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Immer das falsche Objektiv oder die falsche Einstellung

Eine verflixte Sache. Wenn ich mit der Kamera unterwegs bin, scheine ich für die aktuelle Situation entweder das falsche Objektiv, auf jeden Fall aber die falsche Einstellung gewählt zu haben. Bis ich Letztere geändert habe, ist das Objekt längst woanders. 👀

Aber wie heißt das bei den Wanderern? Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Bekleidung. So muss man das beim Fotografieren vielleicht ja auch sehen.

Gestern war ich mit der Sony Alpha 6000 und dem Sony SEL-18200LE Zoom-Objektiv (18-200 mm, F3.5-6.3) unterwegs.

Hummel im Anflug

Bei der Hummel hatte ich eine Belichtungszeit von 1/250 und Blende 9 eingestellt, außerdem die Serienaufnahme. Aus den 3 Aufnahmen habe ich via «Google Photo» diese kleine Animation erstellt.

Meise im Anflug

Diese Einstellungen waren noch aktiv, als ich am Wegrand dieses Vogelhaus entdeckte.

Ich blieb stehen und musterte es einen kurzen Moment. Ich hörte gleich die Meisenjungen zwitschern und wartete einen kleinen Moment ab. Die hätte ich vielleicht besser dazu nutzen sollen, die Belichtungszeit auf 1/1000 zu ändern. Ich hatte noch nicht mal zu Ende gedacht, als Mutter- oder Vatermeise eintrafen. Immerhin war die Serienaufnahme noch aktiv, so dass ich das Hinterteil noch erwischte. Kein der Fotos dieser Miniserien ist wirklich scharf geworden. Aber auch für diese drei Fotos habe ich die Animationsfunktion von «Google Photo» prima nutzen können.

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Horst Schulte
Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

2 Gedanken zu „Immer das falsche Objektiv oder die falsche Einstellung“

  1. Es wird Zeit, daß hier wieder Kommentare möglich sind, Horst!

    Bei Insejkten fotografiere ich mnit Der Sportfunktion. Die löst schnell aus und bei etwa 1/1200 sec gibt es keine Verwackler.
    Hummeln und Bienen gelingen im Flug aber nur dann messerscharf, wenn sie am Abflug sind. Bei Schwebfliegen allerdings auch im Flug scharf.
    Hin und wieder, bei stillen Objekten versuchge ich mit etwa 1/100 sec zu fotografieren, wegen der dann beseren Schärfentiefe. Hier natürlich mit manueller Scharfstellung.

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    • Hallo Gerhard, Danke, dass du mir meine unberechenbare Verrücktheit nicht übel genommen hast und weiter dabei bist.

      Bisher besitze ich noch kein Makro-Objektiv. Ich habe vor, mir eines zuzulegen, bin aber noch unentschlossen, und es wird auch deshalb wohl noch eine Weile dauern. Für die Alpha 7 M3 habe ich bisher zwei Objektive (28/70 und eine 50er Festbrennweite). Für die Alpha 6000 habe ich etwas mehr Auswahl, ein Makro ist aber nicht darunter. Wahrscheinlich werde ich fürs Vollformat in nächster Zeit (1-2 Jahre) ein Tele und ein Makro kaufen. Die Reihenfolge habe ich aber noch nicht entschieden. 🙂

      Zuletzt habe ich das SEL 18/200 mit der Alpha 6000 benutzt. Damit kann man offenbar auch ganz schöne Makros machen.

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