bäume, die hier bei uns leben.

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Als ob dem Wald Schädlinge wie Borkenkäfer und Miniermotte, die ja auch eine Folge der großen Trockenheit sind, nicht reichten. Heute las ich in unserer regionalen Zeitung, dass die in dem prächtigen Schlosspark Paffendorf eine Reihe von Bäumen gefällt werden mussten. Es war unvermeidlich, weil sie durch die große Trockenheit der letzten Jahre abgestorben waren.

Schloss Paffendorf

Unter den Bäumen, die gefällt werden mussten, waren auch einige alte Mammutbäume. Das ist echt scheiße. Manche werden vielleicht mitgekriegt haben, dass diese Bäume besonders viel Wasser brauchen. In Kalifornien, das ebenfalls unter großer Trockenheit leidet, kennt man die Auswirkungen.

Übrigens, diese Bäume wurden im Auftrag des RWE gepflanzt. Dem Unternehmen gehört das Schloss Paffendorf und ebenso der Schlosspark.

Betroffen sind neben kleineren Bäumen auch große, alte Bäume des Mammutwalds und einer Parzelle außerhalb des Schlossparks am Randweg auf der Ortsseite des Parks. Dort liegt auch ein mächtiger Holzstapel, der auf seinen Abtransport wartet. Er ist, wie das lichtere Blätterdach, sichtbares Ergebnis der Durchforstung, ebenso wie kleine Erdhügel an den ehemaligen Standorten im Park und Baumstümpfe auf dem benachbarten Grundstück, das auch einige Bienenstöcke beherbergt. […]

Die Mammutbäume sollen an eine Vegetationsform zur Zeit der Braunkohlenentstehung vor über fünf Millionen Jahren erinnern. Viele dieser Bäume seien durch die jüngste Trockenperiode vorerst jedoch nicht gefährdet, teilt RWE mit.

Bergheim-Paffendorf: Mehrere Mammutbäume im Schlosspark gefällt | Kölner Stadt-Anzeiger

Wir waren heute nicht (schon wieder) im Park aber doch in unmittelbarer Nähe. Ich habe bei dem wunderbaren Wetter auch wieder ein paar Fotos gemacht.

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Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

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