Eine abweichende Meinung kann inspirierend sein

Lohnt es sich, Bücher von Leuten zu lesen oder Ihrer Meinung zu lauschen, obwohl man genau weiß, dass man inhaltlich völlig anders denkt? Sind beispielsweise die phänomenalen Verkaufszahlen der Bücher von Thilo Sarrazin ein Beleg dafür, dass all diese Menschen seine Ansichten teilen?

Das wird keiner so genau wissen. Ich glaube, man sollte sich davor hüten, voreilige Schlüsse aus Auflagen zu ziehen oder aus dem Radau, die gewisse Anhänger im Internet machen. Über die Meinung von Menschen zu den behandelten Themen sagen Auflagen oder Likes nicht zwingend viel aus. Wer weiß schon, wie viele das Sarrazin-Buch gekauft haben, ohne es je gelesen zu haben? Sowas soll es schon gegeben haben. Mir gehts mit einem Buch von Alexander Solschenizyn so. Der „Archipel Gulag“ ist zu viel für meine intellektuellen Möglichkeiten.

Andere Meinungen sind nicht nur ärgerlich, sie können inspirierend sein

Wie sehr würde eine freie und offene Gesellschaft (als die wir uns doch gern verstehen möchten) intellektuell verarmen, wenn wir die Ansichten und Gedanken Andersdenkender erst gar nicht zur Kenntnis nähmen, in dem wir (aus seltsamen Gründen) Filme, Bücher, Karikaturen, Bilder etc. verbieten, weil sie einem Teil unserer Bevölkerung nicht passen und mit dem Zeitgeist inkompatibel wären?

Bewegen wir uns nicht auf eine solche Gesellschaft zu, wenn wir die „Gefechtslage“ bei den Themen unserer Zeit (Migration, Klimawandel, Corona, Gleichberechtigung/Chancengleichheit) betrachten? Oder sitze ich einmal mehr dem falschen Eindruck auf, dass alle Kontroversen, vor allem denen, die im virtuellen Orkus (insbesondere den asozialen Netzwerken) stattfinden, ohne Relevanz für unser reales Leben sind? Wenn das so einfach wäre.

Alternative Medien fordern heraus

Einerseits empfinde ich es als gefährlich aber auch als undemokratisch und destruktiv, wenn wir (aus Wut) einander nicht mehr zuhören (können und wollen). Andererseits kommt es manchmal einer Zumutung gleich, wenn ich den Gedanken und Ansichten mancher Leute folge. Ich verfolge Podcasts oder Videobeiträge von Journalisten, die sich den „Mainstreammedien“ nicht verbunden fühlen und ständig die Arbeit ihrer KollegInnen kritisieren.

Meinung

Gleichzeitig sehe ich aber eine Entwicklung für die es Indizien und Belege gibt. Die Präsenz bestimmter Leute, auch von JournalistInnen, in den öffentlich-rechtlichen Medien scheint rückläufig zu sein. Immer wieder fallen mir Artikel zu kontroversen Fragen auf, die wir im deutschsprachigen Raum vorzugsweise in ausländischen Angeboten (NZZ) lesen, seltener in deutschen Medien.

Im Ausland die Lage des eigenen Landes kommentieren

Ich mache mir ab und zu die Mühe, zu einem Thema via Google oder anderen Suchmaschinen Beiträge mit ähnlichem Tenor zu finden. Das ist schon deshalb schwierig, weil die Themen nicht immer gleichzeitig im Fokus sind und somit durchaus mit Zeitversatz und ab und an mal behandelt werden.

Wenn sich Männer wie Norbert Bolz oder Bassam Tibi in der NZZ mit kritischen Beiträgen zu innerdeutschen Themen äußern, wird man selten zeitgleich die behandelten Argumente in deutschen Medien finden. Heißt das aber, dass sie hier gar nicht thematisiert würden?

Wer hat das Sagen?

