«Father and Son» von Cat Stevens ist 50 Jahre alt, und ich bin immer noch begeistert


| Aktualisiert: 23. Januar 2021   8 Kommentare 2 Min. Lesezeit

2020 ist kein gutes Jahr. Da werden viele zustimmen. Vermutlich ist das auch der Grund dafür, dass ich viel weniger streame als im vergangenen Jahr. Bei Videos dürfte ein sattes Plus zu verzeichnen sein, bei Musik sind die Werte «eingebrochen». Bisher waren es in diesem Jahr nur 20.939 Minuten, die ich bei «Spotify» gehört habe. 

Im vorigen Jahr lag der Wert Anfang Dezember bei 54.864 Minuten! Was für ein Einbruch. Dabei habe ich meinen Tarif sogar in diesem Jahr noch verteuert, in dem ich das «Duo» Paket für 12,67 Euro gebucht habe. 

Meine Top 5 hat mich (wieder) überrascht. 

Meine Top 5 Titel bei Spotify

Bestimmt ist mein verändertes Hörverhalten darauf zurückzuführen, dass in der Küche den ganzen Tag lang WDR 4 läuft. Das kann ich hier (in meinem Arbeitszimmer) mithören und greife weniger zur Spotify-​App. WDR 4 war früher berüchtigt für das Dudeln von deutschen Schlagern. Das hat sich total geändert, wie die Hörer aus unserem Territorium wohl wissen. Es gibt den lieben langen Tag wunderbare Oldies. Von denen kann ich nicht genug bekommen. Früher ™ gabs eben noch richtige Musik.

Da muss ich wehmütig an die Zeit zurückdenken, als noch Schallplatten en vogue waren. Als ich zum ersten Mal von meinen späteren Schwiegereltern zu Weihnachten eingeladen war, bekam ich eine Platte meines absoluten Favoriten (höre ich immer noch sehr gern) geschenkt. Es war die Platte «Catch Bull at Four» von Cat Stevens. Das ist fast fünfzig Jahre her. 

O h m e i n G o t t.

Wie auch immer, die Lieder sind auch heute noch so schön. Mein Lieblingsstück von Cat Stevens ist auch heute noch «Father and Son» aus seinem legendären und vielleicht besten Album «Tea for the Tillerman» aus dem Jahre 1970. 50 Jahre!

Mit meiner Frau und ein paar Freunden habe ich Cat Stevens 1975 in der Philips-​Halle in Düsseldorf live erlebt. Für mich war das das schönste und beste Konzert, das ich in meinem Leben miterleben durfte. 

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Horst Schulte
Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 67 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo.

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8 Gedanken zu „<span class="dquo">«</span>Father and Son» von Cat Stevens ist 50 Jahre alt, und ich bin immer noch begeistert“

  1. 1975 (mit 15) kannte ich Cat Stevens zwar auch, aber der gehörte in meinem damaligen Cliquen-​Umfeld eher zu der Art Musik, die aufgelegt wurde, wenn auf den Parties viele Mädchen anwesend waren. Die fuhren auf Stevens ab… 😉 Und eine tolle Stimme hatte er ja schon… die „Tea For The Tillerman” gab’s natürlich auf jeder Party zu hören.

    Irgendwann tauchte er dann ja plötzlich völlig ab, um später als «Yussuf Islam» wieder hervorzukommen. Irgendwie religiös geläutert – für uns fiel er jedenfalls wie die sprichwörtliche heiße Kartoffel ins Aus. Ende der Angelegenheit sozusagen.

    Meine Musikvorlieben lagen im Bereich „Progressive Rock”. Genesis, Yes, EL&P, Pink Floyd, Gentle Giant, King Crimson, Camel hießen meine absoluten Favoriten. Ja, und dann natürlich auch Deep Purple, The Allman Brother’s Band, Jefferson Airplane, Hendrix, Clapton, Santana, Steve Winwood – also querbeet durch die Rock-​Aera der mittleren 70er. Und die Beatles, da gehöre ich ja quasi zur zweiten Generation von Fans.

    Das alles höre ich heute noch genauso gerne wie damals, als ich auch noch gelegentlich Radio hörte. Heute gibt’s bei mir Radio längst nur noch als „Radio Paradise” im Internet, und Streamingdienste brauche ich irgendwie gar nicht, da ich all die genannte Musik und noch viel mehr (Jazz, Fusion und Klassik sowie neuere Rockmusik nach den 70ern) auf Festplatte habe.

    Gelegentlich entdecke ich Neues, auch mal neues Altes auf Qobuz, Youtube oder allmusic​.com, was meinen musikalischen Horizont erweitert. Wie sich überhaupt mein musikalischer Horizont immer erweitert hat – und nie eingeengt, wie man im höheren Alter vielleicht erwarten würde…

    Apropos altes Zeuch:

    Höre gerade im Hintergrund (3SAT Kulturzeit), dass Jean-​Luc Godard heute seinen 90. Geburtstag feiert. Ups, ich wusste gar nicht, dass der noch lebt… 😮

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  2. Cat Stevens war ein schöner Mann. Fand ich auch. Ich versuchte, seine Frisur zu kopieren und wechselte zwischen der von Rod Stewart zu seiner. 🙂 Aber als Mädchenmusik galt mir sein Werk ehrlich gesagt nicht. Ich fand all die Bands, die du aufführst, ebenso toll. Meine Frau hatte damals Tanzpausen, wenn beispielsweise zu
    «Prince Kajuku» von Ufo (https://​youtu​.be/​n​i​8​P​H​k​B​m​RCQ) oder Black Sabbaths «Paranoid» die «langen» Haare ausgeschüttelt wurden. Das musste ich entweder allein oder mit einer Freundin erledigen. Meine Frau war dafür nicht zu erwärmen. Und trotzdem haben wir damals zusammen stundenlang ohne Unterbrechung getanzt, meist allerdings Foxtrott und sowas. Youtube ist eine wahre Goldgrube. Ich kann auch stundenlang rumsurfen und entdecke dabei Altes, das ich ewig nicht mehr gehört habe aber eben überhaupt Stücke, die ich bisher noch nicht gekannt habe. Aber was heißt das schon bei diesem wahnsinnig großen Angebot, das einen – man möchte fast leider sagen – erschlägt?

    Ich habe gestern den Anfang von Godards Film «Verachtung» (Contempt) gesehen. Das war Michel Piccolis Filmdebüt, wenn ich es richtig verstanden habe. Außerdem spielte die Bardot eine Hauptrolle. Was für eine schöne Frau! Die erste Sequenz war abgefahren. Dieses: findest du meine Füße schön, findest du meine Beine schön und so weiter, findest du meinen Hintern schön. Ja, liebe Brigitte, du bist wunderschön! Alles an dir – hätte ich gesagt. Er nach jeder Frage immer… Ja, finde ich… Für mich war sie das Signal schlafen zu gehen. Dabei hätte ich die Auftritte von Jack Palance und Fritz Lange doch gern gesehen. Ich denke, Godard hat einen Film gemacht, den ich richtig gut fand. Es war… «Atemlos». Nichts gegen Valérie Kaprisky im Remake mit Richard Gere. Aber Jean Seberg war noch mal eine ganz andere Klasse.

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  3. Guten Morgen, lieber Horst ,
    «.…niemals geht man so ganz …,.»
    und unser » Leben ist eine einzige Reise !»
    Gerne erinnern wir uns an unsere freundlichen Begegnungen.
    Wir hoffen Dich und Deine liebe Frau, wohlauf und bei bester Gesundheit.
    Seit 6 Jahren leben wir in Weimar, in der Nähe unserer Klassiker
    Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich von Schiller, u.a.…
    und fühlen uns wie » Father and Son.»
    Wir wünschen Dir und Deiner lieben Frau eine schöne Adventszeit
    und ein schönes Weihnachtsfest .
    Herzliche Grüsse aus Weimar
    Federico_​Dolce Renata@Pardo Filippo » IL Siciliano »

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  4. Was für dich der WDR4 ist für mich der HR1. Die kommen mit ihrer Musik nicht über die 80er hinaus. Und das ist auch gut so. Die LP «Tea for the Tillerman» von Cat Stevens hatte ich auch. Wenn ich daran denke …

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    • Ja, es ist so lange her. Aber zum Glück ist die Musik immer präsent. Das ist sehr tröstlich. Ich finde ja persönlich, dass sich seit den 60/​70er Jahren die Popmusik nicht wirklich weiterentwickelt hat. Zu meinem großen Bedauern. Wir brauchten noch mal was ganz Neues. Sowas wie Rock’n Roll. Aber stattdessen gibts Punk, Techno oder Rap. So laaaangweilig. 🙂

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