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Nicht auch das noch

ZDF Zoom zeigt Beitrag über Staatsfeinde in Uniform. Gemeint sind Soldaten in Eliteeinheiten und Polizisten aus Spezialeinheiten

Es ist erschreckend, wenn man von Staatsfeinden in Uniform hört und das ausgerechnet in solchen Krisenzeiten.

Staatsfeinde in Uniform

Rechtsterroristen könnten die Coronaepidemie nutzen, um einen Staatsstreich zu versuchen. Ich frage mich, was das ZDF mit der Ausstrahlung gerade in dieser ohnehin kritischen Zeit erreichen möchte. Schließlich klingt im Beitrag an, dass diese Gruppe von Staatsfeinden nicht gerade klein ist und dass sie die Lage durch die Coranakrise für ihre Zwecke ausnutzen könnten. Ist es nicht etwas fahrlässig, die Menschen durch solche Berichte zusätzlich zu verunsichern?

Kubicki, Bundestagsvizepräsident, gestern bei Markus Lanz:

[…]Wir können das nicht ewig durchhalten. Wir müssen tatsächlich Ziele definieren und entscheiden. Für Menschen ist ja das, was sie tun nicht nur Broterwerb, nicht nur Existenzsicherung, sondern auch Lebensinhalt. Da gibts logische Folgen durch die mangelnde Planbarkeit. Die Folgen für das Leben sind gravierend. Wenn die Leute keine Wegmarken bekommen an denen sich orientieren können, werden wir erleben, dass das System noch infrage gestellt wird. Sie werden sagen, die da oben sitzen, die uns da mit neuen Zahlen und neuen Zielmarken versorgen, sind nicht in der Lage und dann können sie auch weg…[…]

Kubicki, Bundestagsvizepräsident bei Markus Lanz am 15.04.2020

Der Bundestagsvizepräsident Kubicki, FDP, hatte gestern Abend einen Disput mit dem ebenfalls bei Markus Lanz anwesenden SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach.

Kubicki warf gleich zweimal in die Runde, dass Politik, die sich in dieser Krise nicht um nachvollziehbare und verantwortungsvolle Lösungen bemühe, dafür verantwortlich sei, wenn die Leute unser heutiges Gesellschaftssystem für unbrauchbar erklärten und es ersetzen würden. Starker Toback, wie ich fand. Passt aber irgendwie zum „Zoom“ – Bild.

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Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

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