Talkshows repräsentieren unsere Gesellschaft nicht realitätsgetreu. In Bezug auf Geschlecht und Herkunft ohnehin nicht, wie man dank anderer Studien längst weiß. Aber auch in Bezug auf die verschiedenen gesellschaftlichen Kräfte und politischen Ebenen nicht.

Studie über Talkshow-Gäste: Immer dieselben – taz.de

Indubio Podcast der „Achse des Guten“

Norbert Bolz erklärte, ich glaube, es war in einem Indubio-Podcast zur „Cancel Culture“, dass er nach kritischen Aussagen über die deutschen Mainstreammedien viel seltener als Redner bei Veranstaltungen gebucht werde. Erstens kenne ich seinen Kalender nicht, weshalb ich seine Auslastung nicht beurteilen kann und zweitens vermute ich, dass er mit seiner Klage nicht ganz falsch liegen wird.

Bolz war über einen gewissen Zeitraum häufiger mal Gast in Talkshows, während er aktuell nicht oder kaum mehr vorkommt.

Studie: Die Talkshow-Gesellschaft (Pdf) (vom September 2020)

Unter ihresgleichen: Verschörungsgerede von Verschwörungstheoretikern

Wenn ich mir allerdings sein Gerede von „Gefälligkeitswissenschaftlern„, die seiner Ansicht nach auch nur noch in den Massenmedien vorkämen, anhöre, kann ich die Redakteure und Verantwortlichen verstehen, wenn sie ihn lieber nicht einladen. Für mich klingen seine Vorwürfe ein bisschen so, als spiele er die beleidigte Leberwurst. Dass er seinen Vortrag im Rahmen der so genannten „Wissensmanufaktur“ hält, macht mir übrigens die Bewertung seiner (dummen) Aussagen leichter.

Schön Herr Bolz, dass Sie wieder mal etwas hier auf TE veröffentlichen. Seit Sie nicht mehr vom Mainstream gelitten sind, sieht, hört und liest man leider viel zu wenig von Ihnen.

Norbert Bolz: Die richtige Entfernung (Ein Kommentar)

Persönliche Entwicklung nach dem Eintritt ins Pensionsalter

Menschen wie Norbert Bolz machen es einem nicht leicht. Erstens hat er seine für mich echt merkwürdigen Ansichten bis 2018, also während seiner Zeit als Professor an der TU Berlin, weitgehend für sich behalten. Er ist -jedenfalls so richtig – erst nach 2018 in den Kreis der Erweckten um Leute wie Popp, den Schreibern der Achse des Guten oder Tichys Einblick gestoßen.

Dass er schon 2017 (also ein Jahr vor seiner Emeritierung) Kritisches bei der Achse geschrieben hat, war ja nicht zwingend als Anzeichen für seine doch relativ massive Wandlung zum „Systemkritiker“ zu werten.

Cancel Culture ist eine schlechte Idee

Mir sind viele der Personen, die sich so vehement gegen das stemmen, was sie selbst Mainstream nennen, schon etwas unheimlich. Dahinter steckt schließlich eine allgemein kritische Haltung – mindestens zum demokratischen Establishment. Schließlich ist leicht zu erkennen, wie sie mit ihrer Meinung, Sichtweise und manchmal abwegigen Hypothesen jene rechtsextremen Kreise stärken, die mit unserer Demokratie nichts Gutes im Schilde führen.

Ich denke sehr wohl, dass ihnen das auch sehr bewusst ist.

Demokratie ist unvereinbar mit massiven Beschränkungen von Meinungsfreiheit

Dennoch halte ich es für grundfalsch, dass vor allem Leute aus dem linken bzw. grünen Lager sich vehement für die Ausgrenzung der Exponenten unliebsamer Positionen einsetzen. Die umstrittene „Cancel Culture“ darf in Deutschland auf gar keinen Fall Fuß fassen, weil sie mit dem, was wir unter Meinungsfreiheit verstehen niemals in Einklang zu bringen ist.

