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Hohe öffentliche Präsenz fordert oft ihren Tribut

„Mir wurde in den Mund gelegt…“

Der Top-Virologe Hendrik Streeck, in den vergangenen Corona-Wochen Dauergast in vielen Talkshows, hütet sich an diesem Abend vor solchen Sätzen.

„Man traut sich in dieser emotionalen Debatte nicht mehr, seine Meinung zu sagen“, erklärt er bei „Maybrit Illner“.

Da scheinen die Shitstorms ordentlich Wirkung gezeigt zu haben. Er formuliert vorsichtig bis zur Unkenntlichkeit. Wie infektiös sind Kinder? „Immer mehr Daten tendieren dazu, dass…“ Wären mehr Tests sinnvoll? „Je mehr desto besser“, aber auch: „Eine Frage der Kosten.“ Schulprobeläufe vor Ferienende? „Mir wurde in den Mund gelegt…“ Prognosen insgesamt? „Niemand hat eine Kristallkugel.“

«Maybrit Illner»: Streeck traut sich nicht, seine Meinung zu sagen – FOCUS Online

Schade, dass Prof. Streeck nicht genauer erklärt hat, was er damit eigentlich meint. Nun, diese pauschale Aussage wird sicher Abnehmer finden. Jedenfalls unterstützt er mit dieser Bemerkung all diejenigen, denen es in unserem Land nicht mehr «offen» genug zugeht. Dabei schlagen sie sich in den sozialen Hetzwerken doch im übertragenen Sinne schon seit Langem die Fresse ein.

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Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

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