Fotos   ·  1 Min.

Wie Sommer fühlt sich das nicht an

Es gibt so viel zu meckern, da muss ich nicht auch noch vom Wetter anfangen, oder? Aber dieser Sommer erinnert doch wirklich mehr (die Älteren werden sich sicher erinnern) an Rudi Carrells Lied: «Wann wird es endlich wieder Sommer?»

Meine Schwiegermutter sitzt so gern auf dem Balkon. Die Temperaturen würden das durchaus erlauben, aber et Sönnchen fehlt ihr. Und wenn dann ein bisschen Wind ist, kommt gleich: «Eklig, dieser Wind». Und dann möchte sie wieder rein. Tja, alte Leute.

Meine Frau und ich waren heute ein Stündchen spazieren. Ich habe ein paar Fotos von der Umgebung mitgebracht.

Alt-Kaster Haus bei der Ruine
Alt-Kaster Haus bei der Ruine
Alt-Kaster
Eulenturm, Alt-Kaster
Eulenturm, Alt-Kaster
Dreh dich doch mal um, ich kann nicht zu dir rüberkommen.
0
979 Views






Horst Schulte
Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

18 Gedanken zu „Wie Sommer fühlt sich das nicht an“

  1. Ich komm auch nicht klar.
    Mal heiß, da kannste kaum raus (jedenfalls würde man nicht, wenn man nicht müsste) und wenn man dann denkt, dafür setzte dich abends auf die Terrasse…haste gedacht; Sturm und Regen ist das Mindeste, was du da geboten kriegst. Oder ein anderes Mal; fein draußen Kaffee trinken, klappt. Bereitest du das Grillen für abends vor, sitzte dann in 3 Decken gewickelt bei Regen unter der Markise.
    Hör mir doch auf!
    Ich mache jetzt immer ein paar Schritte, bei uns kann man prima spazieren, auch Wald…alles da. Heute so: Sonne, laut Wetterradar Regen frühstens in 1,5 Stunden, der Plan waren heute nur 3,5 km. Den Rest durfte ich wieder rennen…
    Naja, nur so. Ungerecht verteilt ist das auch noch. War ich dienstlich im Süden unterwegs, natürlich Starkregen und all den Kram, komme nach Hause, sagt der Mann, hier war tolles Wetter…. bin ich im Norden, isses im Süden schön…
    Viele Grüße zu dir!

    Antworten
    • Wie schön es wäre, könnte man die Regen- und Sonnenzufuhr selbst steuern. Aber Alexa will einfach nicht. Es bleibt das Regime von Petrus. Am besten wäre, wenn es nur nachts regnen und tagsüber die Sonne lachen würde. Ich erinnere mich an einen Sommer in meiner Kindheit, in dem das einige Tage hintereinander wunderbar funktioniert hatte. War ganz toll.

      Vielleicht kommt es noch zu einer gewissen Stabilität. Schaue ich auf unsere Rasenfläche, ist der fast so verbrannt, wie in den letzten Jahren. Grün ist jedenfalls anders. So hat alles seine Schattenseiten.

      Antworten
      • Da staune ich aber, bei uns ist alles grün, obwohl wir vergleichsweise gegen die anderen Jahre wenig sprengen/wässern.
        Der Kater wäre mit der Variante «nachts regnen» nicht einverstanden. So kann man es nie allen recht machen.
        Hilft also wie immer nur: das Beste draus machen!
        Viele Grüße Miki

        Antworten
  2. Ich schenk' Euch gerne die Sonne von hier, sie geht mir mächtig auf den Geist. Weil wenn man 10 läuft und die Sonne von hinten kommt ist es alles andere als angenehm, wenn man sich vorkommt als hätte einer einem den Grill auf den Rücken gespannt. Ne…. das ist nicht meins. Lieber Wind – denn der fehlt hier komplett.
    Angenehme Woche Euch…..

    Antworten
    • So schönes Wetter? Das ist beneidenswert. Ich persönlich bin eher so der Sonnenfan. Aber natürlich sollte es zwischendrin auch mal regnen und von mir aus aus mal winden. Muss ja nicht gleich ein Sturm werden.

      Dir auch eine schöne Woche.

      Antworten
      • Wenn man gesundheitlich mit Sonne mehr Probleme hat als ohne sie dann sieht das eben alles anders aus. Und was wirklich ein Sturm ist, davon hat man hier doch eh keine Ahnung…. 🙂 Die zittern hier ja schon wenn ein dickerer Ast zu wackeln anfängt.

        Antworten
    • Ach, bei uns im Bergischen Land geht’s eigentlich. Wir sitzen gerade auf dem Balkon, der Himmel ist bedeckt, aber es ist warm.

      Wenn ich mir überlege, wie viele Beiträge jedweder Art es noch vor ein paar Monaten gab zum Thema «bekommen wir den Jahrhundert-Hitzesommer?» Alles falsch. Aber für die Natur ist das im Moment besser als die Sommer der letzten Jahre, wo so viele Bäume gestorben sind. Hier bei uns sind eigentlich alle Nadelbäume kaputt.

      Schöne Bilder hast Du übrigens gemacht!

      Antworten
      • Warm ist es hier eigentlich auch. Aber irgendwie schwül, ich finde es unangenehm. Man merkt auch, dass es hier nicht viele rauszieht. Was den Jahrhundertsommer anlangt, wir haben ja schon ein paar gehabt. Das braucht es ja nicht. Schön wäre mal ein bisschen frische Luft mit tagsüber so um die 25 Grad. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert, ich weiß. 🙂 Das Wetter schon gar nicht.
        Danke für das Lob.

        Antworten
  3. Da ich immer unter zu starker Hitze leide, kommt mir dieser Sommer gerade recht. Ich genieße es auch, dass es zwischendurch immer mal wieder regnet. Das tut es nämlich bei uns im Normalfall nicht so oft. Nach 2 heißen Sommern kann diese Erhohlung die Natur gut gebrauchen.
    Für die Schwiegermama ist das dann natürlich nicht so prickelnd. Das kann ich mir gut vorstellen!
    LG
    Sabiene

    Antworten
  4. Mir ist es auch ziemlich egal. Aber ich vermisse die warmen Abende, die man (nach dem Grillen) auf dem Balkon verbringen könnte. So richtig einladend ist das so leider nicht. Aber ich kann auch damit leben. 🙂

    Antworten
  5. Ich wohne im 6. Stockwerk – direkt unterm Dach. Da bin ich für dieses Sommerwetter wie wir es jetzt in Berlin haben sehr empfänglich. Alles ab 28°C muss nicht sein.
    Ich bin also folglich nicht unzufrieden mit diesem Sommer.

    Antworten
    • Unterm Dach wird es bei sehr hohen Temperaturen echt unangenehm sein. Das kann ich mir gut vorstellen. Wir hatten im letzten Jahr an vielen Tagen unseren noch ziemlich neuen Ventilator im Einsatz. In diesem Jahr haben wir ihn noch gar nicht gebraucht. Und wir sitzen halt viel weniger auf’m Balkon und grillen. Wobei vor allem Letzteres sehr schade ist. 🙂

      Weißt du, wie es Herrn Hugo geht?

      Antworten
  6. Wir alle können von Glück sagen, dass nach 2 Jahren mit extremer Hitze und Dürre nun ein wechselhafter Sommer ein wenig Ausgleich schafft.
    Ein wenig, nicht etwa vollständig – auch jetzt ganz aktuell nicht.

    Schau mal auf den aktuellen Dürre-Monitor des Helmholtz-Instituts: https://www.ufz.de/index.php?de=37937 – ! Am Oberboden ist es nicht ganz so schlimm, aber doch mehrheitlich nicht normal. Für Gesamtboden herrscht in weiten Teilen Deutschlands noch immer extreme und sogar «außergewöhnliche» Dürre – und bzgl. pflanzenverfügbares Wasser in weiten Teilen hoher Trockenstress.

    Während meiner Kurzreise in den Hartz konnte ich viel verdorrten Wald besichtigen – auch hier in Berlin werden viel mehr Bäume gefällt, die es nicht mehr packen.

    Je älter ich werde, desto weniger Lust auf «richtig heiß» habe ich. Und als Hobby-Gärtnerin leide ich mit den Pflanzen, die auch dieses Jahr auf sandigem Boden ständig unter zu großer Trockenheit leiden. Da freut mich jeder Regenschauer und wolkenverhangene Tage bedeuten: Der Stress für die Pflanzen wird weniger.

    Klar, für indivuduelle Grillabende ist wechselhaftes, wolkiges Wetter suboptimal. In Berlin ist aktuell ein Hitzetag, da ginge das. Derzeit nimmt das Wetter immer wieder einen Anlauf, erricht einen Höhepunkt von ca. 30 Grad, dann folgen Schauer/Gewitter und es wird mehrere Grade kühler.
    So ist für jeden mal was dabei…

    Antworten
  7. Ich habe gesehen, wie sich die Bauern und die Waldbauern über die Auswirkungen der Dürre sorgen. Nicht nur die Äcker sind vielerorts ausgetrocknet, viele Wälder sehen schlimm aus.

    Soll mich das jetzt davon abhalten, übers Wetter zu meckern? Du gönnst mir aber auch wirklich gar nichts. 🙂

    Antworten
    • Doch, ich gönne es dir! 🙂 Freue mich sogar über so einen Anlass, meinen Kommentar dazu zu posten. Aus meiner Erfahrung hilft es nämlich bei «Wetterfrust», daran zu denken, wem das aktuelle Wetter nützt und hilft! Dagegen verblasst dann der Drang, übre unausgelebte Freizeitbedürfnisse zu meckern… 🙂

      Antworten

Schreibe einen Kommentar


Es werden keine IP-Adressen gespeichert! Sie können, falls Sie dies möchten, auch anonym kommentieren.