Wenn ich so radikale Beiträge wie diesen in der Kontext Wochenzeitung lese, wird mir ganz anders. Es kann doch nicht sein, dass man einen Journalisten verteufelt und am liebsten loswerden möchte, weil er durch Beiträge in unliebsamen Medien „aufgefallen“ ist.

Im Beitrag wird Kulturjournalist und Medienkritiker Müller-Ullrich, als „schießwütiger Moderator mit breiter Streuung“ verunglimpft. Ich bin einer von denen, die sich den noch ziemlich neuen Podcast „Indubio“ regelmäßig anhören. Mir gefallen einige Gäste nicht besonders, aber Müller-Ulrich ist ein sympathischer und sehr kluger Moderator. Das zählt, auch wenn ich mit seinen Ansichten und Sticheleien gegen den „Mainstream“ nicht immer einverstanden bin.

Alte Männer haben nicht automatisch Recht, Broder gleich gar nicht

Es gibt Männer, die wurden immer besser, je älter sie wurden. Leonard Cohen wäre ein wahnsinnig gutes Beispiel dafür.

Das Gegenteil geht aber auch. Trotz der vielen Likes auf Youtube (aber was heißt das schon!?) dreht Hendryk M. Broder immer mehr ab. Das kann natürlich daher rühren, dass er für seinen Videocast „Broder Spiegel“ immer als Solounterhalter agiert. Ihm fehlt dort der Widerpart mit abweichender Meinung.

Die aktuell geltenden staatlichen Schutzmaßnahmen finden lediglich 11 Prozent aller Befragten übertrieben, 69 Prozent halten sie für gerade richtig und 18 Prozent würden sich sogar weitergehende Maßnahmen wünschen.

Forschungsgruppe Wahlen > Aktuelles > Politbarometer

Ressentiments entwickeln und transportieren

Der Mann braucht den Widerspruch, sag ich mal. Was macht er, wenn er den nicht kriegt? Er fabuliert über Umfragen, deren Ergebnisse laut Broder nur zur Legitimation der Corona-Maßnahmen der Regierung herhalten sollen. Nein, Broder sagt nicht, dass diese Umfragen mit den hohen Zustimmungswerten zur Corona-Politik der deutschen Regierung gefälscht seien. Vor dieser Behauptung schrecken rechtsgepolte Anhänger Broder allerdings nicht zurück. Sie fühlen sich durch derartige „Überlegungen“ Broders nur bestätigt.

Broder erzählte etwas von 60%. Es sind übrigens 67%! Vergessen hat er die Erwähnung der ca. 18%, die sich noch strengere Maßnahmen wünschen.

Warum bin ich sauer auf ihn, obwohl er doch offenbar nur seine Meinung kundtut?

Sowas vergaß Broder…

Er behauptet absichtsvoll, dass unter den gegebenen Bedingungen, also der verbreiteten Angst in der Bevölkerung, solche Ergebnisse nicht aussagefähig seien.

Natürlich liegt er damit ganz auf der Linie seiner rechten Gesinnungsfreunde, die ihm auch für diesen neuen Coup (●’◡’●) heftigst applaudieren werden. Wie Broder über viele seine MitbürgerInnen denkt, macht er immerhin mit dieser Aussage erfrischend deutlich. Aber das macht er ja immer.

Wie im normalen Leben

Wenn die Regierung im „normalen Leben“ nie solche Zustimmungswerte erreicht, kann das in Corona-Zeiten erst recht nicht sein. Die Leute sind, sagt Broder, paralysiert.

Na, dann ist es ja gut, dass wir diesen alten weisen Mann hören dürfen, wenn wir ihm, wie ich, bei Youtube eine Chance geben. Das tun ja doch erstaunlich viele. Und die Kommentare erst. Ihm fliegen die Herzen nur so zu. Die Einseitigkeit würde mich an Broders Stelle stören.

Wenn ich aber doch so über diejenigen schreibe, die so krass anderer Meinung sind als ich, warum plädiere ich trotzdem dafür, mit ihnen zu reden und sie nicht den dringend nötigen Debatten auszuschließen?

Ich habe im Leben oft dazu gelernt, weil ich auch Leuten zugehört habe, die eine komplett andere Meinung zu einem bestimmten Thema hatten. Nicht, dass ich deren Meinung danach einfach übernommen hätte, aber ich habe viel dazu gelernt.

So konnte ich (manchmal) die Ergebnisse meiner eigenen Arbeit verbessern. Ich glaube, das kennen viele von uns. Warum sollte das in einem politischen Diskurs nicht ebenfalls gelingen?

Demokratie wagen und sie so schützen

Wenn es doch so ist, dass wir unsere Demokratie schätzen oder sogar lieben, sollten strittige Fragen, wie gewöhnlich und wie wir es gelernt haben, durch demokratische Mehrheitsentscheide beantwortet werden.

Nicht durch Umfragen, sondern durch Volksentscheide und Wahlen. Wenn Merkel mit klarer Mehrheit gewählt wurde, warum scheinen viele sich mit der Mehrheitsentscheidung nicht anfreunden zu können (Merkel muss weg)?

Wieso werden demokratische Mehrheitsentscheidungen nicht anerkannt? Wie stark ist das Demokratieverständnis im Osten entwickelt? Wenn wir es heute mit Menschen zu tun haben, die sich in einer Diktatur und nicht mehr in einer Demokratie wähnen, müssen wir nicht gleich in Panik verfallen. Wir können versuchen, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Und am Ende dieses Versuches müssten wir nicht mal einer Meinung sein. Aber wir haben es probiert und miteinander geredet.

Wir müssen uns bemühen, Gräben zu schließen oder zu zeigen, dass wir gemeinsam eine konstruktive Debattenkultur anstreben.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von open.spotify.com zu laden.

Inhalt laden

0








Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

8 Gedanken zu „Eine abweichende Meinung kann inspirierend sein“

  1. Lieber Horst, ein guter Text, an dem Du sicher lange gefeilt hast. Es ehrt Dich, dass Du so offen gegenüber anderen Meinungen bist. Leider verkennst Du etwas: Diese Offenheit im Diskurs wird nach dem, was ich so höre oder lese, nicht erwidert. Was mich an den Autoren, die so vehement die sogenannte andere Meinung vertreten stört, ist, dass sie uns, den anderen, gar nicht zuhören wollen. Das haben viele Beispiele der vergangenen Wochen gezeigt. Da werden Menschen, die angeblich dem sogenannten Mainstream folgen, einfach niedergeschrien. Wie soll so ein gewinnbringend Diskurs möglich sein? Zuhören ist eine Bringschuld, und wer sie nicht bringt, kann nicht ernstgenommen werde.
    Liebe Grüße, Susanne

    Antworten
    • Hallo Susanne, ich sehe das ähnlich. Zunächst: der Ton macht die Musik. Wenn mich JEMAND ANSCHREIT!!!!!!!!!!!!! UND NICHT ZUHÖREN WILL!!!!!!!!!!, dann sehe ich keinen Sinn darin, mit solchen Leuten zu sprechen oder zu schreiben, denn sie sind offensichtlich nicht an Konversation interessiert, sondern nur daran, mir möglichst laut und unmissverständlich ihre Ansicht in die Fresse zu hauen. Meine wollen sie auch in der Regel nicht hören.

      Außerdem habe ich auch eine natürliche Aversion gegen Menschen, die meinen, Andere mit verwirrenden alternativen Fakten, einem Feuerwerk von Links, suggestiven Fragen, Derailing und Whataboutism – und, wenn gar nichts mehr hilft – persönlichen Angriffen manipulieren zu wollen. Ich lasse mich so ungerne manipulieren, fühlt sich einfach Scheiße an.

      Wenn jemand vernünftig mit mir spricht, seine/ihre Argumentation vorbringt, ohne zu pöbeln und sich ein Dialog entwickeln kann, dann finde ich das prima. Ich unterhalte mich ja auch vernünftig mit anderen Menschen. Leider ist es oft nicht mehr so. Die Gesellschaft ist polarisiert und langsam, aber sicher, in eine Richtung gerückt, die nur noch Extreme kennt.

      Denn wie Du ganz richtig schreibst: Zuhören ist eine Bringschuld, und wer sie nicht bringt, kann nicht ernstgenommen werden. Man könnte auch sagen: wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.

      @Horst: Hast Du keine Kommentarabo-Funktion mehr..?

      Antworten
      • Hallo Martin, diese Funktion (und andere, die mit Kommentaren im Zusammenhang stehen, habe ich abgeschaltet. Ich habe nicht das Gefühl, dass sie überhaupt genutzt wurden. Den Einträgen in die Datenbank nach gehen die meisten anders vor. Vielleicht nutzen sie RSS oder kommen einfach noch mal gucken. Ich hatte kurzfristig Jetpack installiert, es aber dann aus Performancegründen wieder aufgegeben. Der Komfort sollte immer in einem gewissen Verhältnis zur Performance stehen – sag ich mal. Viele Antwortkommentare bleiben vielleicht deshalb ohne Antwort. Das wäre schade. Mir fällt auf, dass viele auf die Kommentarabso bzw. auf diesbezügliche Plugins verzichten.

        Antworten
        • Also, ich brauche eine solche Funktion, weil ich die Kommentare nicht per RSS abonniere. Ich arbeite mit Subscribe To Comments Reloaded, das ist ziemlich performant. Ich selbst finde es unkomfortabel, immer auf den Seiten nachzuschauen, auf denen ich kommentiert habe, ob da neue Kommentare aufgelaufen sind.

          Vielleicht überlegst Du es Dir nochmal..? 😉

          Antworten
  2. Danke, Susanne. Die Zeit vergeht mir beim Schreiben wie im Flug.
    Vielleicht hätte ich das vor ein paar Jahren so nicht geschrieben oder wäre nie darauf gekommen. Ich sehe, wie sich die Lager teilen und das macht mir mehr Sorgen als der Behauptungsaffekt, den viele im Internet an den Tag legen. Ich bin sowieso überzeugt davon, dass uns das Internet überhaupt erst in diese Lage gebracht hat. Früher haben wir uns mit so vielen idiotischen Kommentaren zu den Problemen dieser Zeit nicht auseinandersetzen müssen. Heute schütten immer mehr Leute mit dem Verbreiten ihrer Sichtweise das Kind mit dem Bade aus. Keine Ahnung, ob und wie wir diese gefährliche Entwicklung wieder einfangen können. Mit dem Zuhören fängt es an. Das heißt zum Glück ja nicht, dass man mit dem Gehörten auch einverstanden sein muss. Aber wie du richtig schreibst, mit dieser Bereitschaft fängt zunächst einmal das an, was ich für erstrebenswerter halte, als diese Todesstille zwischen den Fronten.

    Antworten
    • Hallo Horst, ich denke, das hat viel mit lautstarken Meinungsführern zu tun, die ihre Meinung dank der Onlinemedien grenzenlos vervielfältigen können und die erreichen, die darauf hereinfallen. Es ist ein Bildungs- und Manipulationsproblem, sage ich jetzt einfach mal ganz pauschal.

      Antworten
  3. Wenn jemand, wie wir, einen Blog hat, leidet oft zwar die Reichweite, die Art und Weise der Debatte behält aber eine gewisse freundliche Tendenz bei. Das ist nun mal bei den sozialen Medien von Grund auf ganz anders. Die so genannten Meinungsführer (rechts wie links) schenken sich wenig. Sie sind viel zu oft dogmatisch und fördern mit ihrer Anhängerschaft eine unannehmbare Aggressivität.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar


Es werden keine IP-Adressen gespeichert! Sie können, falls Sie dies möchten, auch anonym kommentieren.

Horst Schulte

Eine abweichende Meinung kann inspirierend sein