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FDH wirkt

Ich erinnere mich nicht, wann das angefangen hat. Jedenfalls liegen Monate der Enthaltsamkeit hinter mir. (⊙_⊙;) Ganz so schlimm, wie es sich anhört, war es dann aber nicht. Irgendwie, ich schrieb schon mal darüber, ging es diesmal viel einfacher. Bis jetzt jedenfalls. Inzwischen habe ich mehr als 15 kg weniger.

Der Gewöhnungseffekt ist längst eingetreten und die Vorteile des Abnehmens empfinde ich körperlich weniger stark als zu Beginn meiner «FDH-Diät». Ich trinke seit kurzem abends wieder ein Glas Wein, sogar eine Flasche Bier habe ich mir kürzlich erlaubt.

Seit dem Frühjahr (da nahm es den Anfang) habe ich keine Marmelade und überhaupt keine Süßigkeiten (also auch kein Dessert oder sowas) zu mir genommen. Außerdem habe ich monatelang abstinent gelebt. Wenn ich doch bloß den Hang hätte, mich etwas mehr zu bewegen. Ich könnte schon viel näher an meine Zielmarke herangerückt sein.

Alles in allem bin ich recht zufrieden. Kein Wunder, wenn man mit sowas Leckerem belohnt wird.

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Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

10 Gedanken zu „FDH wirkt“

  1. Gratuliere! Ich hab grade heute bemerkt, dass ich – herbsttypisch – dabei bin, wieder zuzunehmen – über das hinaus, was ich als grade noch hinnehmbar angesehen habe. Werde mich also jetzt auch wieder mehr beschränken, bzw. auf die Kalorien zu achten.

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  2. Danke. Schätze, der Kalorienbedarf wird auch durch die Stimmung zunimmt, die im November die Menschen erfüllt. Leider dauert die ja auch noch länger an. Nun, da müssen wir halt durch. Ich habe noch mehr als 13 kg vor mir. Das wird nicht leicht. 💕

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    • Was für einen BMI strebst du denn an? Die TK hat einen «altersgerechten» BMI-Rechner, der glatt meint, in meinem Alter sei 28,7 «Normalgewicht» (das geht bei denen bis BMI 30, wo bei anderen Rechnern schon «adipös» anfängt!). Und sie schreiben dazu:

      «Super! Ihr Gewicht ist gesund. Mit einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung wird das auch langfristig so bleiben»

      Das ist wirklich übertrieben positiv – ich sehe / trage ja meinen Körper und weiß sehr gut, was Sache ist. Mindestens unter 75 will ich schon gerne wieder und mit 72 (ein Tiefpunkt vor 2 Jahren) hab ich sogar gespürt, wie leicht und angenehm sich Bewegung anfühlen kann… (z.B. beim Yoga, hochwuchten in Schulterstand war kein «wuchten» mehr, sondern ging leicht und ohne Schwung).

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  3. Nun, als mein Hausarzt mich vor ein paar Jahren zum ersten Mal als adipös bezeichnet hat, war ich etwas angepisst. Da hatte ich noch nicht mein Höchstgewicht erreicht. Ich hatte Anfang der 90er Jahre zuletzt ordentlich abgespeckt. Damals waren es die Basis noch geringer, ich hatte 17 kg abgenommen und war echt begeistert davon, wie leicht es war, auf dem Tennisplatz ein höheres Tempo zu gehen. Heute spiele ich kein Tennis mehr und habe trotz der fehlenden Bewegung (ganz aktuell) ungefähr 17 kg weniger. Schön, dass mir Hosen und Jacken passen, die ich vor mehr als 10 Jahren zuletzt anziehen konnte. Ich bin immer noch 113 kg schwer. Ich möchte gern unter 100 kg kommen. Dann bin ich immer noch nicht im Normalbereich. Aber es dürfte meiner Gesundheit zuträglich sein. Nur darum gehts mir eigentlich. Mein letzter Onkel hat mir kurz vor seinem Tod im Frühsommer gesagt, ich solle unbedingt abnehmen. Er hatte meine Gewichtsklasse und er erzählte mir, wie schwer er es – auch angesichts seiner schweren Erkrankung – in den letzten Monaten gehabt hatte und wie sehr das auf sein Übergewicht zurückzuführen war. Das habe ich mir sehr zu Herzen genommen, zumal ich bei der Pflege auch hier zu Hause (Mutter) sehe, wie schwierig es ist, Übergewichtige vernünftig zu versorgen.

    Ich denke, ich übertreibe es nicht, wenn ich die 100er Marke knacken möchte. Ich hoffe, ich halte meine Pläne auch durch und fange aufgrund des Winters nicht wieder damit an, nachzulassen. (¬‿¬)

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  4. Mir gehts auch um die Gesundheit und Beweglichkeit – nicht um die Optik.
    Kürzlich hab ich übrigens gelesen, dass ein schwer Corona-Betroffener berichtet hat, er habe in wenigen Wochen 25 Kilo (!) abgenommen. Daran sieht man, dass man es mit dem Abnehmen auch nicht übertreiben darf: im Alter ist etwas Übergewicht oft lebensverlängernd, wenn man schwer krank wird!
    (Womit ich NICHT sagen will, dass dein Plan übertrieben wäre!)

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    • Gestern Abend habe ich einen Mann im Interview erlebt, der eine schwere Corona-Erkrankung im März erlitten hatte. Das hat mir so Angst gemacht. Es gibt genug andere Krankheiten, die die Reserven des Körpers aufzehren. Sowas braucht echt keiner. Du hast Recht mit den Reserven. Ich habs bei einem Freund erlebt, der einiges zum Zusetzen hatte. Aber am Ende hat auch das nicht gereicht. Traurig. Der Zielkonflikt ist mir schon deshalb allgegenwärtig, weil meine Mutter mich davor warnt, es nicht zu übertreiben. Aber sie war auch diejenige, die immer meinte, ich sollte endlich mal kürzer treten und abnehmen. Früher (mit Anfang 30) hab ich 75 kg gewogen. Den Ehrgeiz hab ich natürlich nicht.

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  5. Was ich nicht mehr mache, ist ’ne spezielle Diät. Meine größte Abnahme hatte ich binnen einem guten halben Jahr mit einer Art Low Carb Ernährung – aber DANACH!!!! Ich hatte Heißhunger auf alles mit Kohlehydraten… und hab 2/3 wieder zugenommen. Das tu ich mir nicht mehr an, ich esse weiter alles, nur weniger vom kalorisch Reichhaltigen.

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  6. Ich weiß, dass es gute Diäten gibt. Auch, weil sie bei vielen funktioniert haben. Ich habe mal das Buch eines Kochs gelesen, der sich diesem Thema widmete. Er schrieb sinngemäß, es gehe um nicht mehr und nicht weniger als eine Verhaltensänderung. Für mich heißt das: Iss weniger und halte diese Maßnahme solange durch wie du kannst. Beweg dich mehr. Alles andere bringt wenig. Der «Kampf» zwischen meiner Frau und mir beim Ausgeben des Abendessens ist ein schwerer. Ich steh da mit dem Teller und sie legt grundsätzlich z.B. mehr Kartoffeln darauf als ich will. Sie sagt dann manchmal: «Eigentlich brauch ich doch gar nicht mehr zu koch». Nun, soweit würde ich dann nicht gehen. Aber es ist schwer, einen guten Weg zu finden. Schließlich bin ich geneigt, auch mal nicht mit dem Kopf zu schütteln.

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