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Theme-Entwicklung unter WordPress und Gutenberg

Das Ding Frauen gegen Männer und andersrum hat auch WordPress erreicht. Was mit »All-Women Release Squad« gemeint ist, könnt ihr hier lesen. 46 Frauen werden das nächste WordPress – Release bauen. Dieses Projekt bedeutet allerdings nicht, dass daran »nur« Frauen beteiligt wären. Männer sind auch dabei. Interessant fand ich, dass gleich der erste Kommentar die Richtung hat, die wir aus allgemeinen Gender-/Quotendiskussionen in Deutschland hinlänglich kennen.

Manchen Männern wird das alles wohl zu viel. Sie haben vielleicht Angst davor, irgendwas zu verlieren. Andererseits ist die Frage der Quoten eben auch nicht grundlos umstritten. Aber die Diskussionen darüber nehmen mir persönlich einfach zu krasse Formen an. Sicher wird WordPress auch damit fertig. Die Bemerkung eines Kommentators fand ich angebracht. Kaum jemand hätte sich daran gestört, wenn Entwicklerteams ausschließlich aus Männern bestanden hätten. Jetzt sei es halt mal anders herum und schon geht das Gemecker los.


Ich finde es klasse, dass Ellen Bauer von Elmastudio in der Leitung des Teams (Design) mitarbeitet. Da darf man sicher sein: das wird was!

Es gibt ein schönes, informatives Interview, das Ellen und ihr Partner Manuel dem Presswerk gegeben haben. Darin wird unter anderem über die Zukunft von WordPress im Hinblick auf den unter Entwicklern immer noch nicht wirklich »beliebten« WordPress – Editor Gutenberg gesprochen.

Keine Gutenberg – Unterstützung
(Hervorhebung von mir)

Die beiden setzen offenbar sehr auf die Möglichkeiten des neuen Editors und sind dankbar, dass sie mit seiner Hilfe weniger auf externe Anbieter (Plugins) angewiesen sind. Ihr letztes Theme »Aino« bringt übrigens ein eigenes Block-Plugin mit. Sie setzen, wie ich dem Interview entnommen habe, allerdings – was die Zukunft angeht – auf die im WordPress – Core enthaltenen und anpassbaren Blocks.

Mir fällt immer wieder auf, wie häufig WordPress – Themes zu finden sind, die den Gutenberg-Editor nicht unterstützen. Umfangreiche Theme – Bibliotheken wie Themeforest.net enthalten dafür ganz schön viele neuere Themes, die diese Eigenschaft fast wie zum Trotz ausweisen.


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