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Ignore, Delete – Die asozialen Netzwerke und ihre abseitige Wirkung

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Als einer, der mit den asozialen Netzwerken dieser Welt ja quasi auf du und du ist, möchte ich dringend empfehlen, die Chance zu nutzen und die in der Mediathek des HR noch bis 2.10. zu findende Dokumentation „Im Schatten der Netzwelt“ anzugucken.

Wem dabei nicht ein Licht aufgeht und sich besinnt, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

Dass im Film hauptsächlich Facebook im Mittelpunkt steht, finde ich nicht ganz fair. Schließlich machen alle anderen asozialen Netzwerke es im Rahmen ihrer Möglichkeiten nicht anders.

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Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

4 Gedanken zu „Ignore, Delete – Die asozialen Netzwerke und ihre abseitige Wirkung“

  1. Schon die ersten Videobilder verstören.
    Eins angemerkt:
    1962 war ich in einem Erholungsheim für Kinder und auf einem Spaziergang hat mir ein gleichaltriger Knabe erklärt, welche Videos er mit seinem Vater anguckt.
    DAS hat mich nachhaltig traumatisiert.

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  2. Hab ich auch so empfunden. Eltern passen heute noch weniger auf, was ihre Kinder konsumieren. Dabei ist im Internet (Smartphones!) ein Porno oder Gewaltdarstellungen jeder Art nur einen Klick entfernt. Man darf nicht übertreiben. Aber für eine gute Entwicklung halte ich all das nicht. Viel schlimmer ist die Wirkung der sozialen Netzwerke aus meiner Sicht.

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    • In einer frühen Entwicklungsphase, in der Kinder noch für jeden Bullshit offen sind und diesen mangels Vergleichsmöglichkeiten vereinnahmen, ist eine entsprechende Begleitung notwendig. Man sollte halt mit dem Kind darüber sprechen und dessen Vertrauen haben. Schwierig, aber geht nicht anders. Vom strengen Reglementieren halte ich auch nicht viel, das weckt eher die Lust, „jetzt erst recht!“ irgendwelchen Müll zu konsumieren.

      Leider gilt das auch für viele Erwachsene…

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      • Klingt gut. Ich hätte meinen Kindern nie erlaubt, die asozialen Medien zu nutzen. Allerdings basiert das auch nur auf meinen subjektiven Erfahrungen mit dem Grobzeug, über das ich mich hier schon so oft ausgelassen habe. Ich bin überzeugt davon, dass die Freiheit im Umgang mit dem Internet (vor allem doch via Smartphones) der Entwicklung von Kindern und jungen Erwachsenen außerordentlich schadet. Allein die ständige Verfügbarkeit von Pornos und Gewaltdarstellungen jeder Art kann nicht gut sein für die Psyche von Kindern und Jugendlichen. Und keiner schützt sie, weil das Internet sowas wie eine heilige Kuh ist.

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Horst Schulte

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