Radikale gegen uns


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Bis Ende der 2000er Jah­re hin­ein war ich sicher, die 5 % Hür­de sei über­flüs­sig. Unse­re Demo­kra­tie schien mir stark genug, auch mit radi­ka­len Posi­tio­nen umzu­ge­hen. Die­se Sicher­heit ist verflogen. 

Nie hät­te ich damit gerech­net, dass die Wie­der­ver­ei­ni­gung unse­res Lan­des nach weni­gen Jahr­zehn­ten eine Desta­bi­li­sie­rung unse­rer frei­heit­lich demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung nach sich zie­hen könn­te. Und doch ist es so.

Es wächst die Sor­ge dar­über, was das Land erwar­tet, wenn die AfD bei den Wah­len in Ost­deutsch­land die Ergeb­nis­se der Umfra­gen in Stim­men­an­tei­le ummünzt und sich damit mani­fes­tiert, was man­che fürch­ten und ande­re hof­fen. Dabei steht längst fest: vie­le Bür­ge­rIn­nen im Osten hal­ten nichts von Demokratie. 

Ob sie es mit denen hal­ten, die für eine illi­be­ra­le, auto­kra­ti­sche Ord­nung (wie in Polen oder Ungarn) sind, bleibt im Unkla­ren. Per­sön­lich glau­be ich, dass vie­le von denen, die so leicht­fer­tig und mit­un­ter in ekel­haf­ter Wei­se gegen die Demo­kra­tie und ihre Ver­tre­ter und Insti­tu­tio­nen wet­tern, kei­ne Vor­stel­lung davon haben, wie es bes­ser lau­fen könnte.

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Horst Schulte
Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 67 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo.

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