Bashing anstelle eines erfüllten Lebens. Das gibts sinn- und kostenlos bei Twitter und den anderen Brunnenvergiftern

So richtig glücklich werden solche Leute nicht sein. Die suchen bis sie irgendeinen Quatsch ausgegraben haben und ungeprüft in die Welt blasen können. Applaus gibts nur von einer Seite.

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Danish und seine Blase haben die Hände im Spiel.

Daran ändert auch nichts, dass Helge Braun, Chef des Kanzleramtes, seinen Doktortitel behalten darf und er dafür »nur« nacharbeiten muss. Die Freude wird, wie ich mal hoffen will, bis Sonntag 18.00 Uhr anhalten. Dann haben sie es schwarz auf weiß.

Die AfD trotz der großartigen Unterstützung der sachsen-anhaltinischen Wähler nicht gereicht hat, die CDU – »Losertruppe« zu überholen.

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Ein Journalist namens Plinkert schrieb bei Twitter, dass »man« nicht Mitglied beim UNHCR sein könne. Diese Mitgliedschaft soll im Lebenslauf von Annalena Baerbock aufgeführt gewesen und nun (plötzlich) verschwunden sein.

Wenn Plinkerts Behauptung so zuträfe, müsste man sich fragen, warum interessierte Menschen ohne Umwege über die UNHCR Website hier landen:

Mitgliedschaft bei der UNO Flüchtlingshilfe (Deutschland für den UNHCR)

Hier das Beitrittsformular. Danach ist man Mitglied. Gut, nicht direkt beim UNHCR. Aber die Kooperationen sind wohl offensichtlich.

Was Plinkert aber nicht daran hinderte, Frau Baerbock als Hochstaplerlin zu bezeichnen. Warum könnte Baerbock den Eintrag von ihrem Lebenslauf entfernt haben? Vielleicht, weil sie die Mitgliedschaft nicht verlängert hat? Aber so was kennt Plinkert nicht.

Twitter und solche Leute werden von so etwas zusammengehalten.

Im Profil von Twitter steht, Plinkert arbeite für die FAZ. Die zählen jetzt auch nicht unbedingt zu Baerbocks Freunden. Aber solche Dinge, wie Plinkert sie verbreitet, will ich mit einer klaren Haltung entgegentreten. Was wäre übrigens gewesen, hätte ich Lebenslauf von Baerbock nicht UNHCR, sondern Flüchtlingshilfe gestanden? Hätte Plinkert in diesem Fall auch von Hochstapelei gefaselt?

Mich erinnern solche »investigativen Beiträgen an die Jagdinstinkte bestimmter Hyänen-Arten: Annalena Baerbock präzisiert Angaben zu Mitgliedschaften in Organisationen – DER SPIEGEL Das wäre noch das freundlichste, was ich über manche Leistung von Journalisten sagen würde.

Über den Autor

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 67 Jahre alt und lebe in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt.

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3 Gedanken zu „Bashing anstelle eines erfüllten Lebens. Das gibts sinn- und kostenlos bei Twitter und den anderen Brunnenvergiftern“

  1. Alleine schon die Formulierung: „Das nächste *bizarre* Detail im Lebenslauf der Völkerrechtlerin ABaerbock …“

    Wie viele andere „bizarre“ Details gibt es denn noch von ihr? Warum ist das Ganze überhaupt „bizarr“? Und warum lügt dieser Herr Plickert oder informiert sich nicht, so wie es sich gehört? Immerhin ist er Dr. rer.pol., da könnte man schon ein wenig mehr voraussetzen.

    Bei solchen Sachen muss ich echt kotzen. Und das bleibt dann meist unkommentiert (in diesem Fall nicht, denn Du schreibst ja drüber) stehen. Und frisst sich in den Köpfen fest: „Ach, die feine Annalena, die bizarre Betrügerin!“

    2021, die Zeit der alternativ-postfaktischen Narrative. Während die Neuen Rechten fröhliche Urständ‘ feiern, obwohl diese eigentlich nur aus bizarren bis strafrechtlich relevanten Details bestehen. Würg.

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  2. @Martin, diese Art von übertriebener Reaktion auf jede Kleinigkeit ist echt Internet. Boshafte Menschen gab es zu allen Zeiten. Diese geballte Konzentration von Dummheit und Bosheit macht mir immer öfter zu schaffen. Es ist einfach nicht mehr schön.